
Sprache und Subjektivität: Sprechen und Schreiben im Kontext von Spracherwerb und Lehren/Lernen von Sprachen in Kooperation mit der UNESP São Paulo/Brasilien
Die menschliche Sprache ist eine der grundlegenden Eigenschaften, die uns von anderen Tierarten unterscheidet. Bereits im Mutterleib haben Babys Kontakt zu ihrer Muttersprache, die von ihnen nach der Geburt durch Gesten, Sprache oder Zeichen wahrgenommen und erzeugt wird. Aus diesem Grund müssen sie Töne, Wörter, Zeichen und Bedeutungen zusammenhängend und nicht isoliert oder fragmentiert beherrschen. Sie müssen verstehen, was sie, wie und wem sagen wollen; dass die Sprache nicht nur dazu dient, zu kommunizieren, Befehle zu erteilen, Fragen zu stellen, sondern auch zu streiten, zu überzeugen, den anderen zum Lachen zu bringen usw. In diesem Projekt werden in Kooperation mit interdisziplinären und internationalen Partnern Aspekte zum Zusammenhang von Identität und Subjektivität und Sprache und (Zweit)Spracherwerb untersucht. In den Fokus rücken dabei weitere sprachliche Phänomene wie Humor, Lachen, Zweisprachigkeit, Herkunftssprache, das Subjekt des Schreibens, Schlaflieder, Prosodie, Märchen, erste Syntax, Multimodalität u.a.
Dieses Projekt ist Teil von CAPES/PrInt (Programa Institucional de Internacionalização), eines Programms zur Internationalisierung brasilianischer, universitärer Ausbildung.
