Die T-Cell ist der relevante Energiewandler der Zukunft und in der Lage, die Anforderungen aus dem Kohle- und Atomausstieg im Sinne nachhaltiger Klimapolitik umzusetzen.

Als dezentraler Energieversorger nutzt die T-Cell ressourcenorientiert die vorhandene Infrastruktur und kann mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff betrieben werden. Ihre außerordentliche Effizienz sorgt unmittelbar für einen verringerten Schadstoffausstoß. Die T-Cell kann sich als kompakte Einheit in den öffentlichen Raum integrieren oder als Cluster betrieben auf hohe Bedarfe skaliert werden. Sie ist konstruiert für Industrie-4.0-Fertigungsmethoden. Ihr modularer Charakter ermöglicht die dezentrale Fertigung und einen reibungslosen, gezielten Einsatz.

Designvielfalt für den öffentlichen Raum

T-Cell Design Varianten - Bilder: Lehrstuhl für Architektur und Visualisierung

Die T-Cell erscheint durch ihre wandelbare äußere Gestalt als Bereicherung von Stadt und Umwelt. Ihr vielfältiges Design erfüllt unterschiedliche Nutzerwünsche und entfaltet klimapolitische Signalwirkung.

Das offene Designkonzept der T-Cell verleiht der dezentralen Energieversorgung ein neues Gesicht. Bis zu 80.000 kompakte Einheiten sollen in unsere Umwelt aus Architektur, Stadt und Landschaft integriert werden. Die T-Cell benötigt keine zusätzliche bauliche Hülle und kann sowohl in Gebäuden als auch im Freien stehen. Je nach Anwendung werden unterschiedliche Funktionen und Design-Varianten für die Außenhülle gewählt. Die T-Cell zeigt sich dabei selbstbewusst in der Öffentlichkeit und bietet vielfältige Nutzungen, während sie nachhaltig Strom und Wärme bereitstellt.
Durch diese innovative und bisher einzigartige Kombination aus Energieumwandlung und öffentlichem Nutzen mit direktem und spürbarem Mehrwert soll die T-Cell unmittelbar auf Akzeptanz stoßen. Sie wird im Alltag als „Nutzung plus Energie“ erlebt und zeigt sich als Bereicherung von Architektur, Stadt und Landschaft. So verkörpert sie das Bild wirtschaftlichen, ökologischen und energiepolitischen Fortschritts.

Technologie für die Energiewende

Die T-Cell kombiniert die Technologien einer Mikrogasturbine und einer Festoxid-Brennstoffzelle und kann langfristig CO2-Neutral betrieben werden.

Die Stromerzeugung durch die T-Cell erfolgt in einer Synergie von Verbrennung und Leitfähigkeit der Brennstoffzellen. Sauerstoff wird durch eine keramische Membran einem wasserstoffhaltigen Synthesegas zugeführt. Dabei werden sowohl der Verbrennungsprozess ausgelöst, als auch ein elektrischer Strom erzeugt. Durch gleichzeitige Wärme- und Stromerzeugung sowie die Rückführung entstehender Abwärme kann aus einer konstanten Brennstoffmenge mehr Energie gewonnen werden als in reinen Turbinen- oder Brennstoffzellensystemen.

Die hohe Effizienz der Technologie ergibt sich aus der kompakten, temperaturgerechten Anordnung der Bauteile innerhalb eines Kammersystems. Die entstehende Abwärme wird zur Bedarfsdeckung wieder in andere Baugruppen eingespeist. Ein zentraler Wärmetauscher erhitzt die angesaugte Luft mit der Wärme des austretenden Abgases. Durch diese Technologie erreicht die T-Cell den Weltrekord im elektrischen Wirkungsgrad.

Sofort einsatzfähig - für saubere Energie

Die T-Cell orientiert sich an vorhandenen Ressourcen und ist mit der bestehenden Infrastruktur sofort einsatzfähig.

Im Sinne der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit nutzt die T-Cell das bestehende Gasnetz als Versorgungsquelle und ermöglicht so eine ressourcenorientierte netzstabilisierende Nutzung auf dem Weg zum klimaneutralen Grüngasnetz. Darüber hinaus kann ihr Einsatz durch das Einbringen in die vorhandene Infrastruktur der Gas- und Stromwirtschaft sofort flächendeckend erfolgen, ohne vorhandene Systeme zu beeinträchtigen. Die T-Cell kann den Wandel zur Grüngas-Energieversorgung mitgestalten, weil sie mit nachhaltig erzeugten wasserstoffhaltigen Brennstoffen betrieben werden kann.
 

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