Heinz Isler (1926 – 2009) Würdigung

Betrachtet man sich die Vita Islers etwas genauer, wird deutlich, dass aus dem jungen Isler nicht unweigerlich ein Ingenieur hätte werden müssen. Noch weniger würde man erwarten, dass aus ihm sogar einer der herausragenden Ingenieure der Zeitgeschichte würde. Daher stellt sich hier nun die Frage, was machte Heinz Isler aus und „what made him great“? Großen Einfluss auf die Entwicklung von Heinz Isler hatte sein Vater, der mit ihm die Natur erkundete und ihn für die Kunst begeisterte. Heinz Isler lernte dadurch bereits im Kindesalter die Natur detailliert zu beobachten. Dies war auch notwendig, wollte er sie doch in Zeichnungen und Aquarellen festhalten. Durch seine Beobachtungsgabe kam auch das Verständnis für die Natur und für die Gesetze, denen sie unterliegt. Was zeichnete Heinz Isler noch aus? Personen, die ihn gut kannten, beschrieben ihn als lebensfrohen, humorvollen und neugierigen Menschen. Darüber hinaus bewahrte sich Isler sein gesamtes Leben lang einen spielerischen Charakter, der sich nicht zuletzt in seinen Eisversuchen und der 350 m langen Modelleisenbahn auf dem Gelände seines Büros in Burgdorf wiederspiegelt. Letztere fand in dem Great-Engineers-Beitrag zu Isler noch keine Erwähnung, soll in diesem Zusammenhang aber nicht vergessen werden. 
Scheinbar eher zufällig fand Isler dann doch den Weg zum Bauingenieurwesen und blieb trotz einer gewissen Unentschlossenheit der ersten Jahre seinem Beruf bis zum Lebensabend treu. Vermutlich verflog die Unsicherheit gegenüber seinem Beruf, als er möglicherweise 1954 oder 1955 herausfand, dass er hier all seine Interessen im vollen Umfang ausleben konnte. Hierin liegt der Schlüssel seiner Befähigung zu einem großen Ingenieur: Der Mix aus Naturverbundenheit, künstlerischer Kreativität, einer scheinbar angeborenen Neugier und ingeniöses Denken führte Isler zu seiner besonderen Arbeitsweise. Sie ist charakterisiert durch genaue Beobachtungen, ihn zu seinen drei Formfindungsmethoden brachten, denen er sich scheinbar ohne Pause widmete. Grenzen zwischen Islers Freizeit und seiner Arbeitszeit gab es nicht; Isler begann in seiner Arbeit aufzugehen und aus Beruf wurde für Isler Berufung. Seine spezielle Arbeitsweise führte Isler zu seinen natürlichen Schalentragwerken (Buckelschalen und Freiformschalen); Schalenformen, die es so zuvor noch nicht gab.
Die Wirkung seiner Bauwerke auf die Allgemeinheit - ihre einzigartige Ausstrahlung - lässt sich kaum besser wiedergeben, als es die Zitate von Roger Diener, Peter Zumthor, Tilla Theus und Mario Botta machen, die im Zusammenhang des Kampfes für den Erhalt der Autobahnraststätte Deitingen-Süd angeführt wurden. Isler war es aber nicht nur daran gelegen interessant wirkende Schalen zu kreieren. Nein – Isler „war auch ein Ingenieur, der Bauwerke erstellen wollte, die den Menschen dienen und gleichzeitig eine Bereicherung der Baukunst darstellen. Es gelang ihm, Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Ökologie mit Schönheit und Poesie zu verbinden.“ [BÖSIGER 2010, S. 37] Neben diesem hohen Anspruch gegenüber seiner Projekte zeichnete sich Isler auch mit einer besonderen Tüchtigkeit aus. Einen Eindruck dessen gibt die Projektübersicht, in der 93 Projekteinträge (meist pro Projekt mehrere Schalen) und weitere 828 Buckelschalen ohne genauerer Ortsangabe verzeichnet sind. Trotz des aufgezeigten Umfangs listet die Übersicht nur einen Teil der von Isler „sage und schreibe“ 1‘400 realisierten Schalentragwerke auf [RAMM/ SCHUNCK 2002, S. 7; ZUZWIL 2009].
Durch seine besondere Arbeitsweise und seinen geschaffenen Bauwerken, die er in Publikationen und Vorträgen immer wieder vorstellte, fand er bald breite Anerkennung. Spätestens aber nach seinem Vortrag mit dem Titel „New Shapes for Shells 20 Years after“ im Jahre 1979 beim 20. Jubiläums-Kongress des IASS in Madrid, Spanien war das Interesse an Isler und seinen Arbeiten auch weltweit zu verzeichnen. Das bloße Interesse an ihm änderte sich rasch in ein „Von-ihm-lernen-wollen“. Isler wurde infolgedessen zu Vorträgen eingeladen und vermittelte sein Wissen als Gastprofessor innerhalb von Seminaren an verschiedenen amerikanischen und europäischen Universitäten (siehe RAMM/ SCHUNCK 2002, S. 109). 1983 wurde er sogar zum Honorarprofessor an der Architekturfakultät der Universität Karlsruhe ernannt (siehe „Auszeichnungen Islers“). Das Näherbringen seines Werkes bezüglich einer größeren Öffentlichkeit zeigt sich auch in der Fülle an entstandenen Publikationen zu Isler und seinem Werk sowie in der Organisation von Ausstellungen (siehe unten). Mit „Heinz Isler as Structural Artist“ (1980) und „Heinz Isler. Schalen“ (1986) entstanden gleich zwei umfangreiche Wanderausstellungen, die in Europa und um die Welt tourten. Im Jahr 2002 wurde in der Pinakothek der Moderne (Architekturmuseum der Technischen Universität München) in München eine Ausstellung gezeigt, in der die 50 wichtigsten Bauwerke des 20. Jahrhunderts in Modellen präsentiert wurden. Gleich zwei Bauten Islers, die Autobahnraststätte Deitingen-Süd (1968) und das Hallenbad Brugg (1981), wurden dabei gezeigt.
Resümierend lässt sich sagen, Heinz Isler gehört zu den großen und tüchtigsten Ingenieuren des 20. Jh. und muss in einem Atemzug mit Schalenbaugrößen wie Franz Dischinger (1887-1953), Ulrich Finsterwalder (1897-1988), Eduardo Torroja (1899-1961), Pier Luigi Nervi (1891-1979), Nicolas Esquillan (1902-1989), Felix Candela (1910-1997), Eladio Dieste (1917-2000) und Ulrich Müther (1934-2007) genannt werden. Wie ist aber das wörtliche Echo aus der Fachwelt? „Viele Architekten und Ingenieure weltweit kannten Heinz Isler und schätzten ihn als Mensch und Fachmann.“ [BÖSIGER 2010, S. 30] Der amerikanische „Prof. David Billington bezeichnete Isler als bildenden Künstler und zählte ihn, zusammen mit Robert Maillart und Christian Menn, zu den wichtigsten Schweizer Ingenieuren des 20. Jahrhunderts.“ [BÖSIGER 2010, S. 42] Und der Bauunternehmer Heinz Bösiger selbst: „Er war ein Poet unter den Bauingenieuren.“ [BÖSIGER 2010, S. 30] Anerkennung fand Isler aber nicht nur in der Fachwelt sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. Das zeigt  der Nachruf der Zuzwiler Gemeinde (siehe unten). Auch heute noch ist das Interesse an Isler ungebrochen. Die ETH Zürich ist nun nach dem Tod Islers dabei das Material von Isler zu archivieren und aufzuarbeiten. Auch wird durch die ETH geprüft, ob das Versuchsgelände Islers nicht als „Institut für naturbezogenes Bauen (Bionik)“ weiter genutzt werden kann. [BÖSIGER 2010, S. 43]

Ausstellungen über Isler und sein Werk
JahrAusstellungAusstellungsortWeitere Informationen
1943Aquarelle von Heinz IslerKantons-Gymnasium Zürich, Kanton Zürich, SchweizOrgansiert durch: Prof. Bucherer (Kunstlehrer von Heinz Isler am Kantons-Gymnasium).
1980Heinz Isler as Structural ArtistPrinceton University/ Art Museum in Princeton, New Jersey, USAOrganisiert durch: Prof. David P. Billington (siehe Kap. Literatur/ Weitere nicht genutzte Literatur zu Heinz Isler). 
Anschließend als Wanderausstellung in mehreren amerikanischen und japanischen Universitäten gezeigt.
[SCHUNCK 2003, S. 93]
Heinz Isler hatte in den Jahren 1982/1983 eine Gastprofessur an der Princeton University im Department of Engineering von Prof. David P. Billington. [RAMM/ SCHUNCK 2002, S. 109]
1981Heinz Isler as Structural ArtistMIT Boston (Massachusetts Institute of Technology, Boston-Cambridge), Massachusetts, USA 
1982Heinz Isler as Structural ArtistCornell University/ Art Museum, Ithaca, Bundesstaat New York, USA 
1982Heinz IslerNautilus Galerie AGP, Bern, Kanton Bern, Schweiz 
1983Heinz Isler as Structural ArtistPhiladelphia, Pennsylvania, USAOrganisiert durch den amerikanischen Architekten-Verband und das Schweizer Konsulat.
1984Heinz Isler as Structural ArtistCalifornia Polytechnic State University, San Luis Obispo, Kalifornien, USA 
1984Heinz Isler as Structural ArtistUniversity of California, Berkley 
(dt.: Berkeley-Universität von Kalifornien), 
Berkeley, Kalifornien, USA
 
1985Heinz Isler as Structural ArtistHosey-Universität und Stadtgalerie, Tokio, Region Kantō, Japan 
1985Heinz Isler as Structural ArtistUniversität Osaka, Osaka, Region Kinki, Japan 
1985Schalenbaukunst. Schalenbauten von Heinz IslerKantonalbank von Bern in Burgdorf und Ingenieurschule Burgdorf, Kanton Bern, Schweiz 
1986, Okt.-Nov.Heinz Isler. SchalenUniversität Stuttgart, Stuttgart, Baden-Württemberg, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Ramm und Schunck.
Ausstellungskatalog: RAMM, Ekkehard [Hrsg.]/ SCHUNCK, Eberhard [Hrsg.]: Heinz Isler. Schalen, Katalog zur Ausstellung, Karl Krämer Verlag, Stuttgart 1986.
1987, Jan.Heinz Isler. SchalenUniversität Karlsruhe, Karlsruhe, Baden-Württemberg, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Wenzel.
1987, April-MaiHeinz Isler. SchalenTU Darmstadt, Darmstadt, Hessen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. König.
1987, Mai-JuniHeinz Isler. SchalenGesamthochschule Kassel, Kassel, Hessen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Mehlhorn.
1987, Juni-JuliHeinz Isler. SchalenUniversität Kaiserslautern, Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Ramm.
1987, Aug.-Sept.Heinz Isler. SchalenTH Delft, Delft, Provinz Südholland, NiederlandeOrganisiert durch: Prof. Bouma/ Petri.
1987, Okt.-Nov.Heinz Isler. SchalenUniversität Dortmund, Dortmund, Nordrhein-Westfalen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Polonyi.
1987, Nov.-Dez.Heinz Isler. SchalenTU Berlin, Berlin, Bundesland Berlin, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Dierks.
1988, Jan.-Feb.Heinz Isler. SchalenTU Braunschweig, Braunschweig, Niedersachsen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Burkhardt.
1988, März-AprilHeinz Isler. SchalenUniversität Innsbruck, Innsbruck, Tirol, ÖsterreichOrganisiert durch: Prof. Mayr.
1988, Mai-JuniHeinz Isler. SchalenTU München, München, Bayern, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Küttinger.
1988, Okt.-Nov.Heinz Isler. SchalenFH Biberach, Biberach, Baden-Württemberg, Deutschland 
1989, Jan.-MärzHeinz Isler. SchalenAkademie der Künste Wien, Wien, Bundesland Wien, Österreich 
1989, AprilHeinz Isler. SchalenLjubljana, SlowenienOrganisiert durch: Prof. Dobovisec.
1989, JuniHeinz Isler. SchalenETH Lausanne, Lausanne, Kanton Waadt, SchweizOrganisiert durch: Prof. Walther.
1989, JuliHeinz Isler. SchalenUniversität/ Ecole d’Architecture Genf, Genf, Kanton Genf, Schweiz 
1990, AprilHeinz Isler. SchalenAugsburg, Bayern, Deutschland 
1990, April-MaiHeinz Isler. SchalenRoyal Academy/ „School of Architecture Copenhagen“, Kopenhagen, DänemarkOrganisiert durch: Prof. Wester.
1990, Juni-Sept.Heinz Isler. SchalenTU Dresden, Dresden, Sachsen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Haupt.
1990, Nov.-1991, Jan.Heinz Isler. SchalenHochschule für Bauwesen, Cottbus, Brandenburg, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Zeidler.
1991, MärzHeinz Isler. SchalenHochschule für Architektur und Bauwesen, Weimar, Thüringen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Zrost.
1991, JuliHeinz Isler. SchalenUniversität, Nürnberg, Bayern, Deutschland 
1992, Mai-JuniHeinz Isler. SchalenUniversität Stuttgart, Baden-Württemberg, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Ramm.
1993, Okt.-Nov.Heinz Isler. SchalenETH Hönggerberg, Zürich, Kanton Zürich, SchweizOrganisiert durch: Prof. Marti.
1994, April-Okt.Heinz Isler. SchalenMuseum für Ingenieurbaukunst, Ennenda, Kanton Glarus, Schweiz 
1994, Dez.-1995, Jan.Heinz Isler. SchalenHTL Chur, Chur, Kanton Graubünden, SchweizOrganisiert durch: Dozent R. Mettler.
1995, Nov.-Dez.Heinz Isler. SchalenHochschule Brünn, Brno (dt.: Brünn), Region Jihomoravský kraj, Tschechien 
2001, 24. Jan.-19. Feb.Heinz Isler. SchalenBTU Cottbus, Cottbus, Brandenburg, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Osterrieder.
Im Rahmen dieser Ausstellung besuchte Heinz Isler die BTU Cottbus, hielt am 24.01.2001 einen Vortrag mit dem Titel „Die drei Schalen-Generationen“ und leitete ein 3-tägiges Seminar (Abb. 6.01-6.03). [BTU 2001]
2001, AprilHeinz Isler. SchalenHochschule für Architektur und Bauwesen, Weimar, Thüringen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Ruth.
2001, MaiHeinz Isler. SchalenUniversität Leipzig, Leipzig, Sachsen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. König.
2001, Nov.Heinz Isler. SchalenRuhruniversität Bochum, Bochum, Nordrhein-Westfalen, DeutschlandOrganisiert durch: Prof. Meschke.
2001Heinz Isler. SchalenETH Zürich, Zürich, Kanton Zürich, Schweiz 
2002, Sept.-2003, MärzExemplarisch. Konstruktion und Raum in der Architektur des 20. Jahrhunderts.Pinakothek der Moderne/ Architekturmuseum der Technischen Universität München, München, Bayern, DeutschlandOrganisiert durch: TU München.
„Im Jahre 2002 wurde in München ein neues Museum, die Pinakothek der Moderne, eröffnet. In der ersten Ausstellung […] zeigte die Technische Universität München fünfzig der bedeutendsten Werke der Architektur des 20. Jahrhunderts. Von Heinz Isler wurden die Bauten Hallenbad Brugg und das Betonschalendach der Autobahnraststätte Deitingen Süd an der A1 ausgewählt.“
[BÖSIGER 2010, S. 43]

[hauptsächliche Quelle: RAMM/ SCHUNCK 2002, S. 109-110]

Auszeichnungen Islers
JahrAuszeichnungInstitution/Ort
1983EhrendoktorETH Zürich, Zürich, Kanton Zürich, Schweiz
1983HonorarprofessurUniversität Karlsruhe/ Architekturfakultät, Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland
1997Torroja-Medaille
1997Matsui-Preis
1997Tsuboi-Preis
o.A.EhrenmitgliedschaftInternational Association for Shell and Spatial Structures (IASS, dt.: Internationale Vereinigung für Schalenkonstruktionen), Madrid, Provinz Madrid, Spanien
Nachruf

Nachruf im Mittelungsblatt der Gemeinde Zuzwil, Nr. 3/09, November 2009.
Anlässlich des Todes von Heinz Isler und seiner Bedeutung als Schalenbauer würdigte die Gemeinde Zuzwil ihren Mitbürger in einem Nachruf in ihrem Mitteilungsblatt. Dieser Nachruf wurde Vorbild für die neue Rubrik „Zuzwiler Persönlichkeiten“ des Mitteilungsblattes, in der fortan besondere Bürger der Gemeinde gewürdigt werden.

Zuzwiler Persönlichkeiten. Heinz Isler

[aus: ZUZWIL 2009]

„Der in Zuzwil wohnhafte Bauingenieur Heinz Isler ist am 20. Juni im Alter von 82 Jahren in Bern gestorben.

Heinz Isler zählt mit seinen weltweit bekannten Schalentragwerken zu den wichtigsten Schweizer Bauingenieuren des 20. Jahrhunderts. Sein Werkkatalog umfasst 1400 geplante und realisierte Schalentragwerke: dünnwandige, gekrümmte Schalen aus Stahlbeton, die als Dächer verwendet werden.

Bei den meisten Lesern dürfte die Autobahnraststätte Deitingen-Süd das bekannteste Werk von Heinz Isler sein. Seine Bauten stehen jedoch an vielen Orten im In- und Ausland. In der Schweiz entwarf Isler unter anderem die Freiformschale des Ausstellungsgebäudes der Wyss Samen und Pflanzen in Zuchwil (1962), die Membranschale des Hallenbades in Brugg AG (1981) und das Fliegermuseum Dübendorf (1987). Seine Buckelschalen überdachen Hunderte von Garagen und Industriehallen. Heinz Isler entwickelte zudem die randträgerlosen Betonschalen in freier Form, etwa den "Vierfüssler" der Fabrikationshalle Kilcher bei Solothurn oder bei Paris das erste Gartencenter mit aufgekantetem Rand. 1967/68 beteiligte er sich am Wettbewerb für die Olympiabauten in München.

Heinz Isler studierte Bauingenieur an der ETH Zürich, bevor er 1954 in Burgdorf sein Ingenieurbüro eröffnete und mit der Entwicklung von Schalenentwürfen begann. Heinz Isler habe sich "früh freigemacht von den Fesseln der reinen Mathematik", schrieb die ETH Zürich 2001 zu ihrer Ausstellung "Heinz Isler Schalen". Auf der Suche nach Lösungen für neue Formen habe er "unkonventionelle Experimente" durchgeführt. So wurde im Winter sein Garten in Zuzwil zum Experimentierfeld für Eisversuche an allerlei Objekten. 1983 erhielt der Ingenieur die Ehrendoktorwürde der ETH Zürich. Im gleichen Jahr wurde er Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe. Er war zudem Ehrenmitglied der International Association for Shell and Spatial Structures (IASS).“

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