Smart-City-Projekt "Gubenwabe"

Im Rahmen des Auf dem Weihnachtsmarktes in Guben am 13. Dezember 2025 konnte das Smart‑City‑Projekt erstmals die neuen Stadtmöbel vorstellen. Präsentiert wurde dabei der Prototyp  die moderne Sitzgelegenheit "Gubenwabe", die der aus drei Elementen besteht, sich zu einem Hexagon kombinieren lässt und über eine integrierte Tischfläche verfügt. Ein Solarpanel ermöglicht das Laden mobiler Geräte direkt vor Ort.

Das Teilprojekt Stadtmobiliar entstand 2024 in Kooperation zwischen Schülerinnen und Schülern aus Guben, Fachgebieten und Mitarbeitenden und Studierenden der BTU Cottbus – Senftenberg sowie der Holzart GmbH Guben. Die Gubenwabe steht somit beispielhaft für Beteiligung, Nachhaltigkeit und Innovation, so die Stadt Guben auf relevanten Social Media Kanälen, innerhalb des Smart‑City‑Projekts.

Bei der Herstellung kam eine Kombination aus Holztechnik und 3D‑Druckverfahren zum Einsatz. Die Sitzgelegenheit soll zukünftig als neues Stadtmöbel im öffentlichen Raum getestet werden, um Erfahrungen im Hinblick auf Funktionalität, Akzeptanz und technische Ausstattung zu gewinnen.

Smart Guben

Aufenthaltsräume und -qualitäten von Jugendlichen im Gubener Stadtraum

Wo halten sich Jugendliche in der Stadt auf? Welche Bedingungen, Bedürfnisse und Konflikte gibt es an diesen Orten und wie kann neues Stadtmobiliar die Aufenthaltsqualität verbessern? Zu diesen Fragen findet im Sommer 2024 eine Zusammenarbeit zwischen dem Fachgebiet Urban Design and Urban Studies der BTU Cottbus-Senftenberg, dem Smart City-Projekt der Stadt Guben und dem Pestalozzi-Gymnasium Guben statt. Der Fokus liegt auf den von Jugendlichen genutzten öffentlichen Räumen und Treffpunkten in Guben sowie den Anforderungen und Wünschen hinsichtlich der Gestaltung dieser Räume.

Im Rahmen des Sommersemesters wird ein Stegreif-Seminar mit Masterstudierenden der Stadt- und Regionalplanung sowie der Architektur angeboten. Im Mai fand in diesem Rahmen eine erste Stadterkundung und Diskussion zur aktuellen Stadtentwicklung mit Bürgermeister Fred Mahro und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung statt. Im Juli folgte ein gemeinsamer Arbeitstag mit Schülerinnen und Schülern des Geografie-Leistungskurses am Pestalozzi-Gymnasium. Mithilfe Vor-Ort-Begehungen, Interviews und der Mapping-Methode wurden die Alltagsräume der Jugendlichen in der Stadt untersucht, um Charakteristika zur Gestaltung dieser Räume zu identifizieren und Grundlagen für Entwürfe von Stadtmobiliar zu schaffen.