Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/2018

Geschichte des Wohnens von der Aufklärung bis heute (VL)

Vorlesung: Geschichte des Wohnens von der Aufklärung bis heute

Studiengänge Architektur [Bachelor] | Stadt- und Regionalplanung [Bachelor] | Bauen & Erhalten [Master] | fachübergreifend
Modul(e) Theorie und Geschichte des Wohnens (25307) | Grundlagen der Kunstgeschichte (25421)

Lehrstuhl Kunstgeschichte
Dozentin
Vertr.-Prof. Dr.-Ing. habil. Eva Maria Froschauer
Veranstaltungs-Nr.
620500

SWS 2
Credit Points
3

Termin Montag 11:30 bis 13:00 Uhr, wöchentlich
Laufzeit
16. Oktober 2017 bis 29. Januar 2018
Ort
ZHG, Seminarraum 3 - Zentralcampus

Lehrinhalt
Die Vorlesung behandelt das Thema unter kulturellen, künstlerischen und sozialen Aspekten. Sie beginnt um 1760 mit dem Klassizismus und der Aufklärung, verfolgt Biedermeier und Empire und geht über die Gründerzeit in die Jahre um 1900, die vom Jugendstil und vom genossenschaftlichen Wohnen geprägt werden. Neue Konzepte des Wohnens offeriert dann die Gartenstadtbewegung. Die 20er Jahre bringen eine radikale Neudefinition des Wohnens auf breiter Basis, gleichwohl setzen sich tradiert gemäßigte Stile fort. Nach der NS-Zeit endet die Vorlesung mit einem Blick auf Wohnen in der BRD und der DDR, um sich abschließend den Wohntendenzen der Gegenwart zu widmen. Insgesamt geht es weniger um eine Stil- oder Architekturgeschichte als darum, jeweils charakteristische Besonderheiten des Wohnens zu rekonstruieren.

Lehrmethoden und Lehrziele
Die Vorlesung "Geschichte des Wohnens" befähigt die Studierenden zur Beurteilung der Entwicklung der Grundrisse und der sozialen Funktionen des Wohnens sowie der baugeschichtlichen Entwicklung und stilistischen Einordnung von Wohnbauten des beginnenden 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Die Studierenden eignen sich ein Grundwissen an und erlernen eigenständiges Bewerten von Quellen, die Interpretation und Analyse von Architektur und Stadt, erhalten Einblicke in den wissenschaftlichen Diskurs und zur wissenschaftlichen Systematisierung von Erkenntnissen.

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Leistungsnachweis
Klausur
: Montag, den 19.2.2018, 11:00 bis 12:30 Uhr

Literaturhinweise
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise: jeweils aktualisiert auf der Website des Lehrstuhls

Island of Culture - Concepts of Architecture and Exhibition Design at Museum Island Berlin (SE)
Markttor von Milet im Pergamonmuseum, Berlin

Seminar: Island of Culture - Concepts of Architecture and Exhibition Design at Museum Island Berlin

Curricula World Heritage Studies [Master], Kultur & Technik [Master]
Module(s)
Applied Art History and Museology (25504) [World Heritage Studies], Medien der Kulturvermittlung (13437) [Kultur & Technik]

Department Art History
Instructor
Vertr.-Prof. Dr.-Ing.habil. Eva Maria Froschauer
Number
620505

Hours per week per semester 4
Credit points
6

Day Monday, A/B, 13:45 to 17:00
Duration
16 October 2017 to 29 January 2018
Location
LG 2A, Room U 18 - central campus

Prozessionstarße von Babylon im Pergamonmuseum, Berlin
Markttor von Milet (oben) und Prozessionstraße von Babylon (unten) im Pergamonmuseum, Berlin. Foto: EMF

Course description
The nearly reconstructed Berlin City Palace now conquers one of the ‘centers’ of the city as so-called “Humboldt Forum”. However no longer operating as a royal palace it will house a multifunctional collection located nearby of the most venerable exhibition houses at Berlin Museum Island, a World Heritage site since 1999. We will find there in the near future not only different art treasures, but rather various forms of architecture and exhibition designs once the James Simon Gallery by David Chipperfield will be completed, the Forum opened (2019) and the Pergamonmuseum rebuilt (2025/26).

A variety of topics in terms of museology can be discussed:

•    Topography of an island – museum visitors in the middle of the city and between solitary museum buildings
•    History of style – which design was/is suitable for which kind of museum at the island?
•    Different concepts of conservation and reconstruction (Neues Museum vs. City Palace/Humboldt-Forum)
•    Further art galleries and exhibition spaces (e.g. the Bastian Gallery)
•    A temporary gallery – the Humboldt-Box
•    Various concepts of collecting and displaying
•    Museum politics – from museums as parts of “nation building” to the idea of “shared heritage”
•    “Museum makers” – from Wilhelm von Bode to Neil MacGregor

Forms of teaching
We will first visit the site to get an impression of the Museum Island from different perspectives: the museums as parts of the urban fabric, as parts of global tourism and of local requirements, as significant objects of art history, as places of education etc.
During the course, we will hear presentations to selected topics (see above) and in addition we will discuss important terms of museology like “institution”, “collection”, “visitor”, “exhibit”, “education”, “display” etc.

Course requirements
Regular attendance, field trip, presentation in the seminar, final paper, and while the whole term – willingness to discuss!

Teaching materials, literature, information
Please see at the moodle course

Contact  E-Mail froschauer(at)b-tu.de

Course inscription via Link zu einer externen Seite moodle 

Material Glas in Kunst und Architektur der Moderne (SE)
Glassteine des Baukastens von Bruno Taut-1920
Bruno Taut, Baukasten - Glassteine, 1920. Foto: Marina Budnitskaya

Seminar: Material Glas in Kunst und Architektur der Moderne

Studiengänge Architektur [Master], Stadt- und Regionalplanung [Master], Bauen & Erhalten, Kultur & Technik [Master]
Modul(e)
25431 / 25406 | 25507 [Bauen & Erhalten] | 13437 [Kultur & Technik]

Lehrstuhl Kunstgeschichte
Dozent
Ulrich Röthke, M.A.
Veranstaltungs-Nr. 620504

SWS 4
Credit Points
6

Termin
Freitag 11:30 bis 15:15 Uhr, wöchentlich
Laufzeit 20. Oktober 2017 bis 2. Februar 2018
Ort
LG 2D, Raum 109 - Zentralcampus

Adolf Hoelzel, abstrakte Glasfenster. 1917
Adolf Hoelzel, Glasfenster. 1917

Lehrinhalt
Das Material Glas faszinierte Architekten, Künstler und Designer in der Moderne gleichermaßen. Ein Initialbau stellt in diesem Kontext der Kristallpalast für die Londoner Weltausstellung 1851 von Joseph Paxton dar. Ebenfalls ikonisch wurde das Glashaus von Bruno Taut für die Werkbundausstellung in Köln im Jahr 1914. Taut arbeitete eng mit dem Schriftsteller Paul Scheerbart zusammen, der in seinen Texten immer wieder Glasarchitektur beschreibt. Dem Einfluss der Schriften Scheerbarts auf den Architekturdiskurs soll im Seminar nachgegangen werden.
In der bildenden Kunst erlebte die mittelalterliche Technik der Glasmalerei ab 1900 eine Renaissance. Zahlreiche Künstler der Moderne entwarfen farbige Glasfenster für Kirchen und andere Bauten. Dieser Trend hält bis heute an. Prominentestes Beispiel ist zweifellos das Glasfenster von Gerhard Richter für den Kölner Dom.
Ausgehend von den Materialeigenschaften des Werkstoffes sollen im Seminar die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Glas im Hinblick auf ihre ästhetische Dimension analysiert werden.

Lehrmethode
Anhand der speziellen Technik der Glasmalerei werden im Seminar wesentliche Entwicklungstendenzen der bildenden Kunst und Architektur vom Jugendstil bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Nicht nur die ästhetische Dimension des Materials sondern die darüber hinausgehende symbolische Bedeutung wird durch die Analyse der Werke und die Lektüre von Quellentexten thematisiert.

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Leistungsnachweis
Regelmäßige Anwesenheit, Übernahme eines Referats und schriftliche Hausarbeit. Teilnahme an den Exkursionen in das Glasmuseum Weißwasser und nach Berlin

Literaturhinweis
In der IBK-Bibliothek /Gebäude 2D, Untergeschoss/
steht ein Semesterapparat bereit.  Link zu einer externen Seite IBK-Bibliothek

Rückfragen bitte per Mail an: Ulrich Röthke: E-Mail roethke(at)b-tu.de

Anmeldung erfolgt über Link zu einer externen Seite moodle

 

on site - das Wohnen besichtigen (SE)

Seminar: on site - das Wohnen besichtigen

Studiengänge Architektur [Bachelor], Stadt- und Regionalplanung [Bachelor], fachübergreifend
Modul(e)
GT B4-2 - Theorie und Geschichte des Wohnens (25307) bzw. (25304)

Lehrstuhl Kunstgeschichte
Dozentin
Vertr.-Prof. Dr.-Ing.habil. Eva Maria Froschauer
Veranstaltungs-Nr.
620502

SWS 2
Credit Points
3

Termine Nach Absprache
Laufzeit
16. Oktober 2017 bis 29. Januar 2018
Ort Nach Absprache

Lehrinhalt und Lehrmethode
Das Seminar ergänzt die Vorlesung „Geschichte des Wohnens“ und vertieft einzelne Aspekte davon.

An Beispielen soll erfahren werden, wie verschiedene Wohnreformen in verschiedenen Zeiträumen der Architekturgeschichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Ausprägung fanden. Dazu nutzen wir das Lerninstrument der Exkursion. Wir werden in diesem Semester einen Rundgang durch Cottbus vornehmen, der uns zu modernen Wohnprojekten aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts führt. Wir werden zum Vergleich das Wohnen mit seinen radikalen Neuerungen in den 1920er Jahren kennen lernen das heute als Weltkulturerbe gilt. Außerdem werden wir uns mit den neuesten Entwicklungen am boomenden Wohnungsmarkt beschäftigen. Das vor Ort Erfahrene ergänzt und diskutiert auf diese Weise das in der Vorlesung vermittelte Wissen in der unmittelbaren Anschauung.

In einer Einführungsrunde werden die zu besuchenden Gebäude/Ereignisse vorgestellt, vor Ort werden wir Präsentationen hören und als Nachbereitung werden die Kursteilnehmenden einen Bericht verfassen, der im Sinne der kritischen Reflexion das neu erworbene Wissen in Worte zu fassen trainieren soll.

Leistungsnachweis
Anwesenheit, Exkursionsvorbereitung, Seminarbericht

Anmeldung erfolgt über Link zu einer externen Seite moodle