Aizanoi – Stadtforschung im westlichen Zentralanatolien

Ziel der Forschungen in Aizanoi ist es, exemplarisch die Wandlungen einer zentralanatolischen Stadt von ihren altantolischen Wurzeln zur hellenistischen Polis und zur römischen Metropole sowie die Veränderung der Siedlungstopographie in der Spätantike und die Reduktion im Mittelalter bis hin zur Einbeziehung der Ruinen in die neuzeitliche Dorfbebauung darzustellen. Aizanoi eignet sich für eine Modellstudie dieser Art wegen seiner gut erhaltenen antiken Monumentalbauten und der geringen neuzeitlichen Überbauung besonders gut. Die Forschungen in Aizanoi sind die einzigen mit derart weit gestecktem entwicklungsgeschichtlichem Ansatz in Zentralanatolien. Die Bearbeitung der Gesamtstadt wird ergänzt durch zahlreiche Einzeluntersuchungen, die das Bild einer antiken Provinzstadt im Spannungsfeld zwischen Repräsentationsstreben der lokalen Aristokratie und Bedürfnissen der Bevölkerung ergänzen.

Bearbeiter:

Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt

Dr.-Ing. des. Corinna Rohn: Der Theater-Stadion-Komplex

Kooperationspartner:

Architekturreferat des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin

Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts, München

Fachbereich Baugeschichte der Fachhochschule Regensburg

Institut für Klassische Archäologie der Universität Köln

Institut für Vorderasiatische Archäologie der Istanbul Universität

Institut für Klassische Archäologie der Mimar Sinan Universität Istanbul

Fördernde Institutionen:

DAI

Gerda Henkel Stiftung (Promotionsstipendium)

private Spenden