Das Fachgebiet „Management regionaler Energieversorgungsstrukturen“ beschäftigt sich auf regionaler und nationaler Ebene mit den Herausforderungen der Energiewende und reflektiert, bewertet und entwickelt innovative Ansätze und Pfade für die Gestaltung einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung.

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Mitteilungen

Brandenburger Energietag: Vortrag zur Energiewende in der Lausitz

Auf dem 21. Brandenburger Energietag, der mit einer begleitenden Messe wie gewohnt auf dem Zentralcampus der BTU in Cottbus stattfand, war ein Schwerpunkt in diesem Jahr das Thema "Energie für den Strukturwandel". Prof. Hirschl trug dort über die Ergebnisse der Studie "Erneuerbare Energien in Tagebauregionen" vor, die einen Schwerpunkt auf die Lausitz gelegt hat.

Berliner Energietage: Grußwort für Berliner Stadtwerke

Prof. Hirschl eröffnete die Veranstaltung der Berliner Stadtwerke mit einem Grußwort. Dabei zeigte er auf, dass der Handlungsdruck für ambitionierten Klimaschutz angesichts der CO2-Entwicklung der letzten Jahre in Berlin nach wie vor ungebrochen hoch ist. Dabei spielen die Stadtwerke als Umsetzungsakteur in Berlin gemäß BEK eine wichtige Rolle.

Gemeinsames Plädyoer: Ökonomen fordern Städte-Maut statt Fahrverbote

In einem gemeinsamen Plädoyer sprechen sich 30 Ökonominnen und Ökonomen, darunter Prof. Bernd Hirschl, für die Einführung einer Städte-Maut in Deutschland aus. Sie könne die vielfältigen Probleme, die mit dem zunehmenden Autoverkehr in deutschen Städten einhergehen, auf sozialere und ökologischere Weise adressieren als die gegenwärtig verhängten Fahrverbote.

Vortrag zur Wärmewende in Potsdam

Die 5. Regionale Energiekonferenz Havelland-Fläming, die am 30.5. in Potsdam stattfand, behandelte das Thema "Kein Klimaschutz ohne Wärmewende: Wie wir den schlafenden Riesen wecken". Prof. Hirschl eröffnete die Impulsvorträge der Veranstaltung mit einem grundlegenden, einführenden Beitrag zum Thema "Wärmewende: Bedeutung, Probleme und Lösungsansätze".

Prof. Hirschl im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 11. April war Prof. Hirschl als Sprecher des Berliner Klimaschutzrates eingeladen, das Gremium selbst sowie seine jüngsten Arbeiten und Positionen mit den Abgeordneten im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr im Rahmen einer Anhörung zu diskutieren.

Veranstaltung zur CO2-Bepreisung

28.3.2019, Berlin // Der Berliner Klimaschutzrat, ein Stakeholdergremium, dessen Sprecher Prof. Hirschl ist, hat sich einhellig für die Einführung einer ökologisch wirksamen CO2-Bepreisung ausgesprochen, die aufkommensneutral für Teile von Gesellschaft und Wirtschaft eingeführt wird. Diese Positionsfindung nahm das Gremium zum Anlass, gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands eine Veranstaltung auszurichten, in der die Wirkung einer CO2-Bepreisung für Berlin mit namhaften Expertinnen und Experten diskutiert wurde. Regine Günther, Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, eröffnete die Veranstaltung und bekundete die politische Unterstützung Berlins in der Frage einer bundesweiten Einführung eines solchen Instruments. Einen inhaltlichen Einstieg in das Thema gab Dr. Patrick Graichen, Direkter von Agora Energiewende.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Prof. Hirschl moderiert wurde, diskutierten neben Dr. Graichen Vertreter einzelner Vorschläge mit Politikern von Bundes- und Landesebene. Es nahmen teil: Klaus Mindrup MdB für die SPD, Dr. Michael Efler MdA Berlin für die Die Linke, Michael Geißler, Vorstandvorsitzender des eaD und Mitglied des Klimaschutzrats, Dr. Jörg Lange, Geschäftsführender Vorstand Verein „CO2-Abgabe“ und  Uwe Nestle, Geschäftsführer Forum sozial-ökologische Marktwirtschaft.

Faktencheck für die Sendung "Hart aber Fair"

26.3.2019 // In der Fernsehsendung "Hart aber Fair" ging es am 25.3.2019 um das Thema Klimawandel und was dagegen getan werden muss. Im "Faktencheck" der Sendung kommentierte Prof. Hirschl als Experte nachträglich von der Redaktion ausgewählte Aussagen, die in der Sendung gefallen sind. Seine Einschätzung zu Aussagen über Subventionen für Kohle und Prioritäten im Einsatz von Fördermitteln lesen sie hier.

Keynote für die Region Hannover

Hannover, 20.3.2019 // Die „Region Hannover“, d.h. die Stadt und ihre umliegenden Gemeinden, hat eine Treibhausgasbilanz für das Jahr 2015 vorgelegt. Auf einer öffentlichen Veranstaltung des Kuratoriums der Region Hannover gab Prof. Hirschl im Rahmen einer Keynote eine Einordnung und Kommentierung dieser Bilanz. Dabei verglich er ausgewählte Kenngrößen mit bundesdeutschen Werten sowie mit Daten vergleichbarer Regionen oder Städte. Es zeigt sich, dass die Region Hannover in vielen Bereichen „durchschnittliches“ erreichen konnte, was aber sowohl für die „100%-Masterplanregion“ Hannover wie auch für das bundesdeutsche Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu wenig ist. Der Zielwert für 2020 wird in ähnlicher Größenordnung wie auf Bundesebene verfehlt, und insbesondere bei den erneuerbaren Energien liegt die Region noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Dies zeigt sich auch im Vergleich mit ausgewählten anderen Regionen und insbesondere anderen Vorreitern. Eine Herausforderung, die die Region mit vielen anderen teilt, ist die fehlende Aktualität von Daten, die aber für eine adäquate zeitnahe Steuerung erforderlich sind. In seinem Vortrag gab Prof. Hirschl eine Reihe von Impulsen für die anschließende Diskussion der Akteure, die in der Pressemitteilung der Region Hannover zu dieser Veranstaltung aufgegriffen wurden.

Keynote zur Halbzeitbilanz der Berliner Klimaschutzpolitik

Berlin, 13.3.2019 // Im März 2019 war in etwa die Hälfte der Legislatur der amtierenden rot-rot-grünen Landesregierung (r2g) in Berlin herum – Zeit, auch aus klimaschutzpolitischer Sicht Bilanz zu ziehen. Bernd Hirschl, der als Hauptautor und Projektleiter maßgebliche Verantwortung an dem Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm trägt, war eingeladen, auf der Veranstaltung „difu Dialoge“ im Rahmen einer Keynote eine konstruktiv kritische Bilanz zu ziehen. Ergebnis: Es ist einiges angestoßen worden, aber sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Maßnahmen ist noch viel Luft nach oben, um den Pfad zur Klimaneutralität einzuschlagen.

dena Beirat urbane Energiewende

Berlin, 12.3.2019 // Prof. Hirschl ist Mitglied des Beirats des dena-Projekts "urbane Energiewende", dass mit einer Vielzahl von Praxispartnern darauf abzielt, "einen strategischen und politischen Orientierungsrahmen für die urbane Energiewende" zu erarbeiten. Am 12.3. tagte der Beirat erneut, um die aktuellen Zwischenergebnisse des Projekts zu diskutieren.

Potenzialfelder ländlicher Bioökonomie - Abschlussveranstaltung

Berlin, 12.3.2019 // Prof. Hirschl eröffnete die Abschlussveranstaltung des IÖW-Projekts "Potenzialfelder ländlicher Bioökonomie", auf der die Teilnehmer die Ergebnisse diskutierten und gemeinsam mit dem Projektteam politsche Empfehlungen erarbeiteten. Zur Veranstaltung und zur Broschüre des Vorhabens; die Endergebnisse werden in der letzten Projektphase bis zur Mitte des Jahres finalisiert.

Strategien für eine nachhaltige Bioenergienutzung - Ergebnisse der ESYS-AG Bioenergie veröffentlicht

Berlin, 28.2.2019 // Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einer am 28. Februar veröffentlichten Stellungnahme. Bioenergie sollte dazu stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden. Prof. Hirschl war in den letzten 2 Jahren Mitglied der ESYS-AG „Bioenergie“ und ist Co-Autor der Publikationen dieser Arbeitsgruppe (zur Stellungnahme, Kurzfassung, Analyse, Materialien, Pressemitteilung der ESYS-AG).

Finanzielle Beteiligung von Kommunen an Erneuerbare Energien-Anlagen

13.2.2019, Berlin // Die ökonomische Teilhabe ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere für die Windenergie, aber auch andere raumbedeutsame Technologien wie Photovoltaik und Biomasse. Seit vielen Jahren forscht Prof. Hirschl zu diesem Zusammenhang, und hielt dazu im Rahmen eines Workshops zum Thema "Flächen und Akzeptanz für Wind an Land" im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Vortrag.

Genau zu diesem Thema - finanzielle Beteiligung von betroffenen Kommunen bei Planung, Bau und Betrieb von Erneuerbare Energien-Anlagen - ist Anfang des Jahres ein Beratungsvorhaben des IÖW im Auftrag des BMWi angelaufen, welches unter der Leitung von Prof. Hirschl zusammen mit den Rechtspartnern Becker, Büttner, Held sowie dem IKEM bis Ende 2020 durchgeführt wird.

Prof. Hirschl Mitglied in ESYS-AG zur Zuverlässigkeit digitaler Energiesysteme

29.1.2018 // Am 29.1. traf sich die neu ins Leben gerufene Arbeitsgruppe des Akademienprojekts "Energiesysteme der Zukunft" (ESYS) mit dem Thema "Zuverlässigkeit digitaler Energiesysteme" (Arbeitstitel) erstmalig in Berlin. Bernd Hirschl wird auch an dieser AG mitwirken, wie bereits in der AG DeZentrale Energiesysteme (laufend) und AG Bioenergie (abgeschlossen, Ergebnisse werden demnächst veröffentlicht). Die Arbeitsgruppe "Zuverlässigkeit digitaler Energiesysteme" wird sich mit der Frage beschäftigen, wie sich die verschiedenen Aspekte der Zuverlässigkeit eines modernen Energiesystems durch den Einsatz digital-vernetzter Komponenten verändern und auch in Zukunft auf hohem Niveau sicherstellen lassen.

Öffentlicher Vortrag und Diskussion zum Strukturwandel in der Urania Berlin

24.1.2019, Berlin // Die Urania vermittelt seit ca. 130 Jahren "wissenschaftliche Bildung für alle Bürger". Am 24.1. trug Prof. Hirschl dort über das Thema Perspektiven der Energiewende für Braunkohlereviere vor und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten Studie "Erneuerbare Energien-Vorhaben in Tagebauregionen". Dabei fokussierte er auf die regionalökonomischen Effekte, die sich insbesondere in der Lausitz ergeben können.

Die Vortragsfolien finden Sie hier, eine Aufzeichnung des Vortrags (mp3) hier.

Exkursion zu UKA Cottbus

8.1.2018, Cottbus // Im Rahmen des Master-Moduls "Management regionaler Energieversorgungssysteme II" besuchten Prof. Hirschl und die Studierenden den Windparkentwickler UKA am Standort Cottbus. Die UKA-Gruppe beschäftigt mittlerweile rund 500 Menschen, in Cottbus sind rund 100 beschäftigt. Das Unternehmen stellte sein Profil und die Möglichkeit der Einbindung von Studenten vor. Am Rande diskutierte Prof. Hirschl mit der Geschäftsführung des Unternehmens über aktuelle politische Entwicklungen und den Beitrag der Windenergie zum Strukturwandel in der Region.

Keynote und Diskussion auf Parlamentarischem Abend in Sachsen

11.12.2018, Dresden // Unter der Überschrift „Ausgeglüht oder für Kohle machen wir alles?“ hatte der BUND Sachsen Vertreter aller Fraktionen des Sächsischen Landtags, verschiedener Verbände und der Verwaltung zu einem "Parlamentarischen Winterabend" ins Dresdner ImpactHub geladen. Vor gut 30 Gästen sprachen Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Nachhaltigkeitsforscher und Vorsitzender des BUND Sachsen, und Prof. Dr. Bernd Hirschl, Forscher an der BTU Cottbus-Senftenberg und am Berliner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung über Kohleausstieg und Strukturwandel. Prof. Hirschl berichtete dabei in seinem Vortrag insbesondere über die Inhalte des aktuellen Gutachtens im Auftrag des BMWi zu den Energiewende-Potenzialen in den Braunkohlerevieren mit einem Schwerpunkt auf die regionalökonomischen Effekte insbesondere durch Wind- und Solarenergie, Hybridkraftwerke und PtX-Optionen.

Keynote für Berlins Weg zur solaren Stadt

3.12.2018, Berlin // Aktuell lässt das Land Berlin einen "Masterplan Solarcity" erarbeiten, um die gesteckten Ziele - bis zu 25% urbanen Solarstrom sind bis 2050 möglich - zu erreichen. Dafür sind viele Hürden aus dem Weg zu räumen und Anreize zu setzen - und dies bei zum Teil unzureichenden nationalen Rahmenbedingungen. Dabei ist die Erstellung des Masterplans selbst eine Maßnahme des 2018 beschlossenen Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms, das Prof. Bernd Hirschl als Hauptautor des gleichnamigen Gutachtens und damaliger Projektleiter mit entwickelt hat. Zudem hat der aktuelle Berliner Klimaschutzrat, dessen Sprecher Bernd Hirschl ist, konkrete Empfehlungen für eine urbane Solarwende in Berlin erarbeitet. Auf der ersten öffentlichen Veranstaltung zur Erstellung des Masterplans hielt Bernd Hirschl zum Auftakt einen Impulsvortrag zum Thema und überreichte dem zuständigen Berliner Staatssektretär Christian Rickerts das Positionspapier  des Klimaschutzrates.

Prof. Hirschl kommentiert Übernahmeangebot von Greenpeace Energy für Braunkohlesparte im Rheinischen Revier

26.11.2018, Berlin // Auf einer Pressekonferenz in Berlin stellte der Vorstand von Greenpeace Energy ein Übernahmeangebot für die Braunkohle von RWE vor, das auf der Veranstaltung von mehreren Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen kommentiert wurde. Der Ökostromanbieter will die Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier ab 2020 stufenweise übernehmen und bis 2025 stilllegen. Im Gegenzug sollen auf den ehemaligen Tagebauflächen Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8,2 Gigawatt entstehen. Dieses Erneuerbare Großkraftwerk soll mit breiter Beiligung aus der Region finanziert, gebaut und betrieben werden. Prof. Hirschl gab auf der Basis bisheriger Studien, an denen das Fachgebiet bzw. das IÖW beteiligt war - u.a. dem jüngst veröffentlichten BMWi-Gutachten sowie einer Studie zu EE-Potenzialen im Rheinischen Revier - eine Einordnung dieses Vorhabens mit Blick auf dessen mögliche regionalökonomische Effekte.

Zur Pressemitteilung und Internetseite von Greenpeace Energy mit weiteren Informationen und Dokumenten zum Vorhaben.

Prof. Hirschl beim 5. Konvent des Bündnis Bürgerenergie

23.11.2018, Wittenberg // Auf dem fünften Konvent des Bündnis Bürgerenergie sprach Prof. Hirschl über die Vorteile dezentraler Energieversorgungssysteme in Bezug auf Versorgungssicherheit und Resilienz. Sein Vortrag knüpfte insbesondere an die Forschungsergebnisse des Projekts Strom-Resilienz an und verknüpfte diese mit den möglichen Vorteilen einer zellularen Struktur des Energiesystems. Um das Energiesystem in diese Richtung zu entwickeln braucht es jedoch eine deutlich Stärkung dezentraler, regionaler Marktmechanismen und Eigenverbrauchs-Instrumente - jeweils unter der Anforderung der Systemdienlichkeit.

Studie mit Fallstudie Lausitz: Braunkohlereviere zu Energiewenderegionen transformieren

20. November 2018 // Eine neue Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, wie die deutschen Kohlereviere auch zukünftig als wichtige Player in der Energiewirtschaft in Deutschland mitspielen können. Fazit: Eine gezielte Transformation hin zu Energiewenderegionen könnte maßgeblich neue Perspektiven für Beschäftigung und Wertschöpfung im Rheinischen, Mitteldeutschen, Lausitzer und Helmstedter Revier schaffen. An der Erstellung der Studie war das Fachgebiet in Zusammenarbeit mit dem IÖW und weiteren Partnern beteiligt.

Die Experten mehrerer Forschungs- und Beratungsinstitute empfehlen, die Potenziale erneuerbarer Energien in den Tagebauregionen stärker zu nutzen. Besondere Chancen bietet der verstärkte Ausbau von Solar- und Windstrom im Verbund. Diese Anlagen könnten schrittweise in den Regionen aufgebaut werden und freiwerdende Netzkapazität ersetzen, während die Kohleverstromung heruntergefahren wird. Weiterhin empfiehlt das Gutachten, Anlagen für die sogenannte Power-to-X-Technologie, also das Umwandeln von Strom etwa in Gas oder Wärme, gezielt in den Tagebauregionen anzusiedeln. „Die vorhandenen Infrastrukturen und Kompetenzen bieten sich an, die Reviere zu Energiewende-Modellregionen zu entwickeln – entsprechend ihrer jeweiligen Voraussetzungen. Wenn die Akteure vor Ort dafür zusammen mit den betroffenen Bundesländern und dem Bund an einem Strang ziehen, können nennenswerte Wertschöpfung und Beschäftigung entstehen.“

Zur PM des IÖW / Zur Studie

Prof. Hirschl eröffnet Themenstrang digitale Energiewende auf der Konferenz Bits&Bäume

17-18. November 2018, Berlin // Auf der "Bits & Bäume"-Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit, die vom iöw zusammen mit einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern aus beiden Communities veranstaltet wurde, eröffnete Bernd Hirschl den Themenstrang "digitale Energiewende" mit einem kurzen Überblicksvortrag (zum Video hier).

Am zweiten Konferenztag moderierte Prof. Hirschl gemeinsam mit Kollegen von Germanwatch und dem BUND einen Workshop zum Thema "der vernetzt zellulare Ansatz".

Eine Vielzahl von Dokumenten, Vorträgen und Videos aus den Sessions der Konferenz sind online verfügbar.