Personalentwicklung der BTU Cottbus-Senftenberg

Das akademische und nichtakademische Personal der BTU Cottbus-Senftenberg wird mit den Instrumenten der Personalentwicklung gezielt gefördert. Maßgeschneiderte Personalentwicklungsmaßnahmen sollen notwendige Kompetenzen aufbauen und gezielt auf neue und weitergehende Aufgaben vorbereiten. Die AG Personalentwicklung arbeitet seit dem Jahr 2016, bündelt alle Angebote der Universität zur Personalentwicklung und regt den weiteren Ausbau an. So werden Themen einer Führungs- und Wertschätzungskultur unter diversitären sowie gesundheitsförderlichen und -fördernden Aspekten erörtert und entsprechende Empfehlungen in die Universität hinein gegeben.

Die Handlungsfelder der Personalentwicklung begleiten den Werdegang der Beschäftigten. Dabei orientiert sich die BTU an den organisatorischen Veränderungsprozessen, den persönlichen Lebensphasen und der beruflichen bzw. wissenschaftlichen Entwicklung der BTU-Beschäftigen.

Handlungsfelder der Personalentwicklung

Personalgewinnung und Perspektivendarstellung

Berufungen

Zielformulierung

Berufungen von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sind das zentrale Element zur wissenschaftlichen Profilbildung. Die Gesamtentwicklung der Universität wird wesentlich vom Erfolg der in den nächsten Jahren durchzuführenden Berufungsverfahren abhängen.

Vorhandene Instrumente

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Zielformulierung
Als Teil der allgemeinen Personalentwicklung nimmt die wissenschaftliche Personalentwicklung einen besonderen Stellenwert ein. Ihre Kernaufgabe ist es, der Qualifizierung des wissenschaftlichen Personals einen strukturellen, inhaltlichen und administrativen Rahmen zu geben, der es ermöglicht, attraktive und langfristig planbare Karrierewege zu beschreiten. Neben einer Verbesserung der Betreuungs- und Karrieresituation soll zudem die regionale, nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandorts bei der Anwerbung qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses gestärkt werden.

Vorhandene Instrumente

Nichtwissenschaftliches Personal

Zielformulierung
Ziel ist es, fachlich und sozial kompetentes Personal in einer wirtschaftlich und demografisch nicht bevorzugten Region zu finden und gleichzeitig die Rolle als Bindungsfaktor für qualifizierte Fachkräfte für die Region auszuspielen. Hierbei unterstützen die Zielsetzungen der Landesregierung durch ein Zurückdrängen der Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse im nichtwissenschaftlichen Sektor der Hochschulen.

Vorhandene Instrumente (auch für wiss. Personal)

Willkommenskultur

Zielformulierung

Die Bindung der Mitarbeitenden an die BTU ist ein vorrangiges Strategieziel, um die Entwicklung der BTU voranzubringen. Auch im Rahmen des Wissensmanagements soll eine Einarbeitung und Betreuung neuer Beschäftigter erfolgen. Dazu bedarf es einer dichten Betreuung durch die vernetzten Struktureinheiten, die vom ersten Tag der Beschäftigung bis zum Ausscheiden aus der Institution für eine starke Identifikation mit der BTU sorgen.

Vorhandene Instrumente

  • Seminar „Willkommen an der BTU“ (Impulsseminar) für alle Neuankommenden
  • Neuberufenenempfang mit Start-Me-Up-Programm des Netzwerks Studienqualität Brandenburg
  • Begrüßungen in den Fakultäten und Einrichtungen werden in unterschiedlicher Form und Qualität
  • Checklisten für die Struktureinheiten zur Vorbereitung auf neue Beschäftigte (Download in der rechten Spalte)
  • Ehrung von Dienstjubilaren
Werte und Zusammenarbeit

Zielformulierung

Das Selbstverständnis beschreibt die BTU nicht nur als Arbeitsstätte sondern auch als Lebensraum in dem gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung, aber auch Gemeinschaftssinn und Respekt eine tragende Rolle spielen. Dies trägt dazu bei, dass wir uns mit der BTU ganzheitlich identifizieren. Die Möglichkeiten, die in der internationalen Prägung der BTU liegen, können durch Akzeptanz, Respekt und vertrauensvolle Zusammenarbeit verstärkt werden.

Vorhandene Instrumente

Rahmenbedingungen für gute Arbeit an der BTU

Arbeitsdauer und Arbeitsort

Zielformulierung

Die BTU verfolgt das Ziel, eine Flexibilisierung der Arbeitsorganisation sowohl im Interesse der Dienststelle als auch der Beschäftigten zu gestalten. Diese Vereinbarung reiht sich in die Maßnahmen der BTU zur Umsetzung der „Familienorientierten Universität“ ein. Die weitgehende Arbeitsflexibilität und die höhere Selbstverantwortung der Beschäftigten bei der Gestaltung und Durchführung der Arbeit stellen eine Maßnahme der Personalentwicklung dar und sollen die Motivation steigern und sich positiv auf die Arbeitszufriedenheit, -qualität und -produktivität für alle auswirken.

Vorhandene Instrumente

Gesundes Arbeiten

Zielformulierung

Personalentwicklung und Gesundheit gehören eng zusammen, da Gesundheit u. a. einen maßgeblichen Einfluss auf die Leistungsmöglichkeiten besitzt. Die Organisations- und Führungskultur, das Beziehungsklima und die Sinnhaftigkeit der Arbeit sind u.a. entscheidende Faktoren, die sich auf die Motivation und Gesundheit der Beschäftigten auswirken können.

Vorhandene Instrumente

 

Diversität

Zielformulierung

Die BTU hat sich selbst zur Herstellung von Chancengerechtigkeit und Antidiskriminierung verpflichtet. Sie versteht diese Themen (insbesondere in den Dimensionen Geschlechtergerechtigkeit, Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, Familienorientierung und Gesundheitsförderung) als vorrangige hochschulpolitische Querschnittsaufgaben, die sich an alle Hochschulmitglieder und -angehörigen richten.

Vorhandene Instrumente

 

Gleichstellung

Zielformulierung:

Die BTU betrachtet die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen der Hochschule als Querschnittsaufgabe und hat sich in ihrem Hochschulentwicklungsplan die tatsächliche Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit für alle Beschäftigten und Studierenden als Qualitätskriterium in Forschung, Lehre und Weiterbildung zum Ziel gesetzt.

Vorhandene Instrumente

Familienorientierung

Zielformulierung

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg übernimmt als familienorientierte Universität eine besondere Vorbildfunktion. Anknüpfend an bisherige Erfolge auf den Gebieten der Familienorientierung und Chancengerechtigkeit, verfolgt die BTU das strategische Ziel, mit verlässlichen Angeboten und Maßnahmen die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten weiter zu optimieren.

Vorhandene Instrumente

Qualifizieren

Zielformulierung

Der HEP formuliert das Ziel, alle Beschäftigten fortlaufend zu fach- und tätigkeitsbezogenen Themen zu schulen sowie beim Erwerb von Kompetenzen zu fördern. Das Portfolio unterstützt die Mitarbeitenden, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen, neue Aufgaben zu bewältigen sowie deren Leistungs- und Begeisterungsfähigkeit zu erhalten und zu fördern. Ein weiteres Anliegen ist es, alle Angebote der wissenschaftlichen und beruflichen, internen und externen Weiterbildung in den Fokus der BTU-Beschäftigten zu rücken. Die Führungskräfte motivieren ihre Mitarbeitenden, sich weiter zu qualifizieren und unterstützen sie in ihren Weiterbildungsaktivitäten. Auch nutzen die Führungskräfte selbst entsprechende Angebote.

Vorhandene Instrumente

 

Führungskultur

Zielformulierung

 Empfehlungen zur weiteren Entwicklung einer Führungs- und Wertschätzungskultur werden unter diversitären sowie gesundheitsförderlichen und -fördernden Aspekten in die Hochschule hineingegeben. Das Selbstverständnis der BTU konkretisiert in seinem Wertekatalog: „Wir stehen für … eine Führungs- und Betreuungskultur, welche die Schaffenskraft in Forschung, Lehre und Verwaltung chancengerecht fördert und die Lehr- und Lernfähigkeit steigert.“

Vorhandene Instrumente

Die BTU hat sich nach hochschulweiter intensiver Diskussion ein Selbstverständnis gegeben, welches das Fundament für die Entwicklung von Führungsleitlinien darstellt. Daneben lassen sich Grundsätze guter Führung auch aus der bestehenden Verwaltungsgeschäftsordnung ableiten.


Hochschulöffentlich diskutiert und im 2018 vom Senat zustimmend zur Kenntnis genommen wurden

Abschiedskultur

Zielformulierung

Der Abschied aus der BTU bedeutet nicht gleichzeitig, dass Ende der Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsumfeld. Oft sind enge Bindungen zu Personen, dem Arbeitsfeld und zur BTU entstanden. Aus diesem Bedürfnis heraus entwickelt die BTU eine Kultur des „Kontakthaltens“. Netzwerken soll so zwischen Jung und Alt gefördert werden. Die positive Stimmung gegenüber der BTU kann so auch zur individuellen und persönlichen Werbung für die BTU werden. Dies gilt sowohl für den Ruhestand, als auch für den Wechsel in ein anderes Arbeitsumfeld außerhalb der BTU.

Vorhandene Instrumente

 

Ausblick

Weiterentwicklung

Personalentwicklung an der BTU wird als ein Kommunikations- und Abstimmungsprozess angesehen, bei dem alle beteiligten Gruppen bzw. Gremien Gehör finden und sich einbringen sollen. In einem sich dynamisch entwickelnden Hochschulsystem trägt eine inhaltlich und methodisch kontinuierliche Arbeit an Zukunftsentwicklungen und -bedarfen zur Fachkräftebindung und erheblich zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei. Dazu ist durch die Arbeitsgruppe bzw. durch Fokusgruppen die regelmäßige Qualitätssicherung unerlässlich. Hierbei ist das Prüfen der Zielerreichung, der Wirksamkeit und Qualität der Maßnahmen mittels einer systematischen Evaluation (z. B. durch standardisierte Befragungen oder die Auswertung spezifischer Kennzahlen) durchzuführen.

Wegen der Vielschichtigkeit der Personalentwicklungsprojekte, die unterschiedliche zeitliche Wirkdimensionen besitzen, wird sich die AG Personalentwicklung regelmäßig, möglichst halbjährlich mit dem Fortschritt der Handlungsfelder befassen und bei Bedarf der Hochschulleitung berichten sowie Impulse zur Anpassung der Maßnahmen bzw. Neuvorschläge geben.

AG Personalentwicklung

Mit der Einrichtung der Arbeitsgruppe Personalentwicklung in der letzten HEP-Periode ist es gelungen, ein gemeinsames Verständnis von Gremienvertretern, Dienststelle und vielen anderen Stakeholdern in dieser Thematik zu schaffen. Die Entwicklung der Anwendung und Wirksamkeit der vorgenannten Personalentwicklungsinstrumente wird von der Arbeitsgruppe Personalentwicklung begleitet und regelmäßig gegenüber der Hochschulleitung Bericht erstattet. Gleichzeitig ist die Arbeitsgruppe Personalentwicklung beauftragt, Impulse für Personalentwicklungsmaßnahmen zu erarbeiten und diese der Hochschulleitung zur Entscheidung vorzulegen. Hier ist insbesondere die Eingliederung der Entwicklungen in der Arbeitswelt in unterschiedlichen Betrachtungsebenen kontinuierlich zu beleuchten.

Mitglieder:

    Corina Bär
    Heike Bartholomäus
    Alexander Bobusch
    Andreas Bürger
    Daniel Ebert
    Tobias Falke
    Alfred Funk
    Gabriele Förder-Hoff (ehem.)
    Uta Galow
    Ehrengard Heinzig (ehem.)
    Linda Häßlich
    Birgit Hendrischke
    Martina Kahnt
    Jan Magister
    Dr. jur. Kay Mengel
    Edda Miatke-Danusewicius (ehem.)
    Dr. Jonas Neubert
    Prof. Dr. phil. Silke Michalk
    Prof. Dr.-Ing. Jörg Nolte
    Simone Ruhwald
    Prof. Dr.-Ing. Ralph Schacht
    Wolfgang Schröder (ehem.)
    Dr. phil. Barbara Wenzke
    Dr. rer. nat. Wolfgang Wiehe