Auszeichnungen der Fakultät
Dean's List - Auszeichnung der besten Dissertationen
Bereits zum 3. Mal hat die Fakultät 5 - Wirtschaft, Recht und Gesellschaft herausragende akadmeische Leistungen gewürdigt – im Rahmen der Deans-List wurden am 23. Januar 2026 wieder die 3 besten Dissertationen der Fakultät gewürdigt.
Feierlich, inspirierend, wegweisend: Die Fakultät 5 ehrt ihre Besten – und setzt damit eine Tradition fort.


Titel der Dissertation: Broadband and Firm-Entries: A Deeper Look to Germany, Palestine and Lithuania Different Ways of Infrastructure Development and Their Effect on Start-Up Formation
Die zentrale Idee meiner Dissertation war, dass die Breibandinfrastruktur -- auch wenn sie selbst sehr wichtig für die Unternehmen und Bevölkerung ist -- nicht unbedingt eine entscheidende Faktor für die potenziellen Gründerinnen und Gründer ist. Das wird nun in meinem folgenden Artikel (mit Panel Data von 2010 bis 2019) extra bestätigt: Deutschland braucht nicht nur moderne Infrastruktur, aber auch die Menschen, die die entsprechenden Fähigkeiten besitzen.
Herr Dr. Sarachuk wurde von Frau Prof. Mißler-Behr (Lehrstuhl ABWL, insbesondere Planung, Innovation und Gründung, BTU Cottbus-Senftenberg) betreut.

Titel der Dissertation: The administration of pain. Sexualized violence as a social practice of (inter) subjection
Jana Schäfers Promotionsschrift beschäftigt sich mit sexistischen, rassistischen, klassistischen und ableistischen Vorurteilen in unseren Vorstellungen von Gewalt und wie sie in den Funktionsweisen von Institutionen wie Polizei, Medizin und Wissenschaft auftauchen. Diese Vorurteile führend dazu, dass wir verschiedensten Betroffenen nicht glauben, dass selbst Betroffene Gewalt häufig nicht erkennen oder sich nicht trauen, Hilfe zu suchen.
Fr. Dr. Schäfer wurde von Frau Prof. Amelina (ehem. Lehrstuhl Interkulturalität, BTU Cottbus-Senftenberg) betreut.

Titel der Dissertation: Enhancing Engagement - Understanding the Engagement Drivers of Social MediaMedia „Die Arbeit untersucht, wie Engagement (z.B. „likes“) in sozialen Medien entsteht. Sie umfasst zum einen eine Literaturübersicht, in der ein Hypothesenmodell zum Ablauf des Nutzerengagements vorgestellt wird. Zum anderen werden mehrere Studien durchgeführt, die den Einfluss von Rahmenfaktoren, wie beispielsweise der Bildunterschrift eines Social-Media-Beitrags, auf das Engagement analysieren. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis, dass nicht extrem kurze Texte eines Posts – wie oft angenommen – das Engagement maximieren, sondern Beiträge mit einer moderaten Textlänge.“
Herr Dr. Reichstein wurde von Frau Prof. Dost (Fachgebiet ABWL, insbesondere Marketing, BTU Cottbus-Senftenberg) betreut.

Titel der Dissertation:
Hope at Work: A Multidimensional Perspective on the Activating
and Deactivating Effects of Hope
In der Dissertation wird Hoffnung als zentraler psychologischer Mechanismus im Arbeitskontext untersucht und ihr Einfluss auf Entscheidungen, Intentionen und Verhalten unter Unsicherheit analysiert. Es wird gezeigt, dass Hoffnung sowohl aktivierende als auch deaktivierende Effekte haben kann, insbesondere in ambigen Zielsituationen. Hoffnung wird dabei als multidimensionales Konstrukt mit internen und externen Dimensionen konzipiert, die unterschiedliche Karrieremotive und Verhaltensweisen prägen. Die empirischen Studien belegen, dass Hoffnung die Arbeitszufriedenheit steigern und in unbefriedigenden Arbeitsumfeldern Wechselabsichten fördern kann. Damit etabliert die Arbeit Hoffnung als eigenständiges, entscheidungsrelevantes Konzept im organisationalen Verhalten.
Frau Dr. von Hahn wurde von Herrn Prof. Dr. Urbig Fachgebiet ABWL, insbesondere empirische Unternehmensforschung und Transformation betreut.
Titel der Dissertation:
The Role of Inter-organizational Cooperation for Resilience
In der Dissertation wird untersucht, wie eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit zur Stärkung der unternehmerischen Resilienz beitragen kann, insbesondere in der proaktiven Phase vor Krisen. Mithilfe von Literaturanalysen und qualitativen Fallstudien zeigt die Arbeit, dass Kooperationen die Resilienz in allen Krisenphasen fördern. Resilienz entsteht dabei durch das Zusammenspiel von Fähigkeiten und Ressourcen, die gezielt über Kooperationen aufgebaut werden. Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups wirken sich besonders innovationsfördernd aus. Dabei ist die Qualität der Zusammenarbeit und der Beziehungen entscheidend.
Frau Dr. Dieterle wurde von Frau Prof. Dr. Hipp und Frau Dr. Stephanie Duchek betreut.
Titel der Dissertation:
Decisions under risk: An economic analysis
Die Arbeit untersucht, wie Individuen ihre Risikopräferenzen strategisch an die Umgebung anpassen. Sie liefert damit Erkenntnisse, wie wir sinnvoll Regeln setzen können, welches Verhalten unsere aktuellen Gesetze erzeugen und wie wir dieses modellieren können.
Herr Dr. Höppner wurde von Herrn Prof. Dr. Jan Schnellenbach (Lehrstuhl VWL, insbesondere Mikroökonomik) betreut.



