SAGES - Deutsch-südafrikanisches Netzwerk für Biodiversitätserziehung und -forschung

Der anhaltende weltweite Verlust an Biodiversität geht mit einem drastischen Rückgang der Ökosystemleistungen (ES) einher. Die gleichzeitige Aufrechterhaltung eines hohen Niveaus an biologischer Vielfalt und der Bereitstellung von ES wurde daher als Priorität für zukünftige Erhaltungsbemühungen und landwirtschaftliche Praktiken hervorgehoben. Die OECD und die FAO haben die Bedeutung von naturbasierten Lösungen für eine ökologisch nachhaltige Nahrungsmittelproduktion hervorgehoben. Sowohl natürliche als auch landwirtschaftliche Ökosysteme tragen durch die Bereitstellung von regulierenden und versorgenden Ökosystemleistungen zu diesen wichtigen Entwicklungszielen bei. Das Management dieser naturbasierten Lösungen ist wichtig in Ländern mit einer begrenzten Gesamtnahrungsmittelproduktion und negativen Folgen von Klimaextremen (z.B. Namibia und Botswana). Biodiversitätserhalt und Lösungen für Mensch-Wildtier-Konflikte sind zwei weitere Aspekte, die wesentlich zum menschlichen Wohlbefinden in Tourismus- und Subsistenzlandwirtschaftsregionen in Botswana und Namibia beitragen.

Dieses Projekt zwischen der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU), der Botswana International University of Science and Technology (BIUST) und der University of Namibia (UNAM) bietet einzigartige Möglichkeiten, BSc-, MSc- und PhD-Studenten und junge Forscher im südlichen Afrika für die zukünftige Bewertung von biodiversitätsbasierten Ökosystemleistungen und -diensten auszubilden. Das Projekt wird eine dauerhafte Expertenbasis für die Biodiversitäts-Ökosystemleistungsforschung entwickeln (Ergebnis 1: Ausbildung). Das Projekt wird außerdem neue Daten liefern, die auf einer Bewertung und einem Vergleich der gleichzeitigen Bereitstellung mehrerer ES und DS in landwirtschaftlichen und natürlichen Ökosystemen basieren. Die aktive Einbindung von Studenten und die führende Rolle von akademischen Kollegen der Partnerinstitutionen wird wesentlich zur Förderung dieses Forschungsfeldes beitragen (Ergebnis 2: Forschung).

Koordinator: Prof. Dr. Klaus Birkhofer

Laufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2022

Mittelgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

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