Sommer Semester 2026 – Highlights aus dem Modul “Communication of Science & Technology” in Kooperation mit Institut für Energieverfahrenstechnik & Chemieingenieurwesen, TU Bergakademie Freiberg (IEC)

Im Sommersemester 2026 arbeitete das DTI mit dem Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg zusammen. Ziel war es, Studierenden der BTU, die das Modul „Communication of Science & Technology“ belegten, Innovationen im Bereich des chemischen Recyclings – konkret der Abfallvergasung – näherzubringen. Zudem sollten sie Einblicke darin erhalten, wie dieses Verfahren zur Dekarbonisierung Deutschlands und zum Wandel hin zu einer nachhaltigen Chemieindustrie beitragen kann. Das Thema diente als Schwerpunkt für die praktische Anwendung der Konzepte zur Wissenschaftskommunikation, die die Studierenden im Rahmen ihrer Projektarbeit erlernten.

Neben einer Gastvorlesung von Prof. Martin Gräbner (Institutsleiter des IEC) an der BTU hatten die Studierenden die Gelegenheit, die einzigartige Pilotanlage für Vergasungstechnologie am IEC in Freiberg zu besichtigen. Bei diesem Besuch lernten sie die Laboreinrichtungen des IEC kennen und erfuhren mehr über die verschiedenen kohlenstoffhaltigen Abfallstoffe, die für die Vergasung infrage kommen, sowie über die erforderliche Vorbehandlung, um sie dem Vergasungsreaktor zur Umwandlung in Synthesegas (ein Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff) zuzuführen. Synthesegas ist ein wertvoller und vielseitiger Zwischenrohstoff, der für die Herstellung einer breiten Palette von Produkten – von Kunststoffen und Chemikalien bis hin zu nachhaltigen Kraftstoffen – genutzt werden kann. Darüber hinaus lernten die Studierenden verschiedene Vergasungstechnologien kennen und bestiegen den Pilotvergaser „FlexiSlag“; mit einer Höhe von rund 25 Metern, einem Durchsatz von bis zu 1,4 Tonnen Einsatzmaterial pro Stunde und einer Leistung von 10 MW ist er heute der größte Vergaser für Feststoffe in der EU. Schließlich begaben sich die BTU-Studierenden auf den „Carbon Discovery Trail“ – einen vom IEC entwickelten Pfad, der die Rolle des Kohlenstoffs in unserem Leben, die heutigen Probleme bei dessen Nutzung sowie die Innovationen des IEC für einen nachhaltigen Umgang mit Kohlenstoff veranschaulicht.

Durch den Besuch am IEC in Freiberg konnten die Studierenden somit Erfahrungen aus erster Hand zum Thema Abfallvergasung sammeln. Neben wertvollen Erkenntnissen aus dem Austausch mit IEC-Experten hatten sie auch die Gelegenheit, eigenes Videomaterial und Fotos für ihr Wissenschaftskommunikationsprojekt aufzunehmen.

Im Rahmen ihrer Aufgabenstellung entwickelte jede Projektgruppe ein kurzes (2-minütiges) Video zur Wissenschaftskommunikation, das sich auf eines der folgenden drei Themen konzentrierte:

  1. Warum Abfallvergasung?, oder
  2. Der Prozess der Abfallvergasung, oder
  3. Alternative Einsatzstoffe für die Abfallvergasung.

Die Aufgabe bestand darin, ein Video zu erstellen, das das jeweilige Thema vorstellt, erklärt und das Interesse einer der folgenden Zielgruppen weckt:

  • Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren;
  • Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 18 Jahren;
  • Politiker.

Hier werden einige der von BTU-Studierenden entwickelten Videos (in englische Sprache) präsentiert. Schauen Sie sich diese an und versuchen Sie herauszufinden, ob sie sich an Kinder, Jugendliche/junge Erwachsene oder Politiker richten!






WICHTIG: Bitte beachten Sie, dass die Videos zur Wissenschaftskommunikation von BTU-Studierenden im Rahmen ihrer Projektarbeit für das Modul erstellt wurden. Die Studierenden tragen die alleinige Verantwortung für den Inhalt ihrer Videos. Weder DTI noch IEC übernehmen die Verantwortung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen und Quellenangaben, die von den Studierenden in ihren Videos verwendet wurden.