Doktorandenkolloquium und Werkstattseminar

Im wöchentlich stattfindenden Kolloquium stellen die Doktorandinnen und Doktoranden das Material sowie Forschungsfragen und Thesen ihrer Dissertationsvorhaben vor, die von der Planungsgeschichte und der sozialhistorischen Stadtforschung bis zur antiken Bau- und Technikgeschichte reichen.

In den Veranstaltungen des Werkstattseminars vermitteln die Doktorandinnen und Doktoranden anhand von Quellen und Forschungsmaterialien einen Einblick in die jeweilige Arbeitsweise und diskutieren gemeinsam über methodische Schwierigkeiten und disziplinäre Herangehensweisen bei der Bearbeitung des eigenen Themas. Im Mittelpunkt des Seminars stehen dabei die materialbasierte Überprüfung der zentralen Leitfragen und die Rückübersetzung von Erkenntnisgewinnen in einen übergreifenden Erklärungszusammenhang des Dissertationsvorhabens. Organisiert werden die Seminarsitzungen als wöchentliche Roundtable-Gespräche zwischen den Kollegmitgliedern, denen jeweils eine kurze Einführung zu den Beständen an Forschungsmaterialien sowie zu den Quellenspezifika vorausgeht.

Die Veranstaltungen finden immer mittwochs um 9.30 Uhr im Seminarraum 307 des Lehrgebäudes 2D statt.

Das Doktorandenkolloquium im Wintersemester 2018/19

24. Oktober 2018
Jens Wiedow (Namibia University of Science and Technology)
Modern Architecture in Namibia

7. November 2018
Zeido Zeido (Cottbus)
Reclaiming the Architectural Heritage of Aleppo after the Syrian War

14. November 2018
Jill Rehfeldt (Cottbus)
Mittelalterliche Stadthygiene. Eine Untersuchung am Beispiel Leipzigs

21. November 2018
Aleksandra Kosykh (Cottbus)
Building with Iron in 18th Century Russia

28. November 2018
Shraddha Bhatawadekar (Cottbus)
Where Technology meets Living Heritage

5. Dezember 2018
Verena Pfeiffer-Kloss (Cottbus)
Stadt? Bau? Kunst? Gedanken zum Kuratieren als Planungsmethode

12. Dezember 2018
Luisa Beyenbach (Cottbus)
Die Stadtentwicklung Luckaus seit dem späten Mittelalter anhand eines
formgetreuen Kellerplans

19. Dezember 2018
Malgorzata Popiolek (Zentrum für Historische Studien Berlin)
Wiederaufbau Warschaus nach dem Krieg

16. Januar 2019
Michael Bastgen (Cottbus)
Zur ingenieurwissenschaftlichen Instandsetzung historisch bedeutsamer
Bauwerke zwischen 1916 und 1983 am Beispiel des Sakralbaus

23. Januar 2018
Julia Ess (Cottbus)
Umsiedlungspraxis in Deutsche Braunkohlegebieten.
Eine Städtebaulich-Architektonische Analyse im Kontext

30. Januar 2018
Duygu Göçmen (Cottbus)
Die spätklassische Palastanlage in Larisa am Hermos

6. Februar 2018
Katelyn Williams (Cottbus)
Heritage in Hindsight: Lessons from the Recovery of Living Heritage in Postwar Bosnia and Herzegovina

13. Februar 2018
Clara Schulte (Cottbus)
Realitätsnahe tragwerksplanerische Bewertung von kulturell wertvollen eisernen Eisenbahnbrücken in Deutschland (1880–1930) mit Hilfe von erweiterten Bewertungsmatrizen für die Ingenieurspraxis