Historische eiserne und stählerne Brückenlager
Ihre Geschichte und Möglichkeiten des Erhalts
Durch die zunehmend anfallenden Sanierungsaufgaben an bestehenden Brückentragwerken rücken auch die historischen, eisernen und stählernen Brückenlager wieder in den Fokus der Ingenieure. Doch die Grundlagen für eine statisch-konstruktive Beurteilung fehlen. Weder existiert eine erprobte Methodik zur in-situ Untersuchung des verwendeten Lagermaterials, noch stehen Ansätze für eine realistische Beschreibung der Grenzzustände zur Verfügung. Diese Unkenntnis führt oft zum teuren Austausch augenscheinlich noch intakter Lager.
Das Projekt zielte in einem ersten Schritt auf die historisch-konstruktive Erforschung der Brückenlager, der 2010 mit einer Dissertation am Lehrstuhl seinen Abschluss fand. Darauf aufbauend werden in einem zweiten Schritt verlässliche Bewertungsmethoden noch in Nutzung befindlicher Brückenlager erarbeitet - hier insbesondere zum Material, zur Tragfähigkeit und zur Gebrauchstauglichkeit, die in einer dritten Projektphase fortwährend an konkreten Praxiseinsätzen kalibriert werden.
Gesamtleitung
Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz
Dr.-Ing. Volker Wetzk (ab 2018)
Bearbeiter
Dr.-Ing. Volker Wetzk (BTU)
Dipl.-Ing. Tino Eisenkolb (BAM)
Teilprojekte
- Entwicklungsgeschichte der Brückenlager - Dipl.-Ing. Volker Wetzk; Dissertation, 2005-2010, Brückenlager 1850-1950.
- Leitfaden zur Bewertung der Grenzzustände in Nutzung befindlicher Brückenlager; Forschungsprojekt 2010-2012 gemeinsam mit der BAM Berlin und gefördert durch die DFG. Abschlussbericht
- Praxistransfer der Erkenntnisse
Service / Dienstleistung
Begutachtung stählener Brückenlager
Bearbeiter: Dr.-Ing. Volker Wetzk
Laufzeit
seit 2004
