Die Kooperative Forschungsstelle Technikstress (KFT)
Für die Gestaltung zukünftiger Arbeit braucht Europa Strategien, Deutschland braucht Ideen und jede Region braucht Menschen, die Strategien und Ideen diskutieren und umsetzen. Um die Verantwortung der Forschung für diese Herausforderungen wahrnehmen zu können, wurde am Arbeitsgebiet Arbeitswissenschaft/ Arbeitspsychologie durch Frau Prof. Annette Hoppe bereits 2011 die „Kooperative Forschungsstelle Technikstress“ (KFT) mit industriellen Forschungspartnern ins Leben gerufen.
Seit nunmehr vierzehn Jahren wird intensiv an den Zukunftsthemen im Veränderungsprozess „Industrie und Arbeit 4.0“ an der BTU geforscht. National und international wahrgenommene Ergebnisse beziehen sich auf verschiedene Forschungsfelder, die den Umgang des arbeitenden Menschen mit der Technik in einer hochkomplexen Arbeitswelt thematisieren. Aktuelle Phänomene in der Arbeitswelt werden durch die Cottbuser Arbeitsforscher in drei Forschungssäulen (Grundlagenforschung, Feldforschung und Modell- und Konzeptentwicklung) analysiert und generalisierte Handlungsregularien für Nutzer und Hersteller zum Umgang mit neuartigen Belastungsformen erarbeitet.

Wir freuten uns außerordentlich, dass wir auch in diesem Jahr einen besonderen Referenten für die KFT-Tagung gewinnen konnten:
Thomas Wunderlich,
Kapitän der „POLARSTERN“ & Projektleiter „POLARSTERN II“
Das Forschungsschiff POLARSTERN ist das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung und aktuell das Flaggschiff des Alfred-Wegener-Institutes. Der gebürtige Lausitzer Thomas Wunderlich übernahm dessen Kommando im Jahr 2020 für das Unternehmen MOSAiC und war damit Kapitän der größten Polarexpedition aller Zeiten.
Derzeit wird mit der POLARSTERN II ein Weltklasse-Forschungsschiff in der Werft in Wismar gebaut, welches in Sachen Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzt. Thomas Wunderlich ist aktuell der Projektleiter für dieses Bauvorhaben.
