Heinz Isler (1926 – 2009) Literatur
Die Hauptquelle des Beitrags zu Heinz Isler ist der Katalog zur Ausstellung „Heinz Isler. Schalen“. Herausgegeben wurde es durch Ekkehard Ramm und Eberhard Schunck und ist seit 1986 mehrfach erschienen. Das Buch bietet ein breites bzw. umfangreiches Spektrum zum Werk und Leben Islers auf ca. 120 Seiten. Darüber hinaus ist es besonders anschaulich durch eine Fülle an Illustrationen.
Sehr zu empfehlen ist auch „Heinz Isler. The Engineers Contribution to Contemporary Architecture“ von John Chilton. Das Buch erschien im Jahr 2000 und ist mit rund 170 Seiten noch etwas umfangreicher als der Ausstellungskatalog. Das Buch zeigt auch einige Skizzen und Aufzeichnungen Islers und gibt ein Blick auf verschiedene Versuchsapparaturen, die Isler in seinem „Labor“ nutzte.
Die jüngste Publikation, die für den Beitrag zu Heinz Isler für das Internetlexikon Great-Engineers verwendet wurde, entstand 2010 und wurde von Heinz Bösiger verfasst. Als Bauunternehmer aus Langenthal, Kanton Bern, Schweiz realisierte Heinz Bösiger mit seiner AG eine Vielzahl an Bauwerken Islers; darunter auch Bauten in eigener Sache: die Erweiterung des eigenen Werkhofes (1986) und das firmeneigene Bürogebäude (1998-1999). Bösigers 20 Seiten starke Publikation bietet daher einen ganz anderen Eindruck auf die Person Isler, in dessen Fokus weniger das Werk als die Person steht. Beim Lesen erscheint es teilweise so, dass nicht ein Autor von außen auf Isler schaut, sondern ein Freund von dem kurz zuvor verschiedenen Ingenieur berichtet.
