Beendete Projekte

SuLaMa

Participatory Research to Support Sustainable Land management on the Mahafaly Plateau in Southwestern Madagascar

Auf dem Mahafaly-Plateau werden, wie in anderen Entwicklungsländern auch, Landnutzungsentscheidungen auf der Grundlage von (kurzfristigen) ökonomischen Erwägungen getroffen, die zu nicht nachhaltigen Formen der Landnutzung führen wie zum Beispiel Wanderfeldbau und Übernutzung von Wäldern. Diese nicht nachhaltigen Landnutzungsformen verringern die Bereitstellung von Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen, die wertvoll für die lokalen Landnutzer und auf globaler Ebene sind. Ökonomische Entwicklung und die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen könnten jedoch Hand in Hand gehen, wenn lokale Landnutzer in Madagaskar von der Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen durch ihre Landnutzung profitieren. Das ökonomische Arbeitspaket des interdisziplinären SuLaMa-Projektes verfolgt vor diesem Hintergrund folgende Ziele: (1) Entwicklung eines Vorschlags für ein kosteneffizientes und lokal akzeptiertes System von "Payments for Ecosystem Services" (PES) für ökologische Leistungen der Landnutzer in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. (2) Analyse der existierenden Organisationen und Institutionen in der Untersuchungsregion und ihres Potentials für institutionellen Wandel im Hinblick auf die Implementierung eines PES-Systems. (3) Ausführung einer Betriebs- bzw. Haushaltsanalyse mit dem Ziel, die Ursachen und Motive des derzeitigen Verhaltens der Landnutzer zu verstehen und die Auswirkungen von vorgeschlagenen Landnutzungsmaßnahmen abzuschätzen.  
SuLaMa Webseite

SOKO Bio

SOftware-basierte Entscheidungshilfe zur Bestimmung kosteneffizienter KOmpensationszahlungen für Biodiversitätsschutzmaßnahmen in einer sich ändernden Umwelt

Um eine biodiversitätsfördernde agrarische Landnutzung zu gewährleisten, gibt es Programme (z.B. im Kontext von Agrarumweltmaßnahmen), durch die Landwirte für die Kosten der Durchführung biodiversitätsfördernder Nutzungsformen kompensiert werden. Eine wichtige Anforderung an die Ausgestaltung dieser Programme ist, dass sie kosteneffizient sind, d.h. dass mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen ein möglichst hohes Biodiversitätsniveau erzielt wird. Ziel des SOKO Bio Projektes ist es, eine auf einem ökologisch-ökonomischen Modellierungsverfahren aufbauende softwarebasierte Entscheidungshilfe zu entwickeln, mit deren Unterstützung kosteneffiziente Kompensationszahlungen für gefährdete Grünlandarten in den Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein bestimmt werden können. Darüber hinaus soll die Software dem Nutzer ermöglichen, die Wirkungen von ausgewählten Grünlandmaßnahmen auf gefährdete Arten für unterschiedliche Budgets zu bestimmen.

CASPER

Cost-effectiveness of Agri-environment Schemes for Biodiversity Protection and Ecosystem Service Restoration

Im CASPER-Projekt wird die im SOKO Bio Projekt entwickelte Software zur Bestimmung kosteneffizienter Kompensations-zahlungen für Artenschutzmaßnahmen im Grünland (Ecopay) auf drei Regionen in Flandern, Belgien, angewandt. Die Anwendung geschieht in Kooperation mit dem Research Institute for Nature and Forest (INBO) und dem Flemish Institute for Technological Research (VITO). Die Software wird an die ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen in den drei Regionen angepasst und es werden die entsprechenden Daten eingespeist.

EcoTRADE

Market-based instruments for cost-effective biodiversity conservation

In der europäischen Kulturlandschaft erfahren wir einen zunehmenden Nutzungskonflikt zwischen Flächenbeanspruchung durch ökonomische Entwicklung und Bedürfnissen des Ökosystem- und Biodiversitäts-schutzes. Es gilt, eine nachhaltige Strategie zu finden, die den verschiedenen Ansprüchen heutiger sowie zukünftiger Generationen gerecht wird. Das EcoTRADE-Projekt untersuchte die Anwendbarkeit und die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von handelbaren Zertifikaten als Instrument für ein flexibles Biodiversitätsmanagement. Die Forschung wurde von einer interdisziplinären Gruppe von Ökologen, Ökonomen und Modellierern durchgeführt. EcoTRADE war eines der Projekte im EuroDIVERSITY Programm der European Science Foundation (ESF) und wurde von deutschen und niederländischen Wissenschaftsorganisationen (NWO and DFG) für den Zeitraum 2006-2009 finanziert.
EcoTRADE Webseite

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