Doktorandenkolloquium und Werkstattseminar

Im wöchentlich stattfindenden Kolloquium stellen die Doktorandinnen und Doktoranden das Material sowie Forschungsfragen und Thesen ihrer Dissertationsvorhaben vor, die von der Planungsgeschichte und der sozialhistorischen Stadtforschung bis zur antiken Bau- und Technikgeschichte reichen.

In den Veranstaltungen des Werkstattseminars vermitteln die Doktorandinnen und Doktoranden anhand von Quellen und Forschungsmaterialien einen Einblick in die jeweilige Arbeitsweise und diskutieren gemeinsam über methodische Schwierigkeiten und disziplinäre Herangehensweisen bei der Bearbeitung des eigenen Themas. Im Mittelpunkt des Seminars stehen dabei die materialbasierte Überprüfung der zentralen Leitfragen und die Rückübersetzung von Erkenntnisgewinnen in einen übergreifenden Erklärungszusammenhang des Dissertationsvorhabens. Organisiert werden die Seminarsitzungen als wöchentliche Roundtable-Gespräche zwischen den Kollegmitgliedern, denen jeweils eine kurze Einführung zu den Beständen an Forschungsmaterialien sowie zu den Quellenspezifika vorausgeht.

Die Veranstaltungen finden immer mittwochs um 9.30 Uhr im Seminarraum 109 des Lehrgebäudes 2D statt.

Das Doktorandenkolloquium im Sommersemester 2019

24. April 2019
Jill Rehfeldt (Cottbus)
Mittelalterliche Stadthygiene. Eine Untersuchung am Beispiel Leipzigs

8. Mai 2019
Dr. des. Özge Sezer (Berlin)
Yeniköy Village. Rural Society of Internal Colonization from Empire to the Nation State in Turkey

15. Mai 2019
Clara Schulte (Cottbus)
Grundlagen für eine mehrdimensionale Methodik zur Bewertung denkmalgeschützter eiserner Bahnbrücken (bis 1920)

22. Mai 2019
Seçil Tezer (Istanbul)
The Octagon in Pergamon. Its Impact on the City Development and Architecture

29. Mai 2019
Manuel Maissen (Zürich)
Spielarten eines Baubooms: Spätgotische Gewölbekonstruktionen im Bistum Chur

5. Juni 2019
Konstantin Wächter (Berlin)
Strategien gebauter Akkulturation. Die Berliner Gemeindesynagogen zwischen Märzrevolution und Nationalsozialismus

12. Juni 2019
Lisa Marie Selitz (Bamberg)
Kommunale Denkmalpflege zwischen lokaler Wertschätzung und institutioneller Verankerung in der Stadterneuerung

19. Juni 2019
Vlatka Seremet (Cottbus)
„Blumen und Märchen“ – Herbert Stranz und die Architektur zwischen Wunsch- und Raumproduktion

26. Juni 2019
Dr. Roland Meyer (Cottbus)
Die Lesbarkeit der Umwelt. Bildräume der (Des)-Orientierung 1945–1975

3. Juli 2019
Christine Wilkening Aumann (Zürich)
Das Hemithea-Heiligtum in Kastabos