Vor Ort Workshop - Verkehrsintegration Rheinsberg

12. bis 17. Juni 2006

Veranstalter

BTU Cottbus
Lehrstuhl Städtebau und Entwerfen
Prof. Heinz Nagler, Christoph Dieck, Christoph Wessling

In Zusammenarbeit mit

Stadt Rheinsberg
Bürgermeister Herr Manfred Richter
Bauamt Leiter Herr Wilhelm Kruse

In Kooperation mit

Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR)
Abt.5 Straßenwesen, Straßenverkehr, Referat Straßenplanung, Straßennetzgestaltung, Straßennetzerhaltung, Frau Iris Kralack
Abt. 2: Stadtentwicklung und Wohnungswesen, Referat 21 Stadterneuerung und Wohnen - integrierte Innenstadtentwicklung, Herr Hans-Joachim Stricker

Prof. Dr. Herbert Staadt
Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Bauingenieurwesen

Teilnehmer

Jacob Althaus, Marko Bunzel, Tobias Dörfler, Kathrin Hempfe, Judith Hösel, Constanze Homuth, Tabea Kurde, Pokrat Mockllinghoff, Miriam Müller, Caroline Noschka, Andrea Oswald, Andrea Rachui, Jacqueline Schnurpfeil, René Schulze, Christian Schumann, Sven Vorwerk, Antje Wildgrube, Christian Wrobel

Anlass, Ziel und Aufgabenstellung des vor Ort Workshops

Die Stadt Rheinsberg wird keine Umgehungsstraße erhalten, obwohl zwei übergeordnete Hauptverkehrsstraßen durch ihren Stadtkern verlaufen. Bisher waren alle Stadtentwicklungskonzeptionen davon ausgegangen, dass der Stadtkern verkehrsberuhigt werden kann, jetzt muss ein Umdenken einsetzen. Die baulichen Maßnahmen der Ortsdurchfahrung sind weitgehend abgeschlossen. In den nächsten Jahren sind lediglich kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsführung möglich. Herausfordernd kommt für Rheinsberg hinzu, dass die Stadt zur Erlangung der Auszeichnung als Kur-

ort besondere Anforderungen hinsichtlich der Luftreinheit innerhalb der Stadt einhalten muss und ferner dass Rheinsberg sich durch die erfolgreiche Ansiedlung einer Rehabilitierungseinrichtung für Behinderte besonders verpflichtet fühlt, ihre Stadt barrierefrei auszubauen.

Mit dieser neuen Situation für Rheinsberg stellt sich die Frage, wie kann die Qualität der Innenstadt trotz Ortsdurchfahrung verbessert werden? Welche verkehrsbaulichen Maßnahmen und welche verkehrsorganisatorischen Maßnahmen können jetzt weiterhelfen? Und welche städtebaulichen Konsequenzen hat die langfristige Gegenwart der überregionalen Ortsdurchfahrung?

Diese Fragen können nicht nur verkehrsplanerisch gelöst werden, sondern hier ist eine integrierte verkehrsplanerische und städtebauliche Strategie erforderlich. Zur Durchdringung der verkehrsplanerischen Aufgaben wurde der Verkehrsplaner Prof. Staadt hinzugezogen. Der Entwurf städtebaulicher und integrierter verkehrlicher/städtebaulicher Ideen und Lösungsansätze ist das Ziel des Workshops.

Aufgabenschwerpunkte des Workshops sind:

  • Weiterentwicklung des Straßennetzes, Untersuchung von Alternativ- und Ausgleichstrassen innerhalb der Stadt, auch als Maßnahmen zur städtebauliche Entwicklung der Innenstadt
  • Stadtkern: Gestaltung der öffentlichen Räume, Organisation des Verkehrs,
  • Sektorale Schwerpunkte:
    Verkehrsleitsysteme
    Ruhender Verkehr
    Barrierefreiheit
    Tourismus und Verkehr
    Kur- und Erholungsstadt
    Fahrradverkehr

Begleitende Untersuchungen und weitere Arbeitsschritte

In dem Seminar „Die alte Stadt und der Verkehr“ wurden Grundlagen für den Workshop erarbeitet.

Insbesondere sind folgende Fallstudien untersucht worden:

  • Stephanie Kurth,: Schwedt, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Erneuerung des Stadtkernes nach Einrichtung der Ortskernumfahrung
  • Pokrat Mocklinghoff, Tobias Dörfler: Jüterbog, Untersuchungsschwerpunkt u.a.:
  • Marko Bunzel: Diepholz, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Konsequenzen einer Stadtumfah rung für die städtebauliche Innenentwicklung
  • Claudia Sennert: Prenzlau, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Optionen und Herausforderung der Gestaltung öffentlicher Räume in einer fragmentierten und entdichteten Innenstadt mit Durchfahrtsverkehr
  • Rene Schulze: Beeskow, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Akzeptanz und Durchsetzung einer innerörtlichen Umfahrung, Möglichkeiten der Verkehrslenkung
  • Jacqueline Schnurpfeil: Bad Liebenwerda, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Konsequenzeneiner innerörtlichen Ortskernumfahrung in einem Kurort
  • Kathrin Hempfe, Maik Hauzenberger: Elsterwerda, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Konsequenzen einer innerörtlichen Ortskernumfahrung und Akzeptanz einer geplanten weiteren Ortsumfahrung / Konsequenzen für den Stadtkern
  • Kathrin Hempfe, Maik Hauzenberger: Lübben, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Neubestimmung der Stadtmitte und Gestaltung der öffentlichen Räume, insbesondere der Straßenräume
  • Andrea Rachui, Tabea Kurde: Oranienburg, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Umgang mit einer Ortsdurchfahrt im historischen Zentrum zwischen Schloss und Altstadt, städtebauliche Erneuerung mit der Ortsdurchfahrt
  • Wendelin Claus, Thomas Komorniczak: Kehl am Rhein, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Integration einer starkbefahrenen Bundesstraße im Innenstadtrandlage und beispielhafte integrierte Verkehrs- und Stadtentwicklungsplanung
  • Judith Hösel: Quedlinburg, Untersuchungsschwerpunkt u.a.:
  • Axel Teich, Stephan Hösemann, Christian Mack, Zhang Zhi: Rheinsberg, Untersuchungsschwerpunkte u.a.: Bestandsaufnahme für Workshop, Anforderungen für barrierefreie Stadt
  • Peggy Mittmann, Christian Schumann: Baden-Baden, Untersuchungsschwerpunkt u.a.: Umgang mit Verkehr in einem Kur- und Erholungsort
  • Andrea Oswald: Neuruppin, Untersuchungsschwerpunkt u.a.:
  • Andre Ljaschtschuk, Dong Yin: moderne, interaktive Verkehrsleitsysteme und entsprechende Innovationen, Erfahrungen des TVZ Hennigsdorf

Die Ergebnisse des Seminars und des Workshops sind ein Beitrag zu der Fachtagung "Leben mit der Ortsdurchfahrt" des Ministeriums für Raumordnung des Landes Brandenburgs (MIR) am 06. November 2006 in Rheinsberg, in Kooperation mit der Stadt Rheinsberg und dem Lehrstuhl Städtebau und Entwerfen Prof. Heinz Nagler der BTU Cottbus / Prof. Dr. Herbert Staadt der Fachhochschule Potsdam. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Workshops eine Grundlage des aufzustellenden "integrierten Verkehr- und Städtebauentwicklungskonzeption für die Innenstadt von Rheinsberg unter besonderer Berücksichtigung des Durchgangsverkehrs" sein.

Die Ergebnisse des gesamten Verfahrens sollen 2007 in einer Publikation zum Umgang mit Ortsdurchfahrten in Stadtkernbereichen zusammengefasst werden.

Ablauf des vor Ort Workshops

11.06.2006AbendsAnreise fakultativ
12.06.200610:00Einführung
Bürgermeister Herr Manfred Richter
Prof. Heinz Nagler
Analyseergebnisse der Arbeitsgruppe Rheinsberg, Anforderungen für Barrierefreiheit
Bildung der Arbeitsgruppe
Bestandsaufnahme
13.06.200610:00Morning Meeting
Konsultationen mit Prof. Dr. Herbert Staadt
Arbeiten im Atelier
13:00Rückfragenkolloquium
19:00Fahrt mit dem Ausflugsschiff mit interessierten Lokalpolitikern und weiteren Beteiligten, Abfahrt Anlegestelle
14.06.2006Am TageArbeiten im Atelier
19:00Zwischenpräsentation, mit Frau Kralack (MIR)
15.06.2006Arbeiten im Atelier
16.06.2006Arbeiten im Atelier
17.06.200610:00 - 13:00Abschlusspräsentation

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