Writing Architecture, Art and Design

Veranstaltungsnr.  620501

Dozentin  Prof. Dr. Sylvia Claus,

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25431, 25507

Studiengänge  Architektur, M.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Online-Seminar, Di 14:00 – 17:00h. 1. Veranstaltung: 21. April 2020

Das auf den Architekten Peter Eisenman zurückgehende «Writing Architecture» meint nicht nur das Schreiben über Architektur, sondern gesteht dem «Architektur Schreiben» einen architekturkonstituierenden Charakter zu. Diskurs und Architektur, Praxis und Theorie sind dialektisch aufeinander bezogen. In diesem Sinne ist auch die freie Arbeit zu verstehen. Sie dient der kritischen Auseinandersetzung mit der künstlerischen Praxis und bietet die Möglichkeit zur geisteswissenschaftlichen Vertiefung eines Themas eigener Wahl aus dem Bereich der Kunstgeschichte. Dabei kann es sich um Analysen und Interpretationen von Kunstwerken, von architektonisch-städtebaulichen Phänomenen oder um eine Auseinandersetzung mit Theorien, Denkmodellen und Diskursen handeln. Die Studierenden werden bei der Themenwahl und bei der Durchführung der Arbeit individuell unterstützt. Besonderer Wert wird auf die Entwicklung einer Fragestellung und die Beweisführung in Form eines stringenten, gut argumentierenden Textes gelegt. Basis dafür ist die solide Recherche und Auswertung der relevanten Quellen (Archivalien, Literatur) sowie des Forschungstandes und die Einordnung des Untersuchungsgegenstandes in den historischen und ideengeschichtlichen Kontext. Im Seminar werden die methodischen Grundlagen kunst- und architekturhistorischer Forschung gemeinsam erarbeitet. Ausserdem stellen die Studierenden im Seminar den Stand ihrer Arbeit zur Diskussion. regelmässig

Raum: bis auf weiteres: https://zoom.us/j/8034148750

Bitte melden Sie sich via moodle an. Sie erhalten dann das Passwort, um an den Meetings teilnehmen zu können.

«Als ob einem die Augenlider weggeschnitten wären». Konzepte der Wahrnehmung im transdisziplinären Diskurs

Veranstaltungsnr.  620501

Dozentin  Prof. Dr. Sylvia Claus

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25431, 25507

Studiengänge  Architektur, M.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, M.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Online-Seminar, Mi 13:45 – 15:15h. 1. Veranstaltung: 22. April 2020

Raum: bis auf weiteres zoom.us/j/8034148750

Das 1810 in Berlin erstmals öffentlich präsentierte Gemälde «Mönch am Meer» ließ seine Betrachter ratlos zurück. Es wirke, «als ob einem die Augenlider weggeschnitten wären», schrieb Heinrich von Kleist. Die künstlerischen Mittel verraten tatsächlich einen neuen Umgang mit tradierten Darstellungsformen und Sehgewohnheiten.  
Das Seminar untersucht überwiegend anhand der Analyse von Kunstwerken, wie die Vorstellungen und Erkenntnisse über das Sehen die Kunst und ihre Wahrnehmung in der Neuzeit beeinflusst haben. Behandelt werden unter anderem die Entdeckung der Zentralperspektive in der Renaissance, die Deutung des Sehens bei Diderot und Johann Gottfried Herder, die damit einhergehende Umkehr der Sinneshierarchie hin zum Fühlen, der panoramatische Blick um 1800, die Rolle des Sehens in der psychologischen und physiologischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf die Raumwahrnehmung, die Frage nach dem Verhältnis von Sehen und kritischer Erkenntnis in der Gegenwart. 
Lernziele
Die Studierenden werden mit grundlegenden Fragen und Aspekten der Kunst und ihrer Ideengeschichte in der Neuzeit vertraut gemacht. Sie erwerben das methodische Rüstzeug zum Beschreiben und Interpretieren eines Kunstwerks.
Anforderungen
Regelmäßige Teilnahme an den Seminaren, Referat, Kurzaufgaben (in mündlicher und/oder schriftlicher Form), schriftliche Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema aus dem Seminarzusammenhang oder Ausarbeitung des Referats. Die Arbeit wird in Form von Konsultationen begleitet. 

Bitte melden Sie sich via moodle an. Sie erhalten dann das Passwort, um an den Seminaren teilnehmen zu können.
und Konsultationen nach Vereinbarung

Essentials of Grant Proposal Writing Doktorandenseminar

Veranstaltungsnr.  620505

Dozentin  Sophie Thorak

SWS  2 (2 semesters)
Credit Points  6

Modul-Nr. 12238

Studiengänge  Heritage Studies, Ph.D. | Environmental and Resource Management, Ph.D.


Online-Seminar, Do 9:30 – 13:00h. 1. Veranstaltung: 23. April 2020

This module ranges over two semesters and targets PhD Students of Heritage Studies & Environmental Resource Management. It will help them gain helpful insight on different types of project and research funding, emphasizing the importance of third party funding for their further careers. Students will learn to research and identify suitable funding organizations, their aims, contents and methods that are relevant for the further development of their respective field of research. Networking soft skills, such as establishing contacts and building networks, that are of relevance for institutionalizing their research are also part of the course. Furthermore, the students will develop the capacity to advance their own research by learning about the methodology of grant proposal writing.

While the sessions of the first semester will focus on funding types and institutions, giving an overview on this important aspect of scientific practice, the second semester will be dedicated mainly to the preparation of a first version of a grant proposal. 

#closedbutopen. Museums during Lockdown

Course number 620503

Modul 11461 (HCSM)

Lecturer Dr. Roland Meyer

SWS 4

Credit points 6

Online Seminar. Tuesdays, 10am-1pm. Start: April 21st, 2020

In 1969, conceptual artist Robert Barry sent out postcard invitations for a gallery show, paradoxically informing the recipients that »[d]uring the exhibition, the gallery will be closed«. What was then an ironic gesture towards the artworld has now suddenly become the operational mode of museums and galleries worldwide. In response to the coronavirus crisis, exhibition spaces all over the globe have been closed to the public until further notice. Meanwhile, museums as well as other cultural institutions are doing their best to move online and offer virtual tours and other digital media content to an audience bound to their homes. In Germany, a hashtag has been established to collect these offers: #closedbutopen.

Taking this hashtag as a title, the planned seminar has two main goals: First, to start mapping the online museumscape – we will collect and explore different examples of virtual museums and observe how museums use platforms like Instagram, Youtube, Twitter and Facebook. And second, we will try to reflect on how these digital spaces are transforming the museum experience – now and in times to come. As a theoretical guidance, we will read canonical texts dealing with the relationship between artworks, spaces of display and technical media, from classics like Walter Benjamin and André Malraux to New Media Theory.

Depending on the development of the situation, the seminar will mainly take place as an asynchronous online course via moodle, with assigned readings and written responses, regular small research tasks, and occasional group discussions. If you are interested in joining the seminar, please send a mail to roland.meyer(at)b-tu.de

Die Vermessung der Isolation

Veranstaltungsnr.  620504

Dozent*innen  Anna Derriks, Christoph Feinweber

SWS  4
Credit Points  6

Modul-Nr. 25302, 25507

Studiengänge  Architektur, B.Sc. | Stadt- und Regionalplanung, B.Sc. | Bauen und Erhalten, M.Sc.

Online-Seminar, Mo 11.00-17.00h. 1. Veranstaltung: 20. April 2020

»Ich schreibe nicht aus Freude am Schreiben; es hat sich eben so für mich ergeben, daß ich schreiben muß, wenn ich nicht den Verstand verlieren will. Es ist ja keiner da, der für mich denken und sorgen könnte. Ich bin ganz allein, und ich muß versuchen, die langen dunklen Wintermonate zu überstehen. Ich rechne nicht damit, daß diese Aufzeichnungen jemals gefunden werden. Im Augenblick weiß ich nicht einmal, ob ich es wünsche.«

Genau wie die Protagonistin in Marlen Haushofers Buch »Die Wand« sind auch wir in der Quarantäne mit uns alleine. Eingesperrt in einem Raum, aus dem wir nur selten hinaus können und den wir bald in und auswendig zu kennen glauben.

Dieses Seminar betrachtet die Situation nicht nur als Einschränkung, sondern auch als Gelegenheit seinen eigenen Gedanken zu folgen. Mit Hilfe des Schreibens wollen wir die Dimensionen dieser Isolation vermessen und ihre Grenzen ausloten. Dazu wird jede*r von uns ein Logbuch führen. Neben dem Notieren der eigenen Gedanken wird das Lesen ein Bestandteil des Seminars sein. In unserer »Quarantäne-Bibliothek« finden sich unter anderem literarische Werke über die Isolation, sowie Fachliteratur zur räumlichen Disposition von Themen wie Hygiene und Quarantäne. Außerdem stellen wir Beispiele dazu bereit, wie ein mögliches Logbuch aussehen könnte.

Am Ende des Seminars steht die Sammlung unserer Beobachtungen und Gedanken. In welcher Form sie gespeichert werden sollten, ob als Blog oder Magazin beispielsweise, wollen wir mit euch zusammen entscheiden.

Quarantäne-Karte zum Download als PDF

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