Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2019|20

Utopien der Moderne (Seminar)

Veranstaltungsnr.  620507
Dozent/-in  Prof. Dr. Sylvia Claus, Dr. Ulrich Röthke (Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst)

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr.  25507, 25431
Studiengänge  Architektur, M.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Termin  Dienstag9:30 bis 13:00 Uhr, wöchentlich
Laufzeit  15.10.2019 bis 28.1.2020
Ort  LG 2C, Raum 315 – Zentralcampus

Zum Bauhausjahr 2019 zeigt das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder) fünf Ausstellungen zu „gesellschaftskritischen und utopiegeschichtlichen Aspekten der Moderne und zum Bauhaus in Brandenburg“. Wir werden diese Ausstellungen gemeinsam besichtigen und diskutieren. Parallel dazu werden wir uns im Seminar mit utopischen Ideen der Moderne auseinandersetzen und ihren historisch-theoretischen Hintergrund erarbeiten. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst statt.


Lernziele
Die Studierenden erwerben grundlegende, kunsthistorische Kenntnisse zur Moderne. Sie gewinnen darüber hinaus einen Einblick in die Museumspraxis und lernen kuratorische Entscheidungen auch als Positionen im Wissenschaftsdiskurs verstehen. 


Anforderungen
Referat, Kurzaufgaben (in mündlicher und/oder schriftlicher Form), Teilnahme an den Besichtigungen und den die Ausstellung begleitenden Abendvorträgen, schriftliche Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema aus dem Seminarzusammenhang oder Ausarbeitung des Referats.

[Abb: links: Bruno Taut, Alpine Architektur, Hagen 1919, S. 10; rechts: Bauhausmanifest, 1919] 

Architekturkritik! (Seminar)

Veranstaltungsnr.  620508
Dozentin  Prof. Dr. Sylvia Claus

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25431, 25507
Studiengänge  Architektur, M.Sc. |  Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Termin  Montag, 15:30 bis 19:00 Uhr, wöchentlich
Laufzeit  21.10.2019 bis 27.01.2020 
Ort  LG 2C , Raum 315 – Zentralcampus

Ist die gegenwärtige Architekturkritik tatsächlich so kritisch, wie Frank Gehrys Geste auf die Frage eines Journalisten bei einer Pressekonferenz vermuten lassen könnte? Was ist und was kann Architekturkritik? Wie kann sie zum besseren Verständnis von Architektur und Städtebau beitragen? Welche Kriterien gibt es zur Beurteilung und Einordnung von aktuellen Bauten? Welche Aspekte machen eine gute Architekturkritik aus? Wie schreibt man eine Kritik? Welche Rolle spielt die Architekturkritik in der gegenwärtigen Presselandschaft, welche in der Architekturdiskussion?

Diesen Fragen will das Seminar nachgehen. Es wird dabei sowohl in Geschichte und Theorie der Architekturkritik einführen, als auch das Schreiben von Kritiken üben. Das Seminar besteht aus folgenden Elementen:
·        Besichtigungen aktueller Bauten
·        individuelles Verfassen von Architekturkritiken zu den besichtigten Objekten
·        Diskussion der Bauten und der Kritiken
·        Reflexion dessen, was Architekturkritik in Geschichte und Gegenwart war bzw. ist, in Form von Referaten zu exemplarischen Kritikern und Kritiken und unter Berücksichtigung insbesondere des Werkes von Ulrich Conrads (1923-2013). Mit dem Archiv des langjährigen Chefredakteurs der Bauwelt, dem Begründer der Bauwelt-Fundamente Reihe und dem Initiator der Zeitschrift Daidalos besitzt die BTU die Materialien eines der wichtigsten Architekturkritiker des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

Lernziele
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, eine fundierte Architekturkritik zum aktuellen Baugeschehen zu schreiben.  Sie können die wichtigsten Medien der Architekturkritik (Architekturzeitschriften, Tagespresse, Online-Medien) kritisch einordnen. Sie gewinnen einen Einblick in die journalistische Praxis. 


Anforderungen
Referat; kürzere schriftliche Architekturkritiken;  Ausarbeitung einer dieser Kritiken zu einem publikationsfähigen Text oder schriftliche Ausarbeitung des Referats; Teilnahme an den Besichtigungen; Beteiligung an der Organisation der Besichtigungen

[Bild: Frank Gehrys Reaktion auf die Frage eines Journalisten während einer Pressekonferenz in Oviedo im Oktober 2014; Foto: Faro de Vigo] 

Writing Architecture, Art and Design. Freie Arbeit zu Geschichte und Theorie von Kunst, Architektur und Design (Konsultation)

Veranstaltungsnr.  620501
Dozentin  Prof. Dr. Sylvia Claus

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25431, 25507
Studiengänge  Architektur, M.Sc. |  Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Termin Konsultationen montags, dienstags oder mittwochs nach Vereinbarung per mail: sylvia.claus(at)b-tu.de
Ort LG 2B, Raum 0.04 – Zentralcampus

Das auf den Architekten Peter Eisenman zurückgehende «Writing Architecture» meint nicht nur das Schreiben über Architektur, sondern gesteht dem «Architektur Schreiben» einen architekturkonstituierenden Charakter zu. Diskurs und Architektur, Praxis und Theorie sind dialektisch aufeinander bezogen. In diesem Sinne ist auch die freie Arbeit zu verstehen. Sie dient der kritischen Auseinandersetzung mit der künstlerischen Praxis und bietet die Möglichkeit zur geisteswissenschaftlichen Vertiefung eines Themas eigener Wahl aus dem Bereich der Kunstgeschichte. Dabei kann es sich um Analysen und Interpretationen von Kunstwerken, von architektonisch-städtebaulichen Phänomenen oder um eine Auseinandersetzung mit Theorien, Denkmodellen und Diskursen handeln. Die  Studierenden werden bei der Themenwahl und bei der Durchführung der Arbeit individuell unterstützt und einzeln betreut. Besonderer Wert wird auf die Entwicklung einer Fragestellung und die Beweisführung in Form eines stringenten, gut argumentierenden Textes gelegt. Basis dafür ist die solide Recherche und Auswertung der relevanten Quellen (Archivalien, Literatur) sowie des Forschungstandes und die Einordnung des Untersuchungsgegenstandes in den historischen und ideengeschichtlichen Kontext.

Kompetenzen
Die Studierenden lernen künstlerische oder architektonisch-städtebauliche Phänomene zu beschreiben, unter einer Fragestellung zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Sie  gewinnen einen vertieften Einblick in Gegenstand und Arbeitsweise historisch-theoretischer  Forschung und erwerben die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem bestimmten Problem. 


Anforderungen
Schriftliche Hausarbeit, Zwischenpräsentationen und mündliche Schlusspräsentation der Arbeit

[Abb.: Peter Eisenman, Notes on Conceptual Architecture. Towards a Definition, in: Design Quarterly, no. 78/79, 1970, pp. 1–5. ]

Das Unheimliche im Raum (Seminar)

Veranstaltungsnr.  620503
Dozent/-in  Anna Derriks, Christoph Feinweber

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25507, 25302
Studiengänge  Architektur, B.Sc. |  Stadt- und Regionalplanung, B.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc. | 

Termin  Montag, 15:30 bis 19:00 Uhr, wöchentlich
Laufzeit  7.10.2019 bis 27.1.2020
Ort  LG 2A, Raum AU.19 – Zentralcampus

Architektur besteht nicht nur aus Maßen und Materialien, sondern besitzt auch atmosphärische Tiefe. Diese Tiefe wollen wir ausloten und eine Empfindungslehre des Raums vorschlagen: Wie erfahren wir Räume? Welche Empfindungen lösen sie aus? Wodurch entstehen sie? Um diese Fragen zu beantworten, werden wir uns mit dem Unheimlichen im Raum befassen.
Das Unheimliche ist ein ewiger Begleiter. Künstler wie Giovanni Battista Piranesi, Edgar Allan Poe oder David Lynch bringen es an die Oberfläche in ihren endlosen Kerkerlandschaften, literarischen Labyrinthen und mysteriösen Banalitäten. Welche Rolle spielt hierbei die Architektur?
Wir werden Texte aus unterschiedlichen Disziplinen lesen, die uns Raumkonzepte des Unheimlichen liefern. Mit ihrer Hilfe werden wir künstlerische und architektonische Fallbeispiele untersuchen, um so zu verstehen, auf welche Art und Weise sie Empfindungen in uns hervorrufen.
 
Lernziele
Die Studierenden lernen, sich einem abstrakten Begriff auf unterschiedliche Weisen zu nähern: Durch die Analyse von Literatur, Kunst und Architektur sollen sie die Fähigkeit entwickeln einen abstrakten Begriff zu einer eigenen Vorstellung zu konkretisieren. Zusätzlich lernen sie die Perspektiven der einzelnen Medien zu unterscheiden und diese zu einem vollständigeren Verständnis des Untersuchten diezu verbinden.

[Bildquelle: David Rowan, »PK808« aus der Reihe »Pacha Kuti One« von 2002 http://www.davidrowan.org/work/pacha-kuti-2/ ]
 
Anforderungen
Referat, Kurzaufgaben (in mündlicher und/ oder schriftlicher Form), ggf. Exkursion, schriftliche Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema aus dem Seminarzusammenhang

Kunsthistorisches Kolloquium für Fortgeschrittene

Veranstaltungsnr.  620504
Dozentinnen  Prof. Dr. Sylvia Claus, PD Dr.-Ing. habil. Eva Maria Froschauer

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 12244
Studiengänge  Architektur, M.Sc. |  Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc. | WHS, M.A. | HCSM, M.A.

Termin Dienstag, 15:30 bis 17:00 Uhr, Termine nach Vereinbarung
Laufzeit erste Veranstaltung am 29.10.2019, bis 28.01.2020
Ort LG 2B, Raum 0.04 – Zentralcampus

Das Kolloquium richtet sich an Studierende und Forschende, die eine Masterthesis verfassen möchten oder an ihrer Dissertation/Habilitation arbeiten. In Form von Workshops werden wissenschaftliche Methoden erarbeitet sowie das Schreiben wissenschaftlicher Textformate (Abstract, Forschungsplan, Kurzexposé) geübt. Ausserdem haben die Studierenden Gelegenheit, den Stand ihrer Arbeit zu präsentieren, Forschungsfragen zur Diskussion zu stellen und Feedback einzuholen.

Anforderungen
Freude an wissenschaftlichem Austausch, Zwischenpräsentation des Arbeitsstandes, Bereitschaft zum Peer Review

Theorie und Geschichte des Wohnens (Vorlesung)

Veranstaltungsnr.  620500
Dozentin  PD Dr.-Ing. habil. Eva Maria Froschauer

SWS  2
Credit Points  3
(Modul besteht aus Seminar und Vorlesungsteil, insgesamt 6 CP)

Modul-Nr.  25304, 25307
Studiengänge  Architektur, B.Sc. | Städtebau und Stadtplanung, B.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, B.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc. | fächerübergreifend

Termin  Montag, 11:30 bis 13:00 Uhr, wöchentlich
Laufzeit  07.10.2019 bis 27.01.2020
Ort  Lehrgebäude ZHG, SR3 – Zentralcampus

Das Modul besteht aus einem Vorlesungs- und Seminarteil (siehe auch "on site").

Die Vorlesung behandelt das Thema unter kulturellen, künstlerischen und sozialen Aspekten. Sie beginnt um 1760 mit dem Klassizismus und der Aufklärung, verfolgt Biedermeier und Empire und geht über die Gründerzeit in die Jahre um 1900, die vom Jugendstil und vom genossenschaftlichen Wohnen geprägt waren. Mit der Gartenstadtbewegung sind in der Folge neue Konzepte des Wohnens entstanden, darüber hinaus brachten die 1920er Jahre eine weitreichende und radikale Neudefinition des Wohnens mit sich, trotzdem haben sich immer auch gemäßigte Stilformen erhalten. Nach der NS-Zeit endet die Vorlesung mit einem vergleichenden Blick auf das Wohnen in der BRD und der DDR, um abschließend Wohntendenzen der Gegenwart aufzuzeigen. Insgesamt geht es weniger um eine Stil- oder Architekturgeschichte als darum, jeweils charakteristische Besonderheiten des Wohnens zu rekonstruieren.

Lehrziele
Die Vorlesung „Geschichte des Wohnens“ bietet den Studierenden einen Überblick zur architekturgeschichtlichen Einordnung von Wohnbauten seit dem beginnenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei geht es darum, einerseits die Entwicklung von Grundrissen und Bauformen des Wohnens besser kennen zu lernen und andererseits Wohnen immer auch als einen Ausdruck von sozialen, ökonomischen und politischen Gefügen zu verstehen.
Die Studierenden eignen sich ein Grundwissen an und erlernen eigenständiges Bewerten von Quellen, die Interpretation und Analyse von Architektur und Stadt, erhalten Einblicke in den wissenschaftlichen Diskurs und zur wissenschaftlichen Systematisierung von Erkenntnissen.

Leistungsnachweis
Teilklausur: Montag, den 17.2.2020, 11.30-13.00 Uhr, LG 1A | HS 1

Informationen und Anmeldung moodle

Theorie und Geschichte des Wohnens – on site (Seminar)

Veranstaltungsnr.  620502
Dozentin  PD Dr.-Ing. habil. Eva Maria Froschauer

SWS  2
Credit Points  3
(Modul besteht aus Seminar und Vorlesungsteil, insgesamt 6 CP)

Modul-Nr. 25304, 25507
Studiengänge Architektur, B.Sc. | Städtebau und Stadtplanung, B.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, B.Sc. | fächerübergreifend

Terminwerden mit den Kursteilnehmenden vereinbart – erstes Treffen am 7. Oktober 2019 in der Vorlesung „Geschichte des Wohnens“
Laufzeit 07.10.2019 bis 27.01.2020
Ort  ZHG | SR 3

Das Modul besteht aus einem Vorlesungs- und Seminarteil (siehe auch "Vorlesung Geschichte des Wohnens").

Das Seminar ergänzt die Vorlesung und vertieft einzelne Aspekte davon. An Beispielen soll erfahren werden, wie Wohnreformen in verschiedenen Zeiträumen der Architekturgeschichte ihre Ausprägung fanden. Dazu nutzen wir das Lerninstrument der Exkursion (wir besichtigen z.B. Wohnsiedlungen der 1920er Jahre, aktuelle Ausstellungen und Museen zum Thema Wohnen). Wir wollen vor Ort die Frage stellen, was jeweils unter „Wohnen“ verstanden wurde und wird. Wie und weshalb haben sich Begriff und Vorstellung von dem was „Wohnen“ ausmacht verändert? Das vor Ort Erfahrene und das im Seminar geforderte, kritische Hinterfragen ergänzen und vertiefen das in der Vorlesung vermittelte Wissen in der unmittelbaren Anschauung.
In einer Einführungsrunde werden die zu besuchenden Gebäude vorgestellt, vor Ort werden wir Präsentationen hören und als Nachbereitung werden die Kursteilnehmenden einen Bericht verfassen, der im Sinne der kritischen Reflexion das neu erworbene Wissen in Worte zu fassen trainieren soll.

Anforderungen
Erwartet wird die regelmäßige Anwesenheit, Vor-Ort-Führung und/oder Seminarbericht

Informationen und Anmeldung moodle

Die Architektursprache des Wörlitzer Parks (Seminar)

Veranstaltungsnr. 620604
Dozent/-innen Prof. Dominik Lengyel, Dr. Björn Reder, Sophie Thorak

SWS 4
Credit Points 6

Modul-Nr.  11554, 21301
Studiengänge Architektur, B.Sc.

Termin Donnerstag, 9:15 bis 13:00 Uhr, wöchentlich​​​​​​​
Laufzeit 10.10.2019 bis 12.2.2020​​​​​​​
Ort LG 2A - A1.30D, PC-Pool | LG 2C - EG, Zeichensaal 

Als „Zierde und Inbegriff des 18. Jahrhunderts“ bezeichnete der Zeitgenosse Christoph Martin Wieland die von englischen Vorbildern inspirierten Landschaftsgestaltungen des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Das Fortwirken dieser Wahrnehmung manifestierte sich in aller Deutlichkeit in der im Jahr 2000 erfolgten Aufnahme des Gartenreichs in die UNESCO-Welterbeliste. Die Offenheit der Anlagen und ihre Ausstattung mit antikisierenden wie neugotischen Bauwerken, Brücken, Monumenten und Plastiken folgen zudem einer in hohem Maße an den Ideen der Aufklärung ausgerichteten Programmatik.

Auf der Grundlage originaler Baupläne und mithilfe virtueller Modelle sollen in Dessau und Wörlitz befindliche Parkbauten in idealisierter Weise visualisiert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im architektonischen Ausdruck, dem angemessenen, in sich stimmigen Detaillierungsgrad des Modells, der Andeutung von Materialität und der dramaturgischen oder auch natürlichen Verwendung von Licht in der Komposition der virtuellen Fotografie. Eine Erschließung durch die VR-Brille Oculus Rift oder die Erstellung eines 3D-Drucks sind optional.

Lernziele

Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse in der computergestützten Visualisierung von Architektur und erwerben ein grundlegendes Verständnis der Architektursprache – auch hinsichtlich stilistischer Traditionen – der behandelten Bauten. Darüber hinaus gewinnen sie eine Vorstellung des ideengeschichtlichen Kontextes, aus dem heraus das Gartenreich Dessau-Wörlitz verstanden werden muss.

Anforderungen

Die Zwischen- und die Schlusspräsentationen sind bewertete Prüfungsleistungen. Für alle Termine im Zeichensaal ist die Anwesenheit verpflichtend.

Memory, Media, and Materiality, or: Why Do Museums Need Objects? (Seminar)

Veranstaltungsnr. 620505
Dozent Dr. Roland Meyer

Hours per Week per Semester 4
Credit Points 6

Date
Monday, 13:45 to 17:00, A/B
Friday, November 8, 2019 - 9:00 - 17:00 – Excursion
Friday, December 6, 2019 - 9:00 - 17:00 – Excursion
Friday, January 10, 2020 - 9:00 - 17:00 – Excursion
Friday, Januar 17, tbd – Excursion

Duration 14.10.2019 to 27.01.2019 
Location  LG 2A, Room U.18 – Main Campus

During the last decades, museums worldwide have undergone fundamental transformations. Their traditional core activities, the collection, preservation, research, and display of objects of historical and cultural significance, have been gradually supplemented by new functions. Increasingly, museums see themselves as urban cultural centres engaging in a broad range of activities, hosting diverse programs and events, allowing for new forms of participation and reaching out to local communities. Museums have become public places where people go not only to be educated and informed, but also to meet other people, take photographs, shop, dine or just to hang out. They also have become increasingly media-saturated places, offering a whole range of audiovisual, interactive and virtual experiences within their physical spaces, while providing new online services and extending their activities to the sphere of social media. Permanent collections of material objects, it seems, do no longer stand unquestioned at the center of the museum’s attention. No wonder, thus, that the question has already been asked: »Do Museums Still Need Objects?« (Steven Conn). 
The seminar takes this question as a starting point for an introduction into contemporary museological discussions concerning the future of the museum and the status of the museum object, focusing on the relationship between cultural memory, material culture and the aesthetic experience of authentic artifacts. Debates about cultural restitution and (post-) colonial legacies, which have gained prominence recently, will be of special importance – not least as they show that the question of the museum object is also a fundamentally political one.
 
Method
A close reading of canonical as well as recent texts from the fields of (new) museology, art history, cultural theory, and media studies will be accompanied by a series of field trips to museums in Cottbus, Berlin, and Dresden. Combining theoretical discussions and on-site experience, the course will enable the students to develop their own position towards the challenges museums are facing today and provide them with a critical vocabulary for analyzing and discussing museological concepts, exhibition strategies and modes of display.

Reader will be available via Moodle by the beginning of the course!


Course requirements
Regular attendance, field trips, presentation in the seminar, final paper, and while the whole term – willingness to discuss!

[Bild: Exhibition »WeltWissen«, 2011, Martin-Gropius-Bau Berlin, Design: SPACE 4, Photo: Brigida González] 

Essentials of Grant Proposal Writing (Seminar)

Veranstaltungsnr. 620509
Dozentin Sophie Thorak

Hours per Week per Semester 2

Date Thursday, 9.30h – 13:00h
Duration 17.10.2019 to 23.01.2019 
Location  Zentralverwaltung (Karl-Marx-Straße 16), R 329 – Main Campus

This module ranges over two semesters and targets PhD Students of Heritage Studies & Environmental Resource Management. It will help them gain helpful insight on different types of project and research funding, emphasizing the importance of third party funding for their further careers. Students will learn to research and identify suitable funding organizations, their aims, contents and methods that are relevant for the further development of their respective field of research. Networking soft skills, such as establishing contacts and building networks, that are of relevance for institutionalizing their research are also part of the course. Furthermore, the students will develop the capacity to advance their own research by learning about the methodology of grant proposal writing.

While the sessions of the first semester will focus on funding types and institutions, giving an overview on this important aspect of scientific practice, the second semester will be dedicated mainly to the preparation of a first version of a grant proposal.