Wohnen in der DDR

Modul 13682, 13679, 13681, 25302, 25421, 14227, 25431, 25507, 13630, (Integrationsmodul Praeger/Richter), 14159 (Vertiefendes Integrationsmodul)
Constanze Kummer
620506_Seminar:
dienstags, 9.30 – 13.00, LG 2D Raum 109,
1. Veranstaltung: 21. April 2026
In diesem Seminar setzen wir uns kritisch mit dem Wohnen in der DDR in seiner ganzen Breite auseinander, von der städtebaulichen Planung über die Architektur bis hin zur Innenraumgestaltung und zum Produktdesign.
Ausgehend von den Entwicklungen der frühen 1950er Jahre bis in die späten 1980er Jahre untersuchen wir die verschiedenen Phasen des staatlich gelenkten Bauens und Gestaltens. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Wohnungs- und Siedlungsbau in der DDR geplant und realisiert wurde und welchen Einfluss die industrielle Fertigung nicht nur auf die Architektur, sondern auch auf die Gestaltung von Innenräumen und Alltagsgegenständen ausübte. Denn nicht nur die Plattenbauten selbst, sondern auch die darauf abgestimmte Inneneinrichtung wurden industriell gefertigt und formten so den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner.
Analysiert werden stadt- und landschaftsplanerische Konzepte, architektonische und konstruktive Entscheidungen sowie Entwicklungen im Möbel- und Produktdesign, stets im Kontext ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Verknüpfungen zu Vorläufern wie dem Neuen Bauen, zum globalen Kontext und zum Export der Platte werden ebenfalls hergestellt. Ziel des Seminars ist es, durch die Analyse von Texten und Referenzprojekten ein differenziertes Bild der sozialistischen Wohnkultur zu entwickeln.
Anforderungen
Anmeldung bei Moodle, regelmäßige Teilnahme; vor- und nachbereitende Lektüre
Prüfungsleistungen
Thesenblatt, Vortrag, schriftliche Ausarbeitung
