Die folgenden Projekte werden aus EFRE-Mitteln gefördert. Das Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen bedankt sich beim Fördergeber für die Möglichkeit zur Realisierung der Forschungsvorhaben.


Deutsch-polnisches Wissensforum zur technologischen Stärkung der Grenzregion

„Deutsch-polnisches Wissensforum zur technologischen Stärkung der Grenzregion durch den Austausch von Forschungsergebnissen im Bereich neuartiger Werkstoff- und Fertigungstechnologien“ im Rahmen des Klein-Projekte-Fonds (KPF) des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014-2020.

Das Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen von Herrn Prof. Seidlitz führt zusammen mit dem Verband der Ingenieure und Techniker der polnischen Mechanik (STOWARZYSZENIE INŻYNIERÓW I TECHNIKÓW MECHANIKÓW POLSKICH = SIMP) aus Polen ein gemeinsames deutsch-polnisches Wissensforum auf dem Zentralcampus der BTU durch.
Ziel des deutsch-polnischen Wissensforums ist die grenzüberschreitende Vernetzung von forschungsstarken Universitäten und technisch-wirtschaftlichen Verbänden mit regionalen Unternehmen als wesentliche Voraussetzung für ein stetiges und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in strukturschwachen Regionen. Vor allem neue Werkstoffe und die damit einhergehenden Fertigungs- und Anlagentechnologien benötigen spezialisierte Untersuchungs- und Prüfmethoden zur sicheren Implementierung und stellen den Schwerpunkt dieses Wissensforums dar.


Deutsch – Polnisches Innovationsnetzwerk

„Deutsch – Polnisches Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen wirtschaftlich/technologischen Stärkung der Grenzregion Spree-Neiße-Bober durch die bedarfsgerechte Qualifizierung und Bindung von Fachkräften für die Region“ im Rahmen des Klein-Projekte-Fonds (KPF) des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014-2020.

Das Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen von Herrn Prof. Seidlitz führt zusammen mit Herrn Prof. Simon sowie dem Institut für Informatik und Produktionsmanagement der Universität Zielona Góra von Herrn Prof. Kłos einen gemeinsamen Workshop in Polen im Technologiepark der Universität Zielona Góra durch.
Im Rahmen dieses Workshops haben sich unterschiedliche Unternehmen mit Ihren Produkten und Technologien bei den Studenten der jeweiligen Institute vorgestellt. Dabei standen - unter Beachtung der regions- sowie unternehmenstypischen Randbedingungen - die Fachkompetenzen der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Der somit erfolgreich initiierte Dialog zwischen Unternehmen und Studenten bildet den Grundstein für ein grenzübergreifendes Netzwerk für Wissens- und Technologietransfer sowie zur bedarfsgerechten Fachkräftesicherung. Dieses Netzwerk soll weitergeführt und ausgebaut werden.


Deutsch-Polnischer Workshop zur Stärkung der Grenzregion

"Deutsch - Polnisches Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen wirtschaftlich/technologischen Stärkung der Grenzregion Spree-Neiße-Bober durch die bedarfsgerechte Qualifizierung und Bindung von Fachkräften für die Region" im Rahmen des Klein-Projekte-Fonds (KPF) des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014-2020. Das Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen von Herrn Prof. Seidlitz führt zusammen mit Herrn Prof. Simon sowie dem Institut für Informatik und Produktionsmanagement der Universität Zielona Góra von Herrn Prof. Kłos einen gemeinsamen Workshop an der BTU in Cottbus durch. Die Studenten der jeweiligen Institute erhalten an beiden Tagen im Rahmen von Fachvorträgen und Praktika fundierte Einblicke in die aktuellen Forschungsschwerpunkte Composites, Multi-Material-Design und generative Fertigung. Innerhalb des Netzwerkes soll der wissenschaftlich/ technologische Austausch und Handlungsbedarf für die kommenden Dekaden im Spannungsfeld der Hot-Spots BTU Cottbus - Senftenberg und der Universität Zielona Gora mit den umliegenden Unternehmen weiter intensiviert bzw. analysiert werden.

Eine ausführliche Beschreibung des Workshops finden Sie hier auf Deutsch und auf Polnisch.

Flyer und Poster zum Deutsch-Polnischen Workshop


Spezial-Heißpresse zur Herstellung neuartiger, hochbelastbarer hybrider Faser-Kunststoff/Metall-Mehrschichtverbunde

Das Ziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung von neuartigen ultra-leichten hybriden Mehrschichtverbunden mit verbesserten umformtechnischen Verarbeitungseigenschaften. Erstmalig kommen hierbei dünne Metall- und hochtemperaturbeständige thermoplastische Faserverbundschichten zum Einsatz.

Der neuartige Ansatz stellt eine kostengünstige Alternative zu den duroplastbasierten und somit typischerweise spröden Hybridverbunden dar, deren Herstellung derzeitig mit langen Zykluszeiten sowie einem erheblichen Rohstoff- und Energieaufwand verbunden ist. Die presstechnische Umsetzung und die weitere Charakterisierung der neuen Thermoplast-basierten Werkstoffverbunde erfordern eine Spezial-Heißpresse, welche Gegenstand der beantragten Maßnahme ist.


Neuartige Fügetechnik zur Herstellung und Instandsetzung von Multi-Material-Systemen mit Metallen und Faser-Kunststoff-Verbunden

Der vermehrte Einsatz von Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) in metallischen Konstruktionsumgebungen erfordert werkstoff- und prozessgerechte Fügetechniken. Diese stellen eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung ganzheitlicher Leichtbauweisen dar. Insbesondere bei der Herstellung und Instandsetzung von Multi-Material-Systemen mit FKV und Metallen im Bereich der Elektromobilität werden robuste und anwenderfreundliche Technologien benötigt, um defekte Komponenten nach einem Umfall austauschen oder ggfs. mit Reparatur-Patches instandzusetzen. Ausgehend von dem für die Großserie geeigneten CMT-Pin-Verfahren besteht das Ziel des Projektes in der Entwicklung und Umsetzung einer neuartigen Fügetechnologie zur kostengünstigen Herstellung beanspruchbarer Mischverbindungen mit FKV und Metallen.


Herstellung und Fügen von energieeffizienten hybriden Faser-Kunststoff/Metall-Mehrschichtverbunden

Eine neue Generation von Leichtbauhalbzeugen kombiniert dünne thermoplastische Kunststoffschichten und metallischen Einzellagen zu einem hybriden Mehrschichtverbund mit hervorragenden Fertigungs- und Systemeigenschaften. Sie stellen eine vielversprechende Alternative für den Fahrzeugbau dar. Insbesondere die noch relativ junge Werkstoffgruppe der textilverstärkten thermoplastischen Kunststoffe bietet für den Einsatz in hybriden Mehrschichtverbunden wesentliche Vorteile, was vor allem in den kurzen Zykluszeiten bei der Bauteilherstellung und der Verwendung von kostengünstigen thermoplastischen Kunststoffsystemen begründet liegt.

Das Ziel des Projektes besteht daher in der Auslegung einer effizienten Herstellung und Verarbeitung von hybriden FK/M-Mehrschichtverbundhalbzeugen, welche die Voraussetzungen für den Einsatz in der Großserie schafft.