Gleichstellungskonzept der BTU Cottbus-Senftenberg

BTU erhält Prädikat "Gleichstellung: ausgezeichnet!" Professorinnenprogramm III

Wissenschaftsministerin Münch begrüßt Erfolg der Hochschule im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) erhält im Rahmen des Professorinnenprogramms III von Bund und Ländern das Prädikat ‘Gleichstellung: ausgezeichnet!‘ Damit gehört das von der Universität entwickelte Konzept zur Personalentwicklung und -gewinnung zu den zehn besten unter den teilnehmenden Hochschulen in Deutschland. Wissenschaftsministerin Martina Münch gratuliert der BTU zu diesem Erfolg: „Die Auszeichnung zeigt, dass die BTU beim Thema Gleichstellung auf einem guten Weg ist. Die Förderung von Frauen in der Wissenschaft bleibt ein wichtiges Thema. Es geht darum, hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen beste Perspektiven und gute Karrierewege zu ermöglichen. Das ist sowohl ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit als auch für die Gewinnung von exzellenten wissenschaftlichen Fachkräften. Ich freue mich daher, dass gerade die BTU als Technische Universität intensiv daran arbeitet und wünsche ihr für den nächsten Schritt im Wettbewerb beim Professorinnenprogramm viel Erfolg.“

Das Prädikat ‘Gleichstellung: ausgezeichnet!‘ erhält die BTU im Rahmen des Antragsverfahrens zum Professorinnenprogramm III. Daran hatte sich die BTU im zweiten Einreichungstermin beteiligt. Die BTU zählt damit zu den zehn besten Hochschulen, deren Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur als hervorragend bewertet wurde. Die Universität kann nun im weiteren Wettbewerbsverfahren die Förderung von bis zu vier Professuren beantragen.

Das Professorinnenprogramm haben Bund und Länder im Jahr 2007 aufgelegt, um Frauen in ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen und ihren Anteil an Professuren an deutschen Hochschulen zu steigern. In mehreren Phasen und Ausschreibungsrunden konnten damit die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem nachhaltig verbessert werden. Das Professorinnenprogramm ist ein zentrales Instrument, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat 2017 die Fortführung des Professorinnenprogramms bis 2022 beschlossen. In der dritten Programmphase von 2018 bis 2022 stellen der Bund und die Länder insgesamt 200 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Download:
Textteil Dokumentation Professorinnenprogramm III

Professorinnenprogramm II

Dieses Gleichstellungskonzept enthält eine Dokumentation der im Professorinnenprogramm I erfolgreichen Gleichstellungskonzepte der ehemaligen BTU Cottbus und der ehemaligen Hochschule Lausitz (FH) sowie den Antrag zur Bewilligung von Fördergeldern des Professorinnenprogramms II. 

Es wurde im März 2014 von der Universitätsleitung und der Konferenz der Dekaninnen und Dekane sowie vom Gründungssenat zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Begutachtung durch das externe Gremium ergab, dass das vorgelegte Konzept den Anforderungen nicht im vollen Umfang entsprach.

Download:
Textteil Gleichstellungskonzept II und Dokumentation Professorinnenprogramm II

Professorinnenprogramm I

Für die zweite Runde des Professorinnenprogramms haben 45 Hochschulen eine positive Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes erreicht. 60 Hochschulen aus alten und neuen Bundesländern hatten für diesen zweiten Call ihre Konzepte eingereicht. Ein Drittel der Hochschulen, die bei der ersten Runde keine positive Bewertung erhielten, haben sich erneut auf die zweite Ausschreibung beworben. Der überwiegende Anteil, nämlich 70 Prozent, war damit erfolgreich. Das von Bund und Ländern im Jahr 2007 gemeinsam beschlossene Programm schafft nachhaltige Gleichstellungsstrukturen in den Hochschulen und erhöht den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen des Wissenschaftssystems. Hochschulen mit positiv bewerteten Gleichstellungskonzepten können die Förderung von jeweils bis zu drei Professorinnenstellen für eine Laufzeit von maximal fünf Jahren beantragen.

"Wir können es uns nicht leisten, auf hervorragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu verzichten. Deshalb müssen wir ihnen eine attraktive Perspektive bieten. Unser Wissenschaftssystem kann international nur dann konkurrenzfähig bleiben, wenn Chancengerechtigkeit auch an den Hochschulen konsequent umgesetzt wird. Deshalb freue ich mich besonders über die positive Resonanz des Professorinnenprogramms: Wir fördern damit zum einen herausragende Forscherinnen und verankern zum anderen Strukturen an den Hochschulen, die Chancengerechtigkeit stärken", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin.

Wie auch schon in der ersten Runde hat ein unabhängiges Begutachtungsgremium mit renommierten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement die Gleichstellungskonzepte bewertet. Den Vorsitz hatte Frau Prof. Susanne Baer von der Humboldt Universität zu Berlin. Die erfolgreichen Konzepte überzeugen durch ihre verbindliche und nachhaltige Förderung der Chancengerechtigkeit. Hochschulen, die im hochschulinternen Qualitätsmanagement Chancengerechtigkeit konsequent verfolgen, können nun eine Anschubfinanzierung für die Professorinnen erhalten und somit hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen langfristige Perspektiven eröffnen.

Das Professorinnenprogramm hat einen großen Einfluss auf die strukturelle Stärkung der Chancengerechtigkeit an deutschen Hochschulen: So hat knapp die Hälfte aller staatlich anerkannten Hochschulen Deutschlands ihre Gleichstellungskonzepte in der ersten und zweiten Begutachtungsrunde eingereicht.

Quelle: BMBF-Pressemitteilung Nr. 126/2009 vom 05. Juni 2009

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