Kooperationen

Dr. Baruch Gottlieb

Dr. Baruch Gottlieb

Dr. phil. Baruch Gottlieb promovierte im Bereich Digital Aesthetics an der Universität der Künste Berlin, nachdem er sich zunächst als Filmemacher an der Concordia University Montreal ausbilden ließ. Zwischen 2005 und 2008 hatte er eine Professur für Media Art an der Yonsei University Graduate School of Communication & Arts in Seoul (Südkorea) inne. Er ist aktives Mitglied des Künstlerkollektivs „Telekommunisten“ und Autor der Werke „Gratitude for Technology“ (Atropos 2009), „A Political Economy of the Smallest Things“ (Atropos 2016) und „Digital Materialism“ (Emerald 2018).

Aktuell doziert Baruch Gottlieb im Bereich Philosophy of Digital Art an der Universität der Künste Berlin und ist Kurator der Wanderausstellungen „Flusser & the Arts“, die auf den philosophischen Schriften Vilém Flussers basiert (präsentiert am ZKM Karlsruhe, an der AdK Berlin, im West Den Haag und in der Galerie der Akademie der musischen Künste in Prag), sowie „Feedback: Marshall McLuhan and the Arts“ (präsentiert im West Den Haag und beim 34. Chaos Communication Congress Leipzig). Er erstellt weiterhin detaillierte Studien über digitale Medien (insbesondere im öffentlichen Raum), digitale Archivierung, produktive und interaktive Prozesse sowie sozio-politische Aspekte vernetzter Medien. Baruch Gottlieb pendelt regelmäßig zwischen Berlin, Paris und Toronto.

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Dr. Baruch Gottlieb
Lehrgebäude 10
Erich-Weinert-Str. 1
03046 Cottbus

baruch.gottlieb(at)b-tu.de


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Dr. Mario Marino

Dr. Mario Marino Akademischer Mitarbeiter

Mario Marino hat das Studium der Philosophie an der Universität Pisa mit einer Arbeit zu Herders Anthropologie und Sprachphilosophie abgeschlossen. Mit einer Dissertation über das Sprachursprungsproblem in der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts und der deutschen philosophischen Debatte des 19. Jahrhunderts hat er an der Internationalen Schule für Kulturwissenschaften „Fondazione Collegio San Carlo“ in Modena promoviert. Die Dissertation hat eine Auszeichnung der „Consulta Nazionale di Filosofia“ bekommen.

2004 bis 2010 erfolgte eine Erweiterung seiner Interessen und Kompetenzen im Bereich der Wissenschaftsgeschichte durch eine Forschungs- und Lehrtätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Technik, Medizin und Naturwissenschaften „Ernst-Haeckel-Haus“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena (SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800“, Teilprojekt D3: Anthropologie und Kulturmorphologie). Daraus resultierten u. a. die Veranstaltungen von Tagungen zu Naturforschung im 18. Jahrhundert (Jena, 2006), bzw. Rasse und Rassismus in der Philosophischen Anthropologie (München, 2013) sowie die Herausgabe der „Beyträge zur Naturgeschichte“ von Johann Friedrich Blumenbach im deutschen Original (Olms-Verlag, Reihe „Historia Scientiarum“) und in italienischer Übersetzung (Mimesis Edizioni, Reihe Scienza/Filosofia).

Nach einer zweijährigen Gastprofessur an der UAM (Adam-Mickiewicz-Universität) Poznań und einer Fellowship in Residence im Kolleg „Friedrich Nietzsche“ der Klassikstiftung Weimar (mit einem Projekt zu Primo Levi als Anti-Agamben) ist er an der BTU. Gleichzeitig schloss er erfolgreich zwei italienische kumulative Habilitationsverfahren in Moralphilosophie, bzw. Geschichte der Philosophie ab. In Cottbus habilitierte er zu klimaethischen und umweltanthropologischen Themen und Positionen in der internationalen Anthropozän-Debatte.

Mario Marino kooperiert international u. a. mit folgenden Hochschulen: UAM Poznań (Lehrstuhl: Angewandte Ethik), Università di Modena e Reggio Emilia (Lehrstuhl: Moralphilosophie), Università di Bologna (Lehrstuhl: Ästhetik), Universidad Nova de Lisboa (Philosophisches Institut).

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Dr. Mario Marino
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Forschungsgebiete
 
Ethisch-politisches Denken
  • Ethik und Politik im technischen Zeitalter
    (u. a. Gehlen)
  • Umwelt- und Klimaethik
  • Primo Levi als Denker
  • Machiavelli und der Machiavellismus
Umweltanthropologie
  • Anthropozän vs. Kapitalozän
  • Natur- und Umweltphilosophie
    (u. a. Herder, Marx und der Marxismus)
  • Philosophische Anthropologie (Gehlen, Alsberg, Claessens, Blumenberg)
  • Naturkatastrophen: Philosophie und Kulturgeschichte
Bilder als Instrumente
  • Bilder in der physischen Anthropologie (Blumenbach und die Rassenklassifikationen, Rassentheorien und Rassismus)
Dr. Cheryce von Xylander

Dr. Cheryce von Xylander

Cheryce von Xylander ist eine US-amerikanische Wissenschaftlerin, die zunächst in den USA, in England, Frankreich, Australien und Russland tätig war. Sie hat „Symbolic Systems“ an der Stanford University studiert, ein weltweit einzigartiger, transdisziplinärer Studiengang mit Artificial-Intelligence-Schwerpunkt. Dieses Bachelor-of-Science-Programm umfasst Logik, Software Engineering, Kognitive Linguistik und „Philosophy of Mind“.

Anschließend studierte sie Geschichte und Philosophie der Wissenschaft („History and Philosophy of Science“) an der Cambridge University (UK) und der University of Chicago, wo sie ihren Master of Philosophy bzw. ihren Ph.D. erwarb. Im Anschluss war Cheryce von Xylander als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in München und hat an den Max-Planck-Instituten für Kognitions- und Neurowissenschaften in München sowie für Wissenschaftsgeschichte und für Bildungsforschung in Berlin gearbeitet. Im universitären Feld lehrte sie Philosophie an der TU Darmstadt und hatte danach die an der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtete „Rudolf-Arnheim-Gastprofessur“ am dortigen Institut für Kunst- und Bildgeschichte inne bevor sie ihre Arbeit an der BTU Cottbus-Senftenberg im Fachgebiet Allgemeine Technikforschung aufnahm.

Zu ihren disziplinübergreifenden Forschungsschwerpunkten zählen Immanuel Kant, dessen globale Rezeption und die zeitgenössische Relevanz des Aufklärungsphilosophen. Darüber hinaus versteht sie sich als Internet-Philosophin, welche sich der Transformation von Kultur und Gesellschaft auf der Grundlage ihrer umfassenden Digitalisierung widmet. 

Aktuell ist Cheryce von Xylander als Gastprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg in der kulturwissenchaftlichen Fakultat des Institutes für Philosophie und Kunstwissenschaft tätig.

Kontakt

 

Dr. Cheryce von Xylander
Universitätsallee 1, C5.402
21335 Lüneburg

cheryce.von_xylander(at)leuphana.de
www.leuphana.de/institute/ipk/personen/cheryce-von-xylander.html


Forschungsgebiete
 
  • Kants kognitives Paradigma und dessen digitale Umsetzung
  • Heuristische Techniken
  • Kulturelle Dispositionen und Anthropomorphe Bildung nach Kant
  • Digitale Anthropologie und Digitales Kuratieren
  • Moderne und Zeitgenössische Kunst
  • Historiographie

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