Peter Parler (1330/ 1333 – 1399) Verfasser

Marie-Christine Benkenstein/ Katharina Riefenstahl/ Simon Tschepe

Marie-Christine Benkenstein

1989 in Eisenhüttenstadt, Brandenburg geboren und dort aufgewachsen. Nach dem Abitur 2008 am Albert-Schweitzer-Gymnasium folgte ein 2-jähriger Auslandsaufenthalt in den USA (Boston & San José). Seit dem Wintersemester 2010/ 2011 Studium der Architektur an der BTU Cottbus. 
[Marie-Christine Benkenstein, 2013]
 
BENKENSTEIN, Marie-Christine/ RIEFENSTAHL, Katharina/ TSCHEPE, Simon: Peter Parler (1330/ 1333 – 1399). Meister der lebenden Steine, Auf: www.great-engineers.de. Ein Internetlexikon der Bauingenieure, 2013/ 2015.

Katharina Riefenstahl

1991 in Langen, Hessen geboren. Im Alter von 11 Jahren Umzug nach Berlin. Abschluss der Schule mit dem Abitur an der Emmy-Noether-Schule in Berlin-Köpenick. In der 10. Klasse Schulpraktikum in einer Bootsbauerei, wodurch der Wunsch nach einem Architekturstudium entstand. Nach der Schule 4-wöchiges Architektur-Praktikum bei RKW. Seit dem Wintersemester 2010/ 2011 Studium der Architektur an der BTU Cottbus.
[Katharina Riefenstahl, 2013]

BENKENSTEIN, Marie-Christine/ RIEFENSTAHL, Katharina/ TSCHEPE, Simon: Peter Parler (1330/ 1333 – 1399). Meister der lebenden Steine, Auf: www.great-engineers.de. Ein Internetlexikon der Bauingenieure, 2013/ 2015.

Simon Tschepe

Wurde 1990 in Berlin geboren. Sein Abitur machte er 2009 an der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Berlin. Seit 2010 ist er Student der Architektur an der BTU Cottbus. Im Wintersemester 2012/ 2013 nahm er am Seminar Great-Engineers teil und beschäftigte sich in diesem Zusammenhang mit dem Baumeister Peter Parler.
[Simon Tschepe, 2013]

BENKENSTEIN, Marie-Christine/ RIEFENSTAHL, Katharina/ TSCHEPE, Simon: Peter Parler (1330/ 1333 – 1399). Meister der lebenden Steine, Auf: www.great-engineers.de. Ein Internetlexikon der Bauingenieure, 2013/ 2015.

Persönliche Statements der Autoren zum Baumeister

Perfektion bis zum letzten Stein

Als es um die Wahl eines Ingenieurs ging, mit dem wir uns ein Semester lang beschäftigen würden, war ich mir nicht sicher, wen von den vielen möglichen, ich wählen sollte und überließ deshalb meinen Gruppenmitgliedern die Entscheidung. Das Votum fiel auf den gotischen Baumeister Peter Parler.

Da Parler zu einer Zeit lebte, die nicht so gut dokumentiert ist, und ich vorher noch nie den Namen des Baumeisters hörte, war ich über die Fülle an Material, das wir über ihn und seine Familie fanden, sehr überrascht. Unsere Recherchearbeiten führten uns nicht nur in die Bibliotheken verschiedener Hochschulen. Wir besuchten darüber hinaus das Bundesarchiv Berlin-Wilmersdorf, wo wir uns einen Dokumentarfilm aus den 40er Jahren über Peter Parler und den Bau des Veitsdoms anschauen konnten, und Prag, den hauptsächlichen Schaffensort Parlers. Dort ist er praktisch omnipräsent, denn er war maßgeblich am Bau der Wahrzeichen Prags beteiligt. Durch die Ausarbeitung des vorliegenden Ingenieurartikels bin ich mit anderen Augen durch Prag gelaufen und habe Dinge gesehen, an denen ich unter anderen Umständen vermutlich vorbei gegangen wär. Als Beispiel wäre das Gewölbe des Altstädter Brückenturms anzuführen.

Besonders beeindruckt haben mich die mittelalterlichen Bautechniken. Es ist faszinierend, wie man mit relativ einfachen Mitteln früher in der Lage war, so präzise und detailliert zu arbeiten. Ich glaube, nur wenige sind sich bewusst, dass alle Elemente des Veitsdoms mit so viel Liebe zum Detail erstellt wurden, auch an den Stellen, wo nie ein Besucher hinkommen wird. Dieser hohe Grad an Perfektion zeigt, mit welcher Begeisterung Peter Parler seine Profession ausübte. 
[Marie-Christine Benkenstein, 2013)

Peter Parler – der Baumeister sieht alles

Mir hat die Arbeit an Peter Parler sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel Neues über die Gotik, die Bauweise, den Stand eines Baumeisters in der Gesellschaft und den sogenannten Schönen Stil gelernt. Im Zuge unserer Recherche haben wir auch einen Ausflug nach Prag gemacht, um uns die Bauwerke vor Ort anzusehen und Fotos zu machen.

Wenn man im Veitsdom steht und die Arbeit betrachtet, versteht man erst, vor welchen Herausforderungen die Baumeister von damals standen und mit welcher Perfektion sie gearbeitet haben. Nach einigem Suchen haben wir auch den Baumeister selbst im Dom „gefunden“. Im Triforium befindet sich die Büste von Peter Parler, ein Selbstbildnis. Es ist schon ein seltsames Gefühl, daran zu denken, dass die wenigsten der Dombesucher wissen, dass der eigentliche Baumeister ganz in der Nähe ist und über sein Meisterwerk wacht.
[Katharina Riefenstahl, 2013]

Peter Parler, wie ich ihn kennenlernte

Über Peter Parler war mir zu Beginn des Seminars Great-Engineers nur wenig bekannt, was mich umso neugieriger machte. Dem Leben des gotischen Baumeister nachzuspüren und herauszufinden, wer diese Person war, was sie gemacht und in ihrem Leben erreicht hat, war für mich eine interessante Erfahrung.

Zudem verbrachten wir während unserer Arbeit an Great-Engineers ein Wochenende in Prag, um uns einige Bauprojekte von Peter Parler anzuschauen. Ich muss sagen, es ist immer noch eine andere Sache, nur etwas über ein Bauwerk zu lesen und zu schreiben, als es unmittelbar selbst gesehen zu haben. Als ich zum ersten Mal bei Nacht vor dem Veitsdom in Prag stand, der von etlichen Scheinwerfern beleuchtet wurde, verspürte ich ein regelrechtes Kribbeln in der Magengegend. Da wir während unserer Arbeit jede Menge über dieses Bauwerk gelesen hatten, war es ein überragendes Gefühl, nun dem Objekt direkt gegenüberzustehen und sich von seiner Eleganz und Schönheit einfach überwältigen zu lassen – zumal es noch durch die Beleuchtung so gut in Szene gesetzt wurde.

Wenn ich bedenke, dass Peter Parler in meinem Alter war, als er den Bau des Domes übernahm, dann sehe ich, wie viel der Mann in seinem Leben schon erreicht hatte, während ich selbst erst gerade den ersten Teil meiner Ausbildung absolviere. Ich sehe aber auch den Unterschied zwischen der Ausbildung zum Baumeister von damals und zum Architekten heute.

Abschließend möchte ich mich noch bei meinen beiden Gruppenmitgliedern für die gute Zusammenarbeit an diesem Projekt und die tolle Zeit, die wir zusammen hatten, bedanken. Auch gegenüber den Mitarbeitern des Lehrstuhls Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus-Senftenberg, die uns bei dieser Arbeit mit gutem Rat zur Seite standen, möchte ich auf diesem Weg Dank aussprechen.
[Simon Tschepe, 2013]

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