Newsletter Dezember 2019 Fachgebiet Stadtmanagement

Frohe Weihnachten! 

Werte Leserinnen und Leser, 

wir wünschen Ihnen als Fachgebiet Stadtmanagement ein gesegnetes Weihnachtsfest, geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Schon fast traditionell bereichern wir unsere Weihnachtswünsche mit einem Überblick zu den Neuigkeiten und Aktivitäten am Fachgebiet und hoffen, dass Sie über die Weihnachtspause und den Jahreswechsel Zeit und Interesse finden, unseren Newsletter zu lesen. Gerne können Sie uns dazu im Nachgang ansprechen.

Eine gute Zeit!

STADTMANAGEMENT INHOUSE

Verstärkung am Fachgebiet Stadtmanagement – Juliane Ribbeck-Lampel kehrt als Akademische Mitarbeiterin zurück

Mit dem neuen Jahr freuen wir uns, Juliane Ribbeck-Lampel erneut am Fachgebiet Stadtmanagement als Akademische Mitarbeiterin begrüßen zu können. Nachdem sie als Projektleiterin für einen Treuhänder- und Sanierungsträger insbesondere Klein- und Mittelstädte in Südbrandenburg zu vielfältigen Fragen der Stadtentwicklung beriet, bringt sie die gewonnenen Erfahrungen nun in Lehre und Forschung am Fachgebiet ein. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Integrierte Stadtentwicklung, Digitalisierung in Stadt und Raum sowie beim Thema Online Handel. Im laufenden Wintersemester wird sie am Fachgebiet den Stegreif zum Thema City Logistic anbieten.

Spätsommerlicher Fachgebietsausflug nach Zittau

Mit ein paar “neuen Gesichtern” im Team ging es zum Teambuilding und Kennenlernen einer Stadt der Lausitz (einer unserer immer wiederkehrenden Untersuchungsräume) am 21. August 2019 nach Zittau. Einen ersten Eindruck der Innenstadt vermittelten uns die Mitarbeiter des Kulturhauptstadtbüros, die uns zu wichtigen Stationen führten. Dadurch erhielten wir nicht nur Informationen zu den überraschend spektakulären Sehenswürdigkeiten der Stadt, vor allem das Museum/ die Kirche mit einem der berühmten Zittauer Fastentücher), sondern auch einen Überblick rund um die Arbeiten zur „Kulturhauptstadt Zittau 2025“. Typisch oberlausitzer und polnische Gerichte rundeten den Tag ab und gaben Kraft zum Aufstieg über 266 Stufen auf den Turm der Johanniskirche. Mit wurden mit einem wunderbaren Blick über die Stadt und über das Zittauer Gebirge belohnt.

INSTITUT STADT INHOUSE

Neue Kolleginnen verstärken uns am Institut für Stadtplanung

Dr. Laura Calbet (IRS) ist seit Oktober 2019 Gastprofessorin für Planungstheorie und übernimmt im Rahmen ihrer 50 %-Stelle an der BTU Lehraufgaben in den Bachelor- sowie Masterstudiengängen. Laura Calbet ist seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der IRS-Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ tätig. Schwerpunkt ihrer Forschung ist der planungs- und stadtpolitische Umgang mit gesellschaftlichen Prozessen, wie Migration und Polarisierung der Wohnraumversorgung. Dr. Verena Balz (TU Delft) vertritt als Gast mit ebenfalls 50 % und seit Beginn des Wintersemesters die Professur Regionalplanung. Ihre Arbeitsschwerpunktesind Regionalplanung, Governance und Design. Sie hat Ihre Promotionsarbeit über ‘Regional design: Discretionary approaches to planning in the Netherlands’ geschrieben und mehrere Regionalplanung- und Forschungsprojekte (in Städten in Deutschland, den Niederlanden und England) durchgeführt. Beiden ein herzliches Willkommen und auf gute Zusammenarbeit!

LEHRE AM FACHGEBIET

“Produktive Provinzstädte in der Lausitz” - die Publikation liegt nun vor

Berichtet haben wir schon früher über das Lehrmodul “Prozess & Steuerung”, das sich mit der Produktiven Provinzstadt im Rahmen der Winterschule der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) im Bereich “Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft (FNEZ)” mit 17 Städten der Lausitz beschäftigte. Nun liegt endlich die Publikation der Ergebnisse vor: Publikation “Produktive Provinzstädte in der Lausitz”

Masterseminar ‘Beteiligung in der Stadt- und Regionalplanung‘

17 Masterstudierende der Stadtplanung besuchten das Modul, das aus drei Lernformaten bestand: Vorlesungsreihe mit Input, Seminare um Inhalte einzuüben und zu diskutieren und einer Projektarbeit in Gruppen. In den Vorlesungen und Referaten zu Methoden, komplexen Planungsaufgaben und Spannungsfeldern wurden theoretische und empirische Grundlagen der Beteiligungsprozesse und deren Akteure besprochen. Eine offen gehaltene Aufgabenstellung zur Auseinandersetzung, Erprobung und Entwicklung von Beteiligungsprozessen führte zu einem breiten Spektrum an theoretischen und praktischen Ansätzen sowie entsprechenden Resultaten. So entstanden ein Brettspiel zur Beteiligung und ein mittlerweile eingereichter wissenschaftlicher Aufsatz zur Kinder- und Jugendbeteiligung. Außerdem wurde eine exemplarische Beteiligung im öffentlichen Raum konzipiert, durchgeführt und selbstkritisch ausgewertet.

Masterexkursion nach Kroatien im September 2019

19 Masterstudierende der Stadtplanung (2) bzw. Architektur (17) erlebten ein volles Programm mit kommentierten Rundgängen/ Besichtigungen, Diskussionen, Vorträgen und Talks zu Architektur, Städtebau und Stadtentwicklung in Zagreb und Rijeka. Die Hauptstadt Kroatiens zeigte sich höchst interessant, insbesondere im Hinblick auf urbane Transformationen im Dienstleistungssektor, dem Tourismus und der Kulturproduktion. Die neuen Nutzungen im und des öffentlichen Raums binden dabei sowohl eine Mehrzahl von sich neu konstituierenden Akteuren als auch die breitere Öffentlichkeit in Debatten und Auseinandersetzungen ein. Die ehemalige Industrie- und Hafenstadt Rijeka, an der Küste gelegen, stand anlässlich des bevorstehenden Kulturhauptstadtstatus im Jahr 2020 auf dem Programm. Hier lag das Augenmerk auf der Transformation von der Industriestadt zur Stadt der blühenden Kultur und aktivistischen Szene.

Stadtmacherkurs II in Lemberg/Lviv (Ukraine) geht in den Endspurt

Der durch das Auswärtige Amt finanziell maßgeblich unterstützte Weiterbildungskurs geht nun in die Schlussphase mit dem letzten Modul, der Exkursion der ukrainischen Teilnehmer*innen in den deutsch-französischen Grenzraum. Der nunmehr 2. Kurs stieß erneut auf großes Interesse. 20 Teilnehmer*innen haben in 7 Modulen zusammen mit verschiedenen deutschen und ukrainischen Kuratoren sowie Tutoren Integrierte Stadtentwicklungsplanung in Teilschritten erlernt und basierend auf der Entwicklung eines Konzeptes für einen Stadtteil in Lviv ausprobiert, experimentiert und diskutiert. Die breite Öffentlichkeit wurde über Vorträge und Diskussionsrunden ebenfalls eingebunden.

Masterverteidigung und Abschlussarbeiten

Am 16. Oktober 2019 konnten 20 Masterstudierende aus der BTU in ihre ersten Berufsjahre entlassen werden. Dies wurde festlich gefeiert! Das Themenspektrum reichte von bauhistorischen über städtebaulichen bis zu konzeptionellen und planungsrechtlichen Arbeiten. Auch Preise wurden wieder vergeben: So ging der mit 500 € dotierte GWC-Preis an Firat Akdogan und Tarek Mahra und der SRL-Preis wurde an Lasse Schmalfuß verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Ein besonderes Highlight an diesem Abend die Begrüßung sowie Überreichung der Zeugnisse durch die (damalige) Ministerin Schneider (heute Staatskanzlei)!

Am Fachgebiet Stadtmanagement wurden folgende Arbeiten betreut:
  • “Aushängeschild Innenstadt - Die zukünftige Entwicklung der Innenstädte der Mittelzentren des Berliner Umlandes am Beispiel der Stadt Strausberg”
    Patrick Iglück
    Erstprüferin: Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Stadtmanagement
    Zweitprüfer: V.-Prof. Miller Stevens, Stadtplanung

  • “Akteurs- und Themenlandkarte Strukturwandel Lausitz”
    Paul Trog
    Erstprüferin: Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Stadtmanagement
    Zweitprüfer: V.-Prof. Miller Stevens, Stadtplanung

  • “Bauliche Nachverdichtung in Wohnsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre. Eine Untersuchung an vier Fallstudien in Berlin."

    Alissa Beyer
    Erstprüfer: V.-Prof. Miller Stevens, Stadtplanung
    Zweitprüferin: Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Stadtmanagement

  • “Kiehlufer 2.0 | Entwicklung eines innerstädtischen Bestandsgebietes vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt Berlin”
    Mukadder Dur/ Dicle Kapar
    Erstprüfer: V.-Prof. Miller Stevens, Stadtplanung
    Zweitprüferin: Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Stadtmanagement

  • “Sportentwicklungskonzept für den Bezirk Berlin-Lichtenberg für den informellen Sport”
    Philip Schüller
    Erstprüfer: V.-Prof. Miller Stevens, Stadtplanung
    Zweitprüferin: Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Stadtmanagement

FORSCHUNGSPROJEKTE AM FACHGEBIET

Neues DFG-Vorhaben am Fachgebiet

Zum Jahresende startet bzw. führt Solmaz Yadollahi ihre Forschungstätigkeit fort. Gefördert über die DFG (eigene Stelle) ist das Ziel des Forschungsprojekts, eine diagnostische Reflexion über die Reaktionsfähigkeit der aktuellen städtebaulichen Denkmalpflege im Kontext der Stadtentwicklung in der Hauptstadt des Irans zu präsentieren. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Forschungslücke im städtebaulichen Denkmalschutz zu schließen, indem sie empirische Beispiele für die lokalen Praxismechanismen des städtebaulichen Denkmalschutzes in einem nahöstlichen Land geben.

Der Prozess zur Erarbeitung der Leipzig Charta 2020 hat an Fahrt aufgenommen

Im Herbst 2019 fanden im Zuge des Dialogprozesses die mittlerweile 4. Nationale (Berlin) und 4. Europäische Sitzung (Brüssel) statt. Weitere Veranstaltungen (Kongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, Kuratorium der NSP etc.) wurden genutzt, um den seit September existierenden ersten Entwurf der Leipzig Charta 2020 vorzustellen und zu diskutieren - mit dem Ziel, die Inhalte auf breiter Ebene bekannt und auch belastbar zu machen. Auch der politische Dialog hat nun begonnen, der Entwurf wurde bei der Urban Development Group-Sitzung unter der Finnischen Ratspräsidentschaft vorgestellt. Die vom Fachgebiet erstellte Grundlagenstudie zur Untersetzung der Leipzig Charta 2020 liegt nun als Argumentationshintergrund für die Textaussagen der Charta im Entwurf vor. Die finale Charta soll beim Ministertreffen Ende November/ Anfang Dezember 2020 unterzeichnet werden und als strategisches Dokument für die Mitgliedsstaaten, deren Länder, Regionen, Städte und weitere Akteure dienen. Auch nicht EU-Mitglieder haben bereits wieder großes Interesse an dem Update gezeigt.

Untersuchung der “Städtischen Dimension in den Deutschen Strukturfondsprogrammen” (SD 3.0) - Arbeitsworkshop mit Bund und Ländern

Am 4. September 2019 fand im Rahmen der Studie zur “Städtischen Dimension in den Deutschen Strukturfondsprogrammen” im Berliner Ernst-Reuter-Haus ein Arbeitsworkshop mit den Vertreterinnen und Vertretern der Städtebau-Referate der Bundesländer sowie der Auftraggeberseite und des Auftragnehmerkonsortiums statt. Ziel des Workshops war der inhaltliche Austausch über die ersten Erkenntnisse aus einer quantitativen und qualitativen Auswertung zum Einsatz von ESIF-Fördermitteln (Fragebogen-Erhebungen und Telefon-Interviews). Auch sollten die jeweiligen Standpunkte der Länder-Institutionen sowie des BMWi in Bezug auf den aktuellen Planungsstand für die kommende Förderperiode zusammengetragen werden, um im Anschluss Ableitungen für die Partnerschaftsvereinbarung etc. zu treffen. Dabei wurde deutlich herausgestellt, dass die bisherige Ausgestaltung und effektive Wirkungsweise der Städtischen Dimension als wichtige Argumentationshilfe für die Fortsetzung der nachhaltigen Stadtentwicklung im Rahmen der europäischen Strukturfondspolitik dienen kann. Am 4. Februar 2020 wir in Brüssel ein internationaler Workshop stattfinden, der die Ergebnisse in den europäischen Diskurs einbringen und Beispiele anderer Mitgliedsstaaten ergänzen soll.

Neues Projekt! HochschulCampus Kleinstadtforschung an der BTU ab 2020

Gerade noch rechtzeitig vor Versand dieses Newsletters erreichte uns die freudige Nachricht, dass das BMI/ BBSR unseren Antrag auf Zuwendung für den “HochschulCampus Kleinstadtforschung (HCKF)”, ein Forschungs- und Vernetzungsprojekt im Programm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) positiv beschieden hat. Mitantragsteller sind die Kolleg*innen Prof. Dr. Nina Gribat und Prof. Dr. Bernhard Weyrauch. Die 50 %ige Koordinierungsstelle wird ab Januar 2020 von Juliane Ribbeck-Lampel übernommen. Wir informieren Sie über eine entsprechende Homepage ab 2020 detaillierter.

Fakultätsübergreifender Forschungsantrag für ein Zentrum Strukturwandel in der Lausitz (ZeStuR)

Die fakultätsübergreifende Arbeit an einem Forschungsantrag für das sog. “Zentrum für den Strukturwandel Lausitz” nimmt Fahrt auf. Der Antrag wird vom MWFK finanziell unterstützt und begleitet. Zusammen mit den Kolleg*innen aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Arbeitssoziologie, Soziale Arbeit, Interkulturalität formulieren drei Fachgebiete des Institutes Stadtplanung (Stadtmanagement, Städtebau, Regionalplanung) bis Sommer 2020 eine Struktur- und Prozessidee für das Zentrum mit seinen übergeordneten Forschungs- und Beratungsaufgaben sowie sektorale Teilprojekte und hoffen, dass der Antrag dann erfolgreich bei einem MIttelgeber/ Projektträger eingereicht werden kann. Ein international besetzter Fachworkshop soll den Antrag noch qualifizieren.

Doktorandenkolloquium der Nachwuchswissenschaftler*innen des Fachgebietes

Im Rahmen des Doktorandenkolloquiums präsentierten am 15. August 2019 sechs Doktoranden des Fachgebiets Stadtmanagement (und PhD Urban Heritage) Professoren und Mitarbeitern des Instituts Stadtplanung, interessierten Gästen sowie Studierenden, den Fortschritt ihrer jeweiligen Untersuchung. Die Themenvielfalt war breit gespannt und reichte von Beteiligungsprozessen in der Stadtentwicklung, rechtlichen Regelungen zu Klimaschutz- und Klimaanpassung, Einzelhandelsentwicklungen und dem Umgang mit Baukultur und städtischem Erbe. Mit dem Angebot eines regelmäßigen Kolloquiums bietet sich den Doktorand*innen die Möglichkeit, mit Vorträgen und Diskussionen ihre Forschung in fachlicher Runde zu reflektieren und zugleich kritische Anregungen aufzunehmen.

Cotuelle-Betreuung mit der Universität Barcelona

Aus dem Kontext der PhD Heritage Class an der BTU ist eine sog. Cotuelle-Betreuung der PhD-Studentin Margarita Gómez Salas zusammen mit der Universität Barcelona (PhD in Heritage and Culture Management of the Universitat de Barcelona) entstanden. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Community Management zur Erhaltung historischer Strukturen in Mozambique. Die Zusammenarbeit erfolgt hier nun nicht nur disziplin- und hochschulübergreifend sondern auch international.

Fachgebiet Stadtmanagement sehr gut vertreten bei der AESOP 2019 in Venedig

Mitte Juli 2019 fand der Jahreskongress von AESOP in Venedig statt. Seitens des Fachgebietes waren Silke Weidner, Tihomir Vidermann, Solmaz Yadollahi und Farnaz Mohseni mit vier Papers und zwei Roundtable (s. Vorträge) verantwortlich vertreten und sichtbar. Die Diskussionen waren fruchtbar und haben die einzelnen Themen und ihre Bearbeiter*innen vorangebracht. Das weitere wichtige Anliegen des networkings fand in sehr angenehmer Atmosphäre und bester Versorgung statt.

PRAXIS-/WISSENSTRANSFER

Fachpreisrichterin beim Städtebaulicher Ideenwettbewerb „100 Jahre (Groß-)Berlin/ Berlin-Brandenburg 2070“ des AIV

2020 wird Groß-Berlin 100 Jahre alt. Vor 100 Jahren hatte der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) bereits weit nach vorne geblickt und den historischen Zusammenschluss von zahlreichen Stadt- und Landgemeinden sowie Gutsbezirken zur Metropole Berlin als Anlass genommen, einen Wettbewerb zur Gestaltung dieser neuen Groß-Stadt auszuloben. Nun wurde im Zuge eines internationalen, interdisziplinären städtebaulichen Ideenwettbewerbs ein ähnlich vorausschauendes wie revolutionäres Denken eingefordert, das die Vision „Berlin-Brandenburg 2070“ darstellt. Gegenstand der ersten Phase war die Erarbeitung von Leitideen und -bildern, einer räumlichen Entwicklung der Großstadtregion Berlin-Brandenburg im Sinne eines Metropolenmodells mit einem Zeithorizont bis 2070 sowie eine ausgewählte exemplarische räumliche Darstellung für eine städtebauliche Situation. Prof. Dr. Silke Weidner durfte als Fachpreisrichterin diesen spannenden Prozess begleiten und am 9./10. Dezember mit der Jury die Teilnehmer für die zweite Phase (bis Juni 2020), in der es um die Vertiefung von strukturellen Entwicklungszusammenhänge sowie um weitere Vorschläge zu drei Bereichen/ Themeschwerpunkten geht.

Hier für weitere Informationen auf der Seite des AIV zum Wettbewerb klicken.

Silke Weidner als Vorsitzende in der Doppelspitze des Consiliums sowie als Fachpreisrichterin für die Mehrfachbeauftragung in Frankfurt tätig

Zusammen mit Uli Hellweg übernimmt Silke Weidner den Vorsitz des Consiliums für den neuen Frankfurter ‘Stadtteil der Quartiere’ im Norden der Stadt, das die Stadt kritisch reflektierend berät. Das Consilium hatte zum Jahresbeginn 2019 bereits seine Arbeit aufgenommen und ist nun dabei, den Prozess fachlich, organisatorisch und kommunikativ zu begleiten sowie in der Öffentlichkeit, bei der Politik und vor der Presse erläuternd zu vertreten. So auch beim 1. Bürgerdialog am 28. November 2019 (300 Teilnehmer). Weitere Informationen dazu finden sich hier.

In diesem Kontext agiert Prof. Dr. SIlke Weidner auch als Fachpreisrichterin in der 2020 startenden Mehrfachbeauftragung “Studie Stadt und Landschaft”.

Jury prämiert Beiträge der “City-Offensive Südbrandenburg”

Am 17. September 2019 tagte die Jury, um die besten Beiträge auszuwählen, die unterschiedlichste Akteure im Wettbewerb “City-Offensive Südbrandenburg” eingereicht hatten. Die unerwartet hohe Resonanz - es gab 28 Beiträge - forderte die Jury, der Prof. Dr. Silke Weidner angehörte, sehr und es war nicht leicht, die acht Preise in zwei Kategorien a) “Projekte, Kampagnen, Öffentlicher Raum” und b) “Events” zu vergeben. Feierlich überreicht und gewürdigt wurden die Teams aus Calau, Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Guben, Forst, Lübbenau und Luckau am 29. Oktober 2019 durch die damalige Ministerin, Frau Katrin Schneider, sowie Laudatoren aus der Jury in Cottbus. Weitere Informationen zu den Beiträgen, Preisträgern und weiteren Aktionen finden sich auf der Homepage der IHK Cottbus.

Moritz Maikämper ist Sprecher des AK Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval

Seit Mitte September ist Moritz Maikämper, Doktorand am Fachgebiet, Sprecher des Arbeitskreises Stadt- und Regionalentwicklung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval). Gemeinsam mit der Co-Sprecherin Patricia Berndt setzt er sich in der deutschen Evaluationscommunity für die Belange der Stadtentwicklung ein. Ziel des Arbeitskreises ist zudem der Austausch über und die Qualifizierung von Evaluation in der räumlichen Planung. Der Arbeitskreis führt jährlich Frühjahrstagungen durch, die für alle Interessierten offen sind. 2019 und 2020 steht jeweils die Evaluation von Partizipationsprozessen der Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Näheres dazu findet sich auf der Homepage des AK. Zur Tagung 2019 gab Moritz Maikämper dem Berlin Institut für Partizipation (bipar) ein Interview, das hier zu finden ist.

Stadtgespräche des Wissensnetzwerks Stadt & Handel e.V. (WSH) erfolgreich gestartet

Am 8. November 2019 fand das erste Stadtgespräch des WSH unter dem Titel “Klein- und Mittelstädte am Scheideweg. Innenstädte quo vadis?” an der Universität Leipzig unter Mitwirkung des Fachgebietes statt. 15 Teilnehmer von Hochschulen, Einzelhandelsberatungsunternehmen sowie Städtevertreter diskutierten intensiv die anhand von Beispielen (u.a. Unna) vorgetragenen Analysen, Konzepte und Einschätzungen. Dieses Stadtgespräch stellte den Auftakt zu einer Reihe dar, die ihren Fortgang im Herbst 2020 nimmt. Näheres dazu findet sich hier.

Vorstandswahlen beim WSH e.V. bestätigen das Team

Tournusmäßig fanden bei der Mitgliederversammlung des Wissensnetzwerkes Stadt und Handel e.V. am 8. November 2019 in Leipzig die Vorstandswahlen statt. Der Schatzmeister, Benedikt Schmidt-Wächter, stand aus Zeitgründen nicht mehr zur Wahl, alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Positionen wiedergewählt und schmieden nun Pläne für 2020/2021. Die Position des Schatzmeisters übernimmt nun Andreas Fuchs.

Aktuelle Vorträge

Maikämper, Moritz: “Hemmnisse für Wirkungsanalysen zu Beteiligungsprozessen der Stadtentwicklung – Ergebnisse einer Online-Umfrage”. Junges Forum vhw, Berlin, 11.12.2019

Maikämper, Moritz: Moderation der Fishbowl-Diskussion „Folgerungen für die Planung“. SRL-Jahrestagung 2019 „50 Jahre SRL – Zukunftsperspektiven der räumlichen Planung“, Berlin, 25.10.2019

Maikämper, Moritz: “Reflexion der Ex-post-Evaluation einer Perspektivenwerkstatt - methodische Herausforderungen und Grenzen”. Frühjahrstagung des AK Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval, Potsdam, 28.06.2019

Mielke, Thorben: “Die Städtische Dimension in den Europäischen Strukturfondsprogrammen – Quantitative und Qualitative Analyseergebnisse”. Arbeitsworkshop mit Bund und Ländern, Berlin, 04.09.2019

Mohseni, Farnaz: “The transition of Historic Urban Landscape of Shiraz (Iran), Multi-faceted driving forces and current challenges”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Ribbeck-Lampel, Juliane: “Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel? Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft”. Workshop Beitrag, Hannover, 18.11.2019

Trogal, Kim and Viderman, Tihomir: Vortrag und Panel “Struggles and Contestations around care”. CARE – Cities. Action. Research and Education, International Urban Studies Conference an der TU Wien, Austria, 20. – 22.11.2019

Charalambous N., Gedes, I., Knierbein S. and Viderman, Tihomir: Roundtable “Emerging perspectives on urban morphology”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Viderman,Tihomir: “On affective pedagogy for studying urban form”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Viderman,Tihomir: Speaker at a roundtable “Critical pedagogy in contemporary planning and design education”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Weidner, Silke: Stadt denken, Stadt machen. “Initiierung und Ausgestaltung von integrativen Stadtentwicklungsprozessen”. Berlin, 14.11.2019

Weidner, Silke: “Leipzig Charter on Sustainable Cities 2007 and 2020”. Lviv, Bürgerveranstaltung, 26.09.2019

Weidner, Silke: “Current status of the Leipzig Charter 2.0 – topics & links to other global, regional and local urban agendas”. 13. Kongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, Stuttgart, 19.09.2019

Weidner, Silke: “Upgrade of the Leipzig Charter”, METREX-Konferenz ‘Modern Infrastructure for Growing Metropolitan Regions’. Stuttgart, 13.09.2019

Weidner, Silke and Viderman, Tihomir: “What kind of planning for post-growth transformation? Insights from Lusatia, Germany”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Weidner, Silke: Roundtable “Leipzig Charter 2.0: Challenges and relevant topics”. AESOP Annual Congress, Venice, 09. - 13.07.2019

Yadollahi, Solmaz: “THE STORY OF THE DAEI-JAN-NAPOLEON’S HOUSE IN TEHRAN; from the social quest for its safeguarding to its official conservation project”. AESOP 2019 Planning for Transition, Venice, 12.07.2019

Veröffentlichungen

Viderman, Tihomir & Knierbein, Sabine (2019) Affective urbanism: towards inclusive design praxis, Urban Design International,  DOI: 10.1057/s41289-019-00105-6

Yadollahi, Solmaz (2019) Tracing the Identity-driven Ambitions of the Iranian Urban Conservation Apparatus, The Historic Environment: Policy & Practice, DOI: 10.1080/17567505.2019.1637081

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