ZeStuR-Cluster 3 „Sozialer Zusammenhalt und Teilhabe“ gestartet

Das Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) verfolgt das Ziel, den Strukturwandel der Lausitz von der Kohleregion in neue Zukünfte umfassend zu verstehen und wissenschaftlich wie praktisch gestaltend zu begleiten. Dabei verbindet es interdisziplinäre Forschung mit transdisziplinärer Zusammenarbeit, um gemeinsam mit regionalen Akteur*innen neue Wege für eine zukunftsfähige, demokratische und lebenswerte Lausitz zu entwickeln. ZeStuR verbindet verschiedene Disziplinen der Fakultäten 4, 5 und 6 der BTU Cottbus-Senftenberg in fünf thematischen Clustern und wird vom Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt von November 2025 bis Oktober 2030 gefördert.

Das ZeStuR-Cluster 3 „Sozialer Zusammenhalt und Teilhabe“ ist am Fachgebiet Technik- und Umweltsoziologie der Fakultät 5 – Wirtschaft, Recht und Gesellschaft – der BTU Cottbus-Senftenberg angesiedelt. Cluster 3 untersucht von November 2025 bis Oktober 2030, wie sich sozialer Zusammenhalt, Lebensqualität und demokratische Teilhabe in der Lausitz unter den Bedingungen des Strukturwandels verändern und welche Ansatzpunkte es für ihre langfristige Stärkung gibt.​

Melanie Jaeger-Erben in "Köpfe des Wandels" des rbb

Ankündigung auf der Seite der ARD Mediathek:

Der rbb Talk Deutschland 2025 +++ Die Soziologin Melanie Jaeger-Erben denkt den Strukturwandel vom Menschen her: Was macht die große Transformation mit den Lausitzerinnen und Lausitzern – und warum kommt das Megaprojekt bei vielen kaum an? Im Gespräch mit Andreas Rausch geht es um Skepsis, Teilhabe und die Frage, wie die Region den Wandel nicht nur erduldet, sondern gestalten kann. Dabei steht nicht nur Industrie im Fokus, sondern auch soziale Faktoren, Identität und Alltag.

Melanie Jaeger-Erben im rbb zum Thema Strukturwandel


Eine Reportage von rbb24 zum Thema "Erz und keine KohleLauchhammers Kampf um Zukunft und gegen die Vergangenheit" vom 28.10.2025 nimmt Zuschauende mit in die Stadt Lauchhammer – einst geprägt von Braunkohle- und Eisenkunstgussindustrie, heute im Spannungsfeld von Erinnerung, Strukturwandel und regionaler Neuausrichtung. Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben beleuchtet darin die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verwerfungen dieses Wandels: Wie verändern sich Alltage, Arbeit und Gemeinschaft in einer Region im Umbruch? Welche Rolle spielen kulturelle Aktivitäten und Ort in der Bearbeitung und Verarbeitung des Strukturwandels? Dabei knüpft sie an Ergebnisse an, die im Rahmen des Projekts WIRinRegionen erarbeitet wurden und auf die im neuen Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung aufgebaut wird.

Ein informativer und vielschichtiger Einblick in die Herausforderungen einer Post-Industrie-Stadt und in die Frage, wie Zukunft hier gestaltet werden kann. 

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