Wilhelm von Traitteur (1788 – 1859) Verfasser

Julia Odette Schultz

m Jahr 1985 bin ich in Berlin geboren. Meine Kindheit verlebte ich in der Hauptstadt Deutschlands sowie in Bernau bei Berlin. Nach dem Abitur im Jahre 2005 begann ich mit dem Studium der Stadt- und Regionalplanung an der BTU Cottbus. Noch im ersten Studienjahr stellte ich fest, dass mein Interesse eher der Architektur galt. Ich wechselte daraufhin mein Studienfach zur Architektur und schloss 2008 mit dem Bachelor of Science in Architektur ab. Jetzt befinde ich mich im Masterstudium desselben Faches.

Der Artikel zum Ingenieur Wilhelm von Traitteur wurde 2008 verfasst.

Warum Traitteur?

Sehr beeindruckt war ich von der Risikobereitschaft Traitteurs, ohne richtiger Ausbildung ins Ausland zu gehen. Dort hatte er es nicht leicht, da er sich oft gegen seine Vorgesetzten vom Corps der Verkehrswegeingenieure durchsetzen musste. Aber er vertraute seinem Wissen und Können und so konnte er seine Ideen und Vorstellungen verwirklichten. Traitteur war ein sehr experimentell arbeitender Ingenieur, was mich während der Erarbeitung des Artikels sehr faszinierte. Er erfand zwar keinen neuen Brückentypus und bediente sich stattdessen der Erfahrungen aus Amerika und Europa, doch waren Hängebrücken in Russland noch weitgehend unbekannt. Traitteur testete in den 1820er Jahren in St. Petersburg Kettenhängebrücken aus Eisen. Bemerkenswert ist, dass drei seiner fünf wichtigsten Brücken, vieler Probleme zum Trotz, noch heute stehen und benutzt werden. Interessant ist dabei der Sachverhalt, dass er sich in jedem Brückenentwurf um jedes noch so kleine Detail kümmerte. So kannte er scheinbar selbst das winzigste Stück seiner Brücken und wusste, welchen Zweck es erfüllen sollte. Er schuf somit keine Massenprodukte sondern fünf sich zwar ähnelnde aber dennoch sehr individuelle Brücken.

An dieser Stelle möchte ich die Arbeit von Sergej G. Fedorov würdigen (Abb. 8.01). Durch sein äußerst umfassendes Werk habe ich einen sehr tiefen Blick in das Leben und Schaffen Traitteurs gewinnen können. Während des Lesens lernte ich den Ingenieur Wilhelm von Traitteur nicht nur von seiner fachlichen sondern auch von seiner persönlichen Seite kennen.

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