Guarino Guarini (1624 – 1683) Verfasser

Katharina Schulz

Ich heiße Katharina Schulz und bin Studentin an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU Cottbus). Geboren wurde ich 1989 im österreichischen Feldkirch. Meine schulische Ausbildung genoss ich bis 2005 in der Schweiz. Nach meinem Abitur 2008 an der Thomas-Mann-Schule in Lübeck entschied ich mich für ein Architekturstudium in Cottbus. Schon immer interessierte ich mich für die Planungs- und Fertigungsprozesse von Bauwerken. Dies trifft für Gebäude aus der Neuzeit als auch für ältere Baudenkmäler zu. Letztere faszinieren mich bis zum heutigen Tag am meisten. Ich liebe es zu Reisen und habe schon so einige herausragende Bauwerke der Architektur sehen dürfen. Fotografie und Zeichnen gehören zu meinen weiteren Hobbies, welche ich auf meinen Reisen verfolge. [Katharina Schulz, 2011]

SCHULZ, Katharina: Guarino Guarini (1624 – 1683). Hofbaumeister im Ordenspriestergewand, Auf: www.great-engineers.de. Ein Internetlexikon der Bauingenieure, 2011/ 2015.

„Mein“ Guarino Guarini

Menschlich gesehen ist Guarini ein eher unbekannter Mann, mit dem Hang zur Perfektion und stilistischer Übertreibung. Er war ein Ordenspriester, der durch seine Wissbegierde und Reiselust die Welt zu verstehen suchte. Seine Entwürfe vereinen sowohl alte Grundideen und Prinzipien als auch eine gewisse Verspieltheit. Guarini verstand es durch kleinste Symbole und Elementsetzungen beim Betrachter große Faszination und Erstaunen auszulösen.

Die Filigranität und Ornamentik sind die Handschrift Guarinis im italienischen sakralen Kuppelbau. Wie kein anderer kombinierte er mit viel Sachverstand geometrische Grundformen zu mandalaartigen Grundrissstrukturen, welche er später in der Dreidimensionalität umzusetzen wusste.

Als ich das erste Mal Bilder zu Guarinis Bauwerken sah, fiel mir sofort seine künstlerische Verspieltheit auf. Seine Werke sprachen mich an und regten meine Fantasie an. Jedes Mal wenn ich nun erneut auf diese Bilder blicke, fallen mir neue winzige Elemente und Facetten auf. Ich bin der Meinung, dass Guarinis Bauwerke äußerst komplex sind und nicht auf Anhieb verstanden bzw. erfasst werden können.

In gewisser Weise sind wir, Guarini und ich, uns sehr ähnlich. Beide sind wir von Neugier und Reiselust getrieben, erforschen unsere Welt und erschaffen auf künstlerisch-verspielte Art sowie unseres fachlich-theoretischen Wissens Orte für die Menschen unserer Zeit.

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