Symposien und Workshops

Die international ausgerichteten Symposien dienen der Diskussion der Leitfragen sowie der Ergebnissicherung der zweijährig durch das Kolleg geförderten Postdoktoranden-Tandems. Hierzu werden internationale Expertinnen und Experten zu den interdisziplinär ausgerichteten Themen eingeladen und ergänzen damit das durch die Postdoktorandinnen und Postdoktoranden bearbeitete Themenfeld durch eigene Standpunkte und disziplinäre Perspektiven. Durch die Symposien soll vor allem der Diskurs zwischen den Ingenieur- und Geisteswissenschaften zu spezifischen Forschungsthemen verstärkt und so ein Beitrag zu deren interdisziplinärer Verortung erbracht werden. Die Ergebnisse der Symposien werden in der Publikationsreihe des Kollegs im Birkhäuser Verlag veröffentlicht.

Die von den Doktorandinnen und Doktoranden des DFG-Graduiertenkollegs auf eigene Initiative hin organisierten Workshops dienen der Vertiefung der jeweiligen Forschungsprojekte durch die Einbeziehung neuer Forschungsperspektiven, der vergleichenden Auseinandersetzung mit Quellen und Materialien sowie der Einbindung von Kooperationspartnern in das Kolleg. Sie finden in der Regel als halb- bis ganztägige Veranstaltungen im Semester statt und werden von den Doktorandinnen und Doktoranden geleitet. Im Mittelpunkt der Workshops stehen dabei Leitfragen, die aus den einzelnen Dissertationsvorhaben entwickelt werden.

International Symposium „The Art of Vaulting. Design and Construction of Large Vaults in the Mediterranean Gothic”

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Am 30. November und 1. Dezember 2017 findet in Cottbus das internationale Symposium „The Art of Vaulting. Design and Construction of Large Vaults in the Mediterranean Gothic“ statt. Die zweitägige Veranstaltung wurde von der Architektin Dr. Paula Fuentes und der Kunsthistorikerin Dr. phil. Anke Wunderwald konzipiert, die gemeinsam das Postdoc-Tandem des DFG-Graduiertenkollegs “Kulturelle und technische Werte historischer Bauten” bilden.

Im Fokus des Symposiums stehen die außergewöhnlich großen und weiten Gewölbe im Mittelmeerraum, die unter konstruktiven und technischen Gesichtspunkten eigenständige Charakteristika aufweisen, wobei neue architektonische Entwicklungen mit traditionellem Wissen kombiniert werden. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ihre Forschungen zu den historischen Schriftquellen, zu Material- und Strukturfragen sowie neue Bautechniken vorstellen.

Anhand von Beispielen wie der Kathedrale von Mallorca werden die komplexen Vorgänge des mittelalterlichen Bauens und des teils über Jahrhunderte reichenden Technologietransfers erörtert. Es eröffnet sich so die Möglichkeit einen tiefen Einblick in die Planungsprozesse zu bekommen und interessante Informationen zur Vorbereitung und Durchführung von Wölbarbeiten zu erhalten.

Neben einem einführenden Abendvortrag werden insgesamt sieben Fachvorträge von Architekten, Archäologen und Kunsthistorikern aus Deutschland, Frankreich und Spanien gehalten.

Das zweitägige Symposium findet in englischer Sprache statt und richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an interessierte Besucher. Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung bis zum 25.11.2017 wird gebeten: E-Mail albrecht.wiesener(at)b-tu.de.

Portables Dokumentenformat Faltblatt mit Tagungsprogramm und Veranstaltungsorten