duales ausbildungsintegrierendes Modell
Berufsausbildung mit Studium kombiniert
Deine Berufsausbildung startet mit dem 1. Lehrjahr. Dabei erlernst du praktische Kompetenzen beim Arbeitgeber sowie im überbetrieblichen Ausbildungszentrum. Die theoretischen Grundkenntnisse erlernst du im ersten Jahr in der Berufsschule. Nach einem Jahr entfällt die Berufsschulpflicht mit dem Beginn des Studiums. Die Ausbildung wird während des Studiums bis zur Bachelor-Arbeit gestreckt fortgeführt.
Modulare Verzahnung der Ausbildungsinhalte mit dem Studium
Der Studiengangsplan für das ausbildungsintegrierende Studium ist auf der Studiengangsseite zu finden.
Das dual-ausbildungsintegrierende Bachelorstudium Bauingenieurwesen verbindet akademische Inhalte mit den Inhalten der Ausbildung in den Berufen Straßenbauer/in, Maurer/in, Kanalbauer/in, Beton- & Stahlbetonbauer/in sowie Zimmerer/in.
Die Verzahnung von Studium und Ausbildung erfolgt über:
- Module mit Verzahnung zur Ausbildung in allen Semestern
- Theorie-Praxis-Reflexionen (Austauschgespräch + Reflexionsbögen)
- Praxisaufgaben in Abstimmung mit dem Praxispartner
- Bachelorarbeit beim Praxispartner zu einem unternehmensspezifischen Thema
Modulare Verzahnung nach Semestern
Alle Module bieten eine kontinuierliche Verbindung zwischen universitärem Wissen und den Anforderungen der Ausbildung. So erwerben dual Studierende akademische und berufliche Kompetenzen in einem abgestimmten Studienverlauf.
| 11524 Ingenieurgeologie & Bodenmechanik |
Pflichtmodule
| 13638 Geschichte des Konstruierens |
| FÜS |
| 11570 Bachelorarbeit beim Praxispartner |
Empfohlene Module zur Kombination mit dem Ausbildungsberuf
Um alle notwendigen Inhalte der Berufstheorie der jeweiligen Ausbildungsberufe zu vermitteln, werden die folgenden Wahlpflichtmodule (WPF) während der Profilierungsphase innerhalb des Studiums zwingend empfohlen:
Alle Module der Profilierungsphase sind im Wahlpflicht-Modul-Katalog aufgeführt und auf der Studiengangsseite der BTU zu finden.
Für alle dual Studierenden im ausbildungsintegrierenden Studienmodell ist das Modul „Wirtschaft- und Sozialkunde“ im 4. bzw. spätestens im 6. Semester, aufgrund der Ausbildungskombination empfohlen zu belegen, da das Modul notwendig ist, um zur Abschlussprüfung der jeweiligen Kammer zugelassen zu werden. Dieses Modul ist als Fachübergreifendes Studium (FÜS) Modul lt. FÜS-Katalog anzumelden!
Reflexionsbögen im dualen Studium
Die Reflexionsbögen begleiten den Wechsel zwischen Theorie und Praxis im dualen Studium. Am Ende jedes Semesters halten Sie zentrale Inhalte der Lehrveranstaltungen fest, bewerten deren Relevanz für die Praxis und formulieren offene Fragen.
Während der Praxisphase ergänzen Sie den Reflexionsbogen gemeinsam mit Ihren Praxisbetreuenden. Dabei reflektieren Sie die Anwendung theoretischer Inhalte, Unterschiede zwischen Theorie und Praxis sowie neue Fragestellungen aus dem Berufsalltag.
Zu Beginn des nächsten Semesters geben Sie den ausgefüllten Reflexionsbogen über den Moodle Kurs ab. Er bildet die Grundlage für den Austausch in der Hochschule und die Anknüpfung an neue theoretische Inhalte. Ergänzend beantworten Sie Reflexionsfragen digital über eine Evasys-Befragung.
Die Reflexionsbögen fördern so einen strukturierten Theorie-Praxis-Transfer sowie Ihre Selbstreflexion und fachliche Kompetenzentwicklung.

