Symposien

Konferenz der BTU Cottbus-Senftenberg: Die Gesellschaft im Spiegellabyrinth sozialer Medien

Organisation: PD Dr. Dr. Peter Klimczak, Prof. Dr. Christer Petersen, Samuel Schilling, M.A., Nicolas Schilling, B.A.

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Kolloquium der Forschungsgruppe »Kognitive Systeme« der BTU Cottbus - Senftenberg

Organisation: PD Dr. Dr. Peter Klimczak, Samuel Schilling M.A., Prof. Dr. Christer Petersen

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Workshop der AG »Television Studies/Fernsehgeschichte« der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM)

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Empirische Methoden geraten bei dem Versuch, zuverlässige Prognosen über die architektonische, soziale und ökologische Entwicklung von Ballungsräumen anzustellen, angesichts der Komplexität jener dynamischen Systeme regelmäßig an ihre erkenntnistheoretischen Grenzen. Entwickeln Stadtplaner_innen ausgehend von spezifischem Wissen über die Gegenwart Teil-Szenarien zur Entwicklung von Städten in der Zukunft, enthalten Science-Fiction-Filme explizit ausformulierte Darstellungen von zukünftigen Urbanitäten, welche sich als fiktionale Extrapolationen auf eine angenommene verallgemeinerbare Beschaffenheit der Gegenwart beziehen. So verstörend diese Ausblicke in ihrer implizit wie explizit formulierten Bezugnahme auf die Welt von heute zum Teil auch sein mögen: Eben weil sie keinen Anspruch auf akademische Methodik und Nachprüfbarkeit erheben, erlauben die vielfältigen imaginierten Sci-Fi-Cities, in ihnen nach Entwürfen zu suchen, die sich bei der Gestaltung lebenswerter Zukunftsstädte nutzbar machen lassen. 

Im Rahmen dieses interdisziplinären Workshops sollen die Herausforderungen des zukünftigen urbanen (Zusammen-)Lebens im Kontext von Science-Fiction-Filmen zusammengetragen und diskutiert werden... weitere Informationen

"So wie ein Ort durch Identität, Relation und Geschichte gekennzeichnet ist, so definiert ein Raum, der keine Identität besitzt und sich weder als relational noch als historisch bezeichnen läßt, einen Nicht-Ort." (Augé)

Auch Michel Foucault beschreibt Heterotopien als Orte außerhalb aller Orte, als Gegenplätze der Gesellschaft. Doch was ist mit den Orten, die sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gesellschaft befinden, die sich von der statischen Schwere des Ortes lösen und den dynamischen Raum (Michel de Certeau) durchdringen. Orte, die zwischen Identität, Relation und Geschichte einerseits und Ähnlichkeit und Einsamkeit andererseits (Augé) schwanken. Orte in und abseits der Öffentlichkeit, öffentliche Orte des Rückzugs, der temporären Absenz, der Entsorgung - Ab-Orte... Weitere Informationen

Skandale machen Normverletzungen in großem Stil sichtbar, produzieren öffentliche Empörung über ein vermeintliches Fehlverhalten und lassen im Verstoß die Regeln der jeweiligen diskursi­ven und per­formativen Praxis sichtbar werden. Während beispielsweise in der Endphase der Bush-Administration Verletzungen des Kriegs- und Menschenrechts in Haditha, Abu Ghraib oder Guantanamo von den westlichen Medien skandalisiert wurden, empörte man sich kurz nach den Anschlägen des 11. Septem­bers vorzugsweise über Äußerungen, die nicht konform mit der medialen Selbstinszenierung der USA als einem singulären Opfer gingen – so etwa über Karl­heinz Stockhausens Statement, die Attentate seien „das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat, […] das es überhaupt gibt für den Kosmos“... Weitere Informationen

Oftmals werden der Ausbruch und die Anwendung von Gewalt als eine ›logische‹ Konsequenz bestimmter äußerer Umstände oder inner Zustände erlebt und entsprechend politisch, wissenschaftlich oder künstlerisch verhandelt.

In dieser Ringvorlesung soll es um diese Umstände, »wie Gewalt entsteht und wo sie hinführt« (Heinrich Böll) gehen. Das Zwangsläufige soll hinterfragt  werden, bei Gewalt gegen Ausländer, Andersdenkende oder Minderheiten, bei Gewalt in Kriegen oder in Diktaturen, letztlich auch bei dem, was man strukturelle Gewalt nennt... Weitere Informationen

Welchen Einfluss, welche Macht hatten die Medien einst und haben sie heute? An welchen Stellen lässt sich die Macht oder Ohnmacht der Medien, ihrer Macher und Nutzer aufzeigen? Die Ringvorlesung hat das kulturelle Unbehagen am derzeitigen Zustand der Medien, aber auch die ökonomischen, medientechnischen, gesellschaftlichen, medienpolitischen Hintergründe ausgeleuchtet... Weitere Informationen