Derzeit laufende Projekte

Die folgenden Forschungsvorhaben werden aktuell am Fachgebiet Regionalplanung bearbeitet:

BB-L Interconnection: Vision für einen gemeinsamen Verflechtungsraum

BB-L Interconnection: Vision für einen gemeinsamen Verflechtungsraum

 

Projektleitung an der BTU:  Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Martin Reents und Luisa Geldbach

Verbundpartner: Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie (Lead Partner), Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg

Förderorganisation: Interreg VI A-Kooperationsprogramm Brandenburg-Polen

Laufzeit: 04/2024 - 03/2027

Link zur Fördermaßnahme:  https://interreg-brandenburg-polska.eu/

Gemeinsam mit dem Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg setzt das Fachgebiet Regionalplanung der BTU Cottbus-Senftenberg bis 2027 das Interreg A-Projekt „BB-L Interconnection: Vision für einen gemeinsamen Verflechtungsraum“ um. Ziel des Projektes ist die Stärkung der Verwaltungszusammenarbeit und der räumlichen Verflechtungen zwischen Ostbrandenburg und der Wojewodschaft Lubuskie.

Das Projekt beinhaltet folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Intensivierung der Verwaltungszusammenarbeit im Bereich der Raum- und Regionalentwicklung, Schaffung und Verfestigung von gemeinsamen Kooperationsstrukturen, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
  • Analyse regionaler sozioökonomischer Chancen und Herausforderungen in Form einer territorialen Diagnose
  • Erstellung von zwei Expertisen zur polyzentrischen Siedlungsstruktur und zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Entwicklung einer Gemeinsamen Zukunftsvision für den Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraum inklusive Handlungsempfehlungen
  • Stärkung der Identität als gemeinsamer Verflechtungsraum

Außerdem finden im Projektverlauf insgesamt drei Fachexkursionen statt, um die Kompetenzen der Akteure der Raumplanung im Fördergebiet um eine grenzüberschreitende Perspektive zu erweitern. Die erste Fachexkursion mit einem thematischen Schwerpunkt im Bereich des Strukturwandels findet am 16./17. September 2025 in Cottbus und der Lausitz statt und richtet sich insbesondere an polnische Akteure.

Der räumliche Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf dem Fördergebiet des Interreg VI A-Kooperationsprogramms Brandenburg-Polen und entspricht damit zugleich der Gebietskulisse der Euroregionen PRO EUROPA VIADRINA und Spree-Neiße-Bober. Angrenzende Teile des deutsch-polnischen Verflechtungsraumes und Entwicklungen entlang überregionaler Achsen werden nach Bedarf in die Bearbeitung mit einbezogen.

Konzeptionell schließt das Projekt eine Lücke, denn für andere grenzüberschreitende Teilräume des deutsch-polnischen Verflechtungsraumes (Sachsen-Niederschlesien, Metropolregion Stettin) liegen bereits regionale Konzepte der Raum- und Regionalentwicklung vor.

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogrammes Interreg VI A Brandenburg-Polen 2021-2027 gefördert. Es hat ein Gesamtbudget von 1,02 Mio. EUR.

Aktuelles aus dem Projekt

Deutsch-polnischer Workshop mit Sitzung der projektbegleitenden Expertengruppe zur Expertise zu den räumlichen Auswirkungen der Energiewende am 9./10. September 2026 in Zielona Góra

Am 10. September 2026 wurden in Zielona Góra im Säulensaal des Marschallamtes der Wojewodschaft Lubuskie die Ergebnisse der Expertise „Stand und Rahmenbedingungen für die Entwicklung der erneuerbaren Energien als Bestandteil der Energiewende im Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraum“ vorgestellt und diskutiert. Die Expertise untersucht die aktuelle Nutzung und Potenziale verschiedener erneuerbarer Energieträger unter rechtlichen, räumlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im deutsch-polnischen Vergleich.

Am Vortag hatte die projektbegleitende Expertengruppe sich bereits ausführlich mit den Ergebnissen der Expertise befasst und mögliche Schlussfolgerungen diskutiert. Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, dass die heute auf lokaler und regionaler Ebene noch fehlende Verknüpfung der Energienetze in Deutschland und Polen nicht dazu führen sollte, dass entsprechende Potenziale zur grenzüberschreitenden Nutzung erneuerbarer Energieträger nicht untersucht werden. Vielmehr sollte diese Situation zum Ausgangspunkt dafür genommen werden, die Möglichkeiten für die Umsetzung grenzüberschreitender Projekte und Vorhaben sehr viel genauer in den Blick zu nehmen.

Nach der Begrüßung der ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen, Landkreisen, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft aus Lubuskie und Brandenburg wurden zunächst die Zielsetzung und die Rahmenbedingungen der Expertise erläutert. Ziel war, den Umgang mit verschiedenen Energieträgern vor dem Hintergrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Polen vergleichend zu untersuchen (Raum, Umwelt, Netzinfrastruktur, rechtliche und planerische Vorgaben). Die Expertise kann damit auch kommunalen Akteuren als analytische Grundlage und Wegweiser dienen, wie man vom theoretischen Potenzial zur tatsächlichen Umsetzung kommen und wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in diesem Bereich verbessert werden könne. Anschließend wurden die Ergebnisse der Expertise in thematischen Blöcken durch den Auftragnehmer ZDG TOR (Zespół Doradców Gospodarczych TOR) vorgestellt. 

Den Abschluss bildete ein Panel, bei dem die Ergebnisse der Expertise von Prof. Dr. Ludger Gailing (Fachgebiet Regionalplanung) und Magdalena Balak-Hrynkiewicz (Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie) mit Cezary Wysocki (Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie) und Szymon Bryzgalski (ZDG TOR) sowie dem Publikum diskutiert wurden. Dabei wurde hervorgehoben, dass große Flächenpotenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien vorhanden sind. Zugleich bleibt – neben Fragen rund um Agri-Photovoltaik oder Windenergieanlagen in Waldgebieten – der Ausbau der Netzinfrastruktur eine zentrale Herausforderung. Außerdem ist es wichtig, die gesellschaftliche Akzeptanz erneuerbarer Energien z.B. durch eine finanzielle Beteiligung von Kommunen an den wirtschaftlichen Erträgen von Anlagen zur Energieerzeugung zu fördern und für einen sozialen Ausgleich bei den Kosten der energetischen Transformation zu sorgen.

Insgesamt sollte der Verflechtungsraum auch im Bereich des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien als gemeinsamer Handlungsraum in einer 360 Grad-Perspektive verstanden werden. Dabei wäre eine stärkere Verknüpfung beider Energienetze ein erster wichtiger Schritt, auch um die regionale Resilienz durch robustere Infrastrukturen zu stärken.

 

Deutsch-polnischer Workshop mit Sitzung der projektbegleitenden Expertengruppe zur Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur am 17./18. Juni 2026 in Kostrzyn nad Odrą

Am 18. Juni 2026 fand in Kostrzyn nad Odrą der zweite Expertenworkshop im Rahmen der Erarbeitung der Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur statt, unter Beteiligung von ca. 50 Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Landkreisen, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft. Dem Workshop ging am 17. Juni 2026 ein Treffen der projektbegleitenden Expertengruppe voraus, in dem die Entwürfe der Ergebnisse der Expertise kritisch reflektiert wurden. So enthält die Expertise viele wertvolle Hinweis und Erkenntnisse auf Potenziale und Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge, die im Rahmen der qualitativen und stichprobenartigen Methodik erhoben wurden. Zugleich zeigt sie aber auch, dass es umfassenderer Erhebungen bedarf, um ein vollständiges Bild aller Initiativen und Vorhaben der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge zu erhalten.

Eingangs stellten die Projektpartner des Projektes BB-L Interconnection den aktuellen Stand der Umsetzung des Projektes vor. Daran schloss sich die Präsentation der Ergebnisse der Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur durch das beauftragte Büro complan Kommunalberatung an. Sie zeigen, dass Ansätze der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge durch die Akteure im Verflechtungsraum projektbasiert und zugleich kontinuierlich verfolgt werden. Zu den zentralen Herausforderungen gehört es, aus den vielen vorhandenen Einzelprojekten und guten Beispielen übergreifende Handlungsansätze abzuleiten, Vorhaben synergetisch zusammenzudenken und integrativ weiterzuentwickeln und dabei eine stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Blick zu behalten.

Auf Grundlage der vorgestellten Ergebnisse der Expertise diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst in Kleingruppen und anschließend im Plenum die vorgeschlagenen Ansätze zur Stärkung und Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge. Dabei wurde deutlich, dass viele Kooperationen großräumig funktionieren und in einer räumlich fokussierten Betrachtung nur teilweise abgebildet werden können. Gleichzeitig wurden die Bedeutung von Kooperations- und Wachstumspotenzialen durch eine Verbesserung der regionalen und grenzüberschreitenden Infrastruktur und die Notwendigkeit einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung als Voraussetzung für eine funktionierende Daseinsvorsorge hervorgehoben.

Martin Reents nahm für das Fachgebiet Regionalplanung am Workshop teil und wirkte an der Moderation der Arbeitsgruppen mit. Die Ergebnisse des Workshops fließen sowohl in die abschließende Fassung der Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur als auch in den Prozess der Erarbeitung der gemeinsamen Vision für den Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraum ein.

 

Dritte Fachexkursion nach Potsdam und Berlin

Vom 19. bis 21. Mai 2026 fand die dritte Fachexkursion im Projekt „BB-L Interconnection“ statt, an der gut zwanzig Verwaltungsmitarbeitende verschiedener Städte und Gemeinden und des Marschallamtes der Wojewodschaft Lubuskie sowie der Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus teilgenommen haben. Sie nutzten die Gelegenheit, sich zur Raumentwicklung auf Landes- und Bundesebene sowie zu den Verwaltungsstrukturen in Deutschland vor Ort in Potsdam und Berlin zu informieren.

Zum Einstieg wurden die Aufgaben und Arbeitsweise der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg (GL), die Raumentwicklung in der Hauptstadtregion, der Landesentwicklungsplan als zentrales Planungsinstrument sowie die Struktur der Landesverwaltung in Brandenburg vorgestellt. Außerdem informierte die GL über ihre Projektaktivitäten im internationalen Bereich, insbesondere im Rahmen der Interreg-Förderung. Zum Abschluss des ersten Tages erfolgten eine Besichtigung des Landtages des Landes Brandenburg und ein Rundgang durch Schloss und Park Sanssouci.

Der zweite Tag begann mit einem Besuch im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und einem Überblick über aktuelle Herausforderungen der Raumentwicklung und das System der Raumordnung in Deutschland. Im Anschluss stellte die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ihre Aktivitäten vor, wobei die deutsch-polnische Energieplattform und thematisch verbundene Vorhaben in den Doppelstädten entlang der Neiße und Oder im Mittelpunkt standen. 

Ein besonderes Highlight der Studienreise war ein Treffen mit Knut Abraham, Mitglied des Deutschen Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Herr Abraham erläuterte seine Rolle als „Anwalt für die Grenzregion“ und stellte aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit vor, bei der es vor allem auch um den praktischen Einsatz für Themen und Vorhaben mit grenzüberschreitender Bedeutung geht. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der polnischen Seite und mit der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag.

Den Abschluss der Studienreise bildeten eine Stadtführung auf den Spuren des politischen Berlins in historischer und städtebaulicher Perspektive, ein Besuch der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlamentes in Berlin und die Besichtigung des Roten Rathauses.

 

Deutsch-polnischer Workshop zu den Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge am 30. April 2026 in Cottbus

Am 30. April 2026 diskutierten rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, der Regionalplanung, der Euroregionen, der öffentlichen Verwaltung und der Wissenschaft aus Brandenburg und Lubuskie in der Cottbuser Stadthalle über Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge. Der Workshop fand im Zuge der Erarbeitung der durch die GL Berlin-Brandenburg beauftragten Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur statt, in deren Rahmen die räumliche Entwicklung im Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraum mit Fokus auf Daseinsvorsorge, Mobilität und interkommunale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit untersucht wurde.

Nach der Begrüßung durch die Projektpartner und die Beigeordnete und Bürgermeisterin der Stadt Cottbus, Doreen Mohaupt, gab das Team des beauftragten Büros complan Kommunalberatung einen Überblick über erste Ergebnisse der Expertise, die auf Grundlage einer Online-Umfrage und Interviews mit Kommunen erzielt wurden. Im anschließenden Workshop-Teil der Veranstaltung tauschten die Teilnehmenden für die verschiedenen Felder der Daseinsvorsorge Erfahrungen mit konkreten Projekten aus und diskutierten mögliche Ansätze für die zukünftige Zusammenarbeit. Dabei wurden erfolgreiche Kooperationsprojekte wie beispielsweise die gemeinsame Kläranlage oder das Gesundheitsprojekt Naemi+ der Eurostadt Guben-Gubin, der gemeinsame Naturerbe-Erhalt und der Ausbau des grenzüberschreitenden Tourismus sowie die Zusammenarbeit der medizinischen Fakultäten in Zielona Góra und Cottbus und das Projekt „Mobile Doppelstadt“ der Städte Frankfurt (Oder) und Słubice in die Diskussion eingebracht.

Prof. Dr. Ludger Gailing und Martin Reents nahmen für das Fachgebiet Regionalplanung am Workshop und an den Diskussionen teil. Die Veranstaltung, in die auch Erfahrungen aus der deutsch-luxemburgisch-französischen Großregion eingebracht wurden, hat dazu beigetragen, die regionalen Kooperationsbedarfe im Bereich der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge besser zu verstehen. Alle Ergebnisse sind in die weitere Bearbeitung der Expertise zur polyzentralen Siedlungsstruktur eingeflossen.

 

Zweite Brandenburg-Lebuser Raumordnungskonferenz am 26. November 2025 in Frankfurt (Oder)/Słubice

Am 26. November 2025 hat die zweite Raumentwicklungskonferenz des Projektes „BB-L Interconnection“ in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice stattgefunden. Die Projektpartner stellten im Rahmen der Konferenz die bisher im Ergebnis ihrer Zusammenarbeit erarbeiteten Grundlagen der grenzüberschreitenden Raumentwicklung und damit verbundene Aktivitäten und Veranstaltungen vor. Erstmals präsentiert wurde eine umfangreiche „Territoriale Diagnose“ zu aktuellen Entwicklungstrends und Herausforderungen der Raum- und Regionalentwicklung, die als datenbasierte Grundlage für die weiteren Ausarbeitungen dient. 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung durch Detlef Tabbert, Minister für Infrastruktur des Landes Brandenburg, und Anna Chinalska, Mitglied des Vorstands der Wojewodschaft Lubuskie zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Raumentwicklung. Dazu wird in der nächsten Projektphase durch die Projektpartner eine gemeinsame Zukunftsvision für den Verflechtungsraum Brandenburg-Lubuskie erarbeitet.

Außerdem werden ausgewählte Fragestellungen im Rahmen der weiteren Projektarbeit in Expertisen zu demografischen Herausforderungen und Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Daseinsvorsorge sowie zu grenzüberschreitenden Perspektiven des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien vertieft. Beide Themen bildeten zugleich Schwerpunkte der inhaltlichen Diskussion im Rahmen der Veranstaltung, zu der Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis in den Dialog traten. 

Für das Fachgebiet Regionalplanung übernahm Martin Reents die Moderation der Konferenz. Prof. Dr. Ludger Gailing nahm an der Diskussion zu den grenzüberschreitenden Perspektiven des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien teil. Dabei wies er insbesondere auf die Chancen hin, die sich für die Entwicklung ländlicher Räume durch die Nutzung der Wertschöpfung bieten, die durch erneuerbare Energien erzeugt wird.

Die projektbegleitende deutsch-polnische Expertengruppe hatte sich im Vorfeld der Konferenz am 14. November 2025 zu einer Online-Sitzung getroffen. Im Rahmen dieser Sitzung wurden die Ergebnisse der Territorialen Diagnose abschließend diskutiert und bewertet.

 

Zweite Fachexkursion in die Wojewodschaft Lubuskie und nach Warschau

Vom 14. bis 17. Oktober 2025 fand die zweite Fachexkursion im Projekt „BB-L Interconnection“ statt. Zum Auftakt begrüßte Anna Chinalska, Vorstandsmitglied der Wojewodschaft Lubuskie, die Gäste im Marschallamt in Zielona Góra. Sie betonte den Beitrag des Projekts „BB-L Interconnection“ zum Aufbau einer dauerhaften Zusammenarbeit und zur Stärkung der institutionellen Kapazitäten in der grenzüberschreitenden Raum- und Regionalentwicklung. Daran schlossen sich Vorträge zum Stand der Projektumsetzung und zur Entwicklungsstrategie 2030 der Wojewodschaft Lubuskie an.

Im Anschluss informierten sich die Teilnehmenden im Rathaus der Stadt Zielona Góra über Herausforderungen der Stadtentwicklung und die städtische Flächennutzungsplanung, die durch das Rechtsinstrument des „Allgemeinen Plans“ (Plan Ogólny) auf eine neue regulatorische Grundlage gestellt wird. Nach einem Stadtrundgang wurde die Exkursion am folgenden Tag mit der Besichtigung des städtischen Heizkraftwerks fortgesetzt, bevor nach weiteren Vorträgen zu regionalen Infrastruktur- und Straßenbauinvestitionen der Transfer nach Warschau erfolgte.

In Warschau stand nach einer Stadtführung durch revitalisierte Gebiete im Stadtviertel Praga ein Besuch des Sejm, des polnischen Parlamentes auf dem Programm. Bei dieser Gelegenheit kam die Gruppe mit Vertretern des Ausschusses für Infrastruktur sowie Abgeordneten ins Gespräch. Am letzten Tag der Studienreise erfolgte im Ministerium für Entwicklung und Technologie schließlich ein Überblick über die aktuelle Reform des polnischen Raumplanungssystems, bevor abschließend das Konzept zur Entwicklung Polens bis 2050 und die Eckpunkte der nationalen Entwicklungsstrategie 2035 vorgestellt wurden.

Die Studienreise vermittelte einen komplexen Eindruck des polnischen Planungs- und Verwaltungssystems aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wurde insbesondere auch die Funktionsweise des zentralstaatlichen Systems anschaulich, deren Kenntnis für eine wirkungsvolle grenzüberschreitende Zusammenarbeit von größter Bedeutung ist.

 

Erste Fachexkursion nach Cottbus und in die Lausitz

Am 16./17. September 2025 fand die erste Fachexkursion im Projekt BB-L Interconnection statt. Nach einer thematischen Einführung am ersten Tag mit Fachvorträgen zur Rolle der Braunkohlensanierung im Strukturwandel, zur Strukturentwicklung in der Lausitz und zur Tätigkeit des Kompetenzzentrums Regionalentwicklung (KRE) erfolgte ein Rundgang über den Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg mit Erläuterungen zur Geschichte und zum Profil der Hochschule. Anschließend fand eine Rundfahrt durch Cottbus statt, bei der Orte besichtigt wurden, die für die Stadtentwicklung von strategischer Bedeutung sind (Bahnhofsumfeld, Lausitz Science Park, Cottbuser Ostsee).

Am zweiten Tag führte die Exkursion die deutschen und polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst nach Großräschen und an den Großräschener See, mit den Themenschwerpunkten Stadtentwicklung im Strukturwandel und Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften. Den Abschluss bildete eine Besichtigung des Kraftwerks Schwarze Pumpe.

 

Deutsch-polnischer Workshop zur demografischen, räumlichen und sozioökonomischen Entwicklung des Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraumes

Am 6. Juni 2025 fand in Zielona Góra der erste deutsch-polnische Workshop im Rahmen des Projekts „BB-L Interconnection: Vision für einen gemeinsamen Verflechtungsraum“ statt. Der Einladung der Projektpartner folgten rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, der Regionalplanung, der öffentlichen Verwaltung sowie der Wissenschaft auf beiden Seiten der Oder.

Zentraler inhaltlicher Gegenstand des Workshops waren die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Ergebnisse der Territorialen Diagnose, deren Erarbeitung im September 2025 abgeschlossen wurde. Nach kurzen einführenden Präsentationen der Zwischenergebnisse der Diagnose durch den mit der Erstellung der Diagnose betrauten Dienstleister diskutierten die Teilnehmenden in gemischt deutsch-polnischen Gruppen die vorgestellten Inhalte. Dabei tauschten sie ihre Perspektiven zur demografischen, räumlichen und sozioökonomischen Entwicklung des gemeinsamen Verflechtungsraums aus und arbeiteten Hindernisse und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung heraus.

Martin Reents nahm für das Fachgebiet Regionalplanung am Workshop teil und begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit dem Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg.

Vorbereitet wurde der Workshop durch das erste Präsenztreffen der projektbegleitenden deutsch-polnischen Expertengruppe, das am 5. Juni 2025 in Zielona Góra stattfand. Im Rahmen dieses Treffens wurden die Stellungnahmen diskutiert, die die Expertinnen und Experten zu den Ergebnissen der Territorialen Diagnose abgegeben haben. An der Expertengruppe wirken u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Universität Potsdam, der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau und der Universität Zielona Góra mit.

 

Nachbarschaft mit Vision: Interreg A-Projekt BB-L Interconnection startet mit Auftaktkonferenz in Zielona Góra

Am 13. Juni 2024 fand im Raumfahrttechnologie-Park (Park Technologii Kosmicznych) in Zielona Góra auf Einladung des Marschallamtes der Wojewodschaft Lubuskie die Auftaktkonferenz des Interreg A-Projektes „BB-L Interconnection: Vision für einen gemeinsamen Verflechtungsraum“ statt.

Das Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie ist Lead Partner des Vorhabens. Von deutscher Seite sind die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und das Fachgebiet Regionalplanung der BTU Cottbus-Senftenberg als Projektpartner beteiligt. Ziel des Projektes ist es, ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen und Potenziale des Brandenburg-Lebuser Verflechtungsraums erarbeiten.

Prof. Dr. Ludger Gailing und Martin Reents nahmen für das Fachgebiet Regionalplanung an der Auftaktkonferenz teil. Sie stellten das Forschungsprofil des Fachgebietes vor und informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz über die im Projekt geplanten Aktivitäten.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist als Prozess organisiert, an dem die Regionalplanung, kommunale und regionale Akteure, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft beteiligt werden. Im Laufe des Projektes sind Fachworkshops, Exkursionen sowie deutsch-polnische Raumentwicklungskonferenzen geplant. Außerdem werden die Projektaktivitäten durch eine deutsch-polnische Expertengruppe begleitet.

 

Ausführliche Berichte und weitere Unterlagen zu den Aktivitäten und Ergebnissen im Projekt „BB-L Interconnection“ finden sich auf den Internetseiten der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg.

Link: https://gl.berlin-brandenburg.de/region-in-europa/eu-projekte/bb-l-interconnection-vision-fuer-einen-gemeinsamen-verflechtungsraum/

iLab – Strategievorhaben Institutionalisierungs-Labor region 4.0 – Teilvorhaben B: Wissenschaftliche Analyse und Reflexion

iLab – Strategievorhaben Institutionalisierungs-Labor region 4.0 Teilvorhaben B: Wissenschaftliche Analyse und Reflexion

 

Projektteam: Prof. Dr. Ludger Gailing (Projektleitung an der BTU), Dr. des. Kamil Bembnista, Leonard Weiß, Julia Zscherneck und Lena Koschorreck

Verbundpartner: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Professur Governance regionaler Nachhaltigkeitstransformation

Förderorganisation: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Fördermaßnahme „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“, WIR!-Bündnis „region4.0“ (koordiniert an der HNEE)

Regionales Innovationscluster: WIR!-Bündnis „region4.0“ (koordiniert an der HNEE) für die Region Barnim-Uckermark im Nordosten Brandenburgs

Laufzeit: 01/2026 bis 12/2026

Zum Abschluss des WIR!-Bündnisses „region4.0“ wird ein Institutionalisierungs-Labor (iLab) eingerichtet, das die strategische und wissenschaftliche Verstetigung der bisherigen Arbeiten forciert. Es bündelt die Ergebnisse aus den Umsetzungsprojekten, bereitet sie systematisch auf und schafft einen Rahmen für die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren in der Umsetzungsregion Uckermark und Barnim und darüber hinaus. Gesamtziel des Vorhabens ist es, institutionalisierungsfähige Ansätze zu identifizieren, Synergien zwischen Projektergebnissen zu heben und strategische Weichen für eine langfristige Nutzung zu stellen.

Das Verbundprojekt wird vom Fachgebiet Regionalplanung der BTU Cottbus-Senftenberg gemeinsam bearbeitet mit der Professur Governance regionaler Nachhaltigkeitstransformation an der HNE Eberswalde. Koordiniert wird das Vorhaben in Eberswalde.

Das am Fachgebiet Regionalplanung bearbeitete Teilvorhaben B analysiert die bisherigen Aktivitäten des Bündnisses systematisch und reflektiert sie hinsichtlich ihrer regionalen Wirkung sowie möglicher künftiger Innovations- und Verstetigungspfade. Diese Arbeitsziele sind zentral:

  1. Analyse der Forschungsfragen und -ergebnisse, um daraus abzuleiten, in welchen Handlungsräumen und Themenfeldern besondere Schwerpunkte oder mögliche Lücken bestehen.
  2. Metaanalyse der Bündnisergebnisse im Kontext aktueller regionalentwicklungspolitischer Fragestellungen.
  3. Ableitung von Verstetigungs- und Transferperspektiven für Wissenschaft, Politik und Praxis, die sowohl räumliche Schwerpunkte als auch geeignete Governance-Modelle aufgreifen.

Das Teilvorhaben B untersucht somit, wie im Bündnis region4.0 entwickelte Innovationsansätze in bestehende regionale Governancestrukturen integriert und langfristig wirksam verankert werden können. Im Fokus stehen Rollen, Zuständigkeiten und Kooperationsformen sowie institutionelle und räumliche Kontexte. Es werden Empfehlungen erarbeitet, um Ergebnisse anschlussfähig für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufzubereiten und zu übertragen.

Transferraum AlterPerimentale: Steuerung, Strategie und Evaluation (AlPerLP1)

Transferraum Alterperimentale: Steuerung, Strategie und Evaluation (AlPerLP1)

Projektleitung am Fachgebiet:  Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Christoph Thewes, Luisa Geldbach, Jan Nowakowski, Henk Wiechers, Sunna Kovanen und Sascha Rentzsch

Förderorganisation: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Fördermaßnahme „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“

Link zur Fördermaßnahme: https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html

Laufzeit: 08/2023 - 1/2027

Transferraum ist Teil des Transferbündnisses „Alterperimentale“, das in Zusammenarbeit mit folgenden Bündnispartnern umgesetzt wird:

BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen
Prof.in Dr. Alexandra Retkowski (Bündniskoordination)

Katholische Hochschule Berlin, Fachgebiet Soziale Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft
Prof.in Dr. Cordula Endter

Praxisforschungsstelle Heinersdorf (unter Trägerschaft der Katholischen Hochschule Berlin)
Annegret Huth

Hochschule Zittau/Görlitz

„Transferraum“ ist eines der beiden Lenkungsprojekte des Wissenstransferbündnisses Alterperimentale: „Soziotechnische Innovationen und sozialräumliche Experimente zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in der deutsch-polnischem Grenzregion“ (Alter-Peripherie-Experiment). Das Bündnis Alterperimentale will den Herausforderungen des demographischen Strukturwandels in den Bereichen Daseinsvorsorge, Gesundheit und Pflege regional begegnen und gutes Leben im Alter in ländlichen Räumen ermöglichen. Der Kern des Transferansatzes sind dezentral angesiedelte Praxisforschungsstellen, die als lokale Orte des Wissenstransfers fungieren und die Kooperation sowie gegenseitige Lernprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis organisieren. Sie sichern soziale Teilhabe und generieren Fragestellungen zu den Themen des Transferbündnisses. Räumlich umfasst der Transferraum des Bündnisses die Landkreise Oder-Spree, Spree-Neiße und Görlitz. Die zivilgesellschaftliche Initiative Praxisforschungsstelle Heinersdorf dient als Ideengeberin und Schablone für die neu zu gründenden Praxisforschungsstellen in Cottbus und Görlitz in Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg und der Hochschule Zittau-Görlitz.

Das Projekt Transferraum des Fachgebiets Regionalplanung organisiert die übergeordnete Strategieentwicklung sowie die Evaluation des Bündnisses. Darüber hinaus verantwortet Transferraum die operative Steuerung, die Wissenschaftskommunikation und die Verstetigung des Transferansatzes. Als übergreifendes Ziel soll der T!Raum Alterperimentale mit seinen Transferaktivitäten in der Region etabliert werden. In enger Zusammenarbeit mit dem zweiten Lenkungsprojekt, das sich um die Weiterentwicklung und den Ausbau bestehender und neuer Transferformate kümmert, wird der Wissensaustausch und die Kooperation mit den Partnern sowie des gesamten Netzwerks organisiert. Theoretisch und empirisch leistet der Transferraum einen Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation der Wohlfahrtstaatsstrukturen auf regionaler Ebene sowie zur Ethik und Akzeptanz regionaler Transformationsprozesse. Darüber hinaus entwickelt der Transferraum die Anwendung raumtheoretischer Analysen in diesen Bereichen weiter.

Aktuelles aus dem Projekt

Aktuelle Nachrichten aus dem Projekt finden Sie seit Sommer 2024 auf der Projektwebseite unter https://alterperimentale.de/.

Die öffentliche Auftaktveranstaltung der T!Raum-Initiative AlterPerimentale fand am 25. April 2024 im TELUX in Weißwasser statt. Gut 70 Teilnehmende kamen hier zusammen, um näheres über das Projekt zu erfahren und in einen ersten Austausch zu treten.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten Annegret Huth und Prof. Alexandra Retkowski das Projekt AlterPerimentale sowie die Arbeit der Praxisforschungsstelle in Heinersdorf vor, die als Vorbild für die Entwicklung weiterer Praxisforschungsstellen im Rahmen des Projektes dient.

Anschließend diskutierten Norman Asmus (Landesseniorenbeauftragter des Landes Brandenburg), Uta Volgmann (Referentin der Stabsstelle Seniorenpolitik, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt), Dr. Klaus Freytag (Lausitzbeauftragter des Landes Brandenburg) und Prof. Alexandra Retkowski (Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und Projektleiterin der AlterPerimentale) in einer Podiumsdiskussion zu Voraussetzungen für gutes Altern in der Lausitz.

In der darauffolgenden Workshop-Phase kamen die Teilnehmenden in einen ersten Austausch und setzten sich in Kleingruppen mit den Themen gemeinschaftliches Wohnen im Alter, der Methode der Praxisforschung, Selbstorganisation in der Pflege sowie Sozialer Landwirtschaft im deutsch-polnischen Grenzraum und der Entwicklung deutsch-polnischer Gesundheitsnetzwerke auseinander. Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden anschließend allen Teilnehmenden vorgestellt. Zum Abschluss der Veranstaltung fand der feierliche Launch der neu entwickelten Website statt, auf der die weiteren Aktivitäten der AlterPerimentale ab sofort verfolgt werden können. Mit einer Lesung von Udo Tiffert und Möglichkeiten zum informellen Austausch klang die Veranstaltung aus.

Das Projekt Alterperimentale (AlPer) war vom 21. bis 23.02.2024 auf Exkursion in Polen.

Im Vordergrund dieser drei Tage stand das Kennenlernen und Vernetzen mit wichtigen Akteur*innen aus der deutsch-polnischen Grenzregion. Dazu trafen wir die Projektkoordinator*innen der Euroregion Spree-Neiße-Bober e.V. sowie drei Mitarbeiterinnen der Universität des 3. Lebensabschnitts aus Zielona Góra in Guben.

Dank der Unterstützung des Deutsch-Polnischen Gesundheits- und Sozialverbandes e.V. (DPGSV) gab es im weiteren Verlauf der Exkursion weitere spannende Treffen mit Akteur*innen aus der Region um Zielona Góra. Neben einem Besuch im Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie mit Koordinator*innen aus den Bereichen Gesundheit und Regionalplanung und einem Treffen mit der Polnischen Nationalen Kammer der Pflegeheime (KIDO) gab es zum Abschluss noch eine Einladung in die Universität der Stadt Zielona Góra mit Wissenschaftler*innen des Instituts für Soziologie.

Neben den spannenden Gesprächen, die viel Potential und neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit aufzeigten, diente die Exkursion auch dem ersten Kennenlernen des gesamten Projektteams, da viele der Mitarbeiter*innen erst seit kurzem ihre Arbeit aufgenommen haben.

Das Projekt Alterperimentale stellte sich am 06.02.2024 mit einem Poster beim 4. Brandenburger Kongress für Versorgungsforschung am Zentrum für Versorgungsforschung Brandenburg (ZVF-BB) an der Immanuel-Kant-Klinik Rüdersdorf vor. Der ursprüngliche Postervorstellungstermin wurde aufgrund eines Bahnstreiks verschoben. Beim Kongress werden aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungen zur Wissenschaftskommunikation im Bereich der Gesundheitsversorgung diskutiert und vorgestellt.

Transferraum AlterPerimentale: Praxisforschungsstelle Cottbus - Soziotechnische Innovationen und sozialräumliche Experimente zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in der deutsch-polnischen Grenzregion (AlPer PFS CB)

Transferraum Alterperimentale: Praxisforschungsstelle Cottbus - Soziotechnische Innovationen und sozialräumliche Experimente zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in der deutsch-polnischen Grenzregion (AlPer PFS CB)

 

Projektleitung: Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Claudia Arndt, Richard Pantzier, Leonard Weiß und Heike Gumz

Förderorganisation: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Fördermaßnahme „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“

Webseite: https://alterperimentale.de/praxisforschungsstellen/praxisforschungsstelle-cottbus/

Laufzeit: 01/2025 - 12/2027

Die Praxisforschungsstelle Cottbus ist Teil des Transferbündnisses „Alterperimentale“, das in Zusammenarbeit mit folgenden Bündnispartnern umgesetzt wird:

BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen
Prof.in Dr. Alexandra Retkowski (Bündniskoordination), Claudia Arndt, Heike Gumz

Katholische Hochschule Berlin, Fachgebiet Soziale Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft
Prof.in Dr. Cordula Endter

Praxisforschungsstelle Heinersdorf (unter Trägerschaft der Katholischen Hochschule Berlin)
Annegret Huth, Erik Hofedank

Praxisforschungsstelle Görlitz

Die Praxisforschungsstelle Cottbus ist eine von drei Praxisforschungsstellen im Transferraum des Wissenstransferbündnisses „Alterperimentale“. Für das mittlere Teilgebiet des Transferraums – den Landkreis Spree-Neiße sowie die kreisfreie Stadt Cottbus – fungiert die Praxisforschunggstelle als Ort des Wissenstransfers. Ziel ist es, in gleichberechtigter Kooperation zwischen relevanten Akteur*innen der Region eine innovative Kultur der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Akteur*innen aus der Praxis (Gesundheits- und Sozialsektor sowie den Kommunen, Raum- und Versorgungsplanung sowie Regionalentwicklung) im T!Raum zu etablieren. In ko-kreativen Prozessen zwischen den Beteiligen werden gegenseitige Lernprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis befördert. Die Praxisforschungsstelle Cottbus dient somit als Anlauf- und Schnittstelle in der Region, die soziale Teilhabe sichert sowie Fragestellungen und Bedarfe zu den Themen des Transferbündnisses generiert und aufzeigt.

Die Praxisforschungsstelle nimmt durch die Beteiligung der beiden Fachgebiete „Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen“ und „Regionalplanung“ eine interdisziplinäre Perspektive ein. Inhaltlicher Fokus ist die Verknüpfung von sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsperspektiven für die Verbesserung der Lebensqualität im Alter und die Gestaltung des demographischen Wandels in einer strukturschwachen peripheren Region im deutsch-polnischen Grenzbereich, die auch geprägt durch die sorbisch-wendische Kultur und Herausforderungen für die betreffende Community ist. Im Rahmen des neuen Ansatzes einer Praxisforschungsstelle sollen die Transferaktivitäten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) im sozialen Bereich und im Bereich der damit zusammenhängenden akteursübergreifenden Regionalentwicklung aufgebaut werden.

Aus interdisziplinärer Perspektive wird den folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wie können durch die ko-kreative Methoden einer Praxisforschungsstelle, in Verbund mit den zwei anderen Praxisforschungsstellen Prozesse der wechselseitigen Öffnung und sektorenübergreifenden Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteursgruppen, die sich für Fragen einer alter(n)sfreundlichen Region interessieren, initiiert werden?
  • Wie kann an einer Universität wie der BTU die soziale und sozio-räumliche Dimension als weitere Säule zu den bereits etablierten Bereichen Naturwissenschaft und Technik im Transfer aufgebaut und gestärkt werden? Wie können im T!Raum die Bevölkerungsgruppe der Senior*innen und die mit Fragen des demographischen Wandel befassten Arbeitsfelder die BTU als eine Anlaufstelle für ihre wissens- und lösungsbezogenen Belange wahrnehmen und nutzen?
  • Welchen Beitrag kann eine PFS für die Entwicklung eines kollektiven Handlungsraums leisten, der als Transferraum die Verantwortung gegenwärtiger Wissenschaft innerhalb des Transformationsprozesses hin zu einer ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit thematisiert? Wie kann ein Leitbild des „caring for spaces“ durch eine PFS mit Leben gefüllt werden? Wie kann die Perspektive auf Kooperation und Verflechtung im deutsch-polnischen Grenzraum die Gestaltung der Daseinsvorsorge fördern?
  • Welche Rolle kann Wissenstransfer in der gesellschaftlichen Aushandlung der regionalen Strukturwandel- und Transformationsprozesse einnehmen, um Konflikte konstruktiv auszutragen und die Akzeptanz der Transformation zu fördern, transdisziplinäre und lösungsorientierte, wechselseitige Kollaborationen zu fördern, und Ethik sowie (Für)Sorge in der Transformation zu diskutieren?
Transferraum AlterPerimentale: Soziale Landwirtschaft – Orte des Zusammenlebens und -arbeitens

Soziale Landwirtschaft - Orte des Zusammenlebens und -arbeitens

 

Projektleitung: Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam:  Sunna Kovanen, Susanne Lerche, Oscar Corman

Förderorganisation: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Fördermaßnahme „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“

Webseite:
https://alterperimentale.de/werkstattprojekte/soziale-landwirtschaft/

Laufzeit: 10/2025 - 09/2028

„Soziale Landwirtschaft – Orte des Lebens und Zusammenarbeitens“ ist Teil des Transferbündnisses „Alterperimentale“, das in Zusammenarbeit mit folgenden Bündnispartnern umgesetzt wird:

BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen
Prof.in Dr. Alexandra Retkowski (Bündniskoordination)

Katholische Hochschule Berlin, Fachgebiet Soziale Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft
Prof.in Dr. Cordula Endter

Praxisforschungsstelle Heinersdorf (unter Trägerschaft der Katholischen Hochschule Berlin)
Annegret Huth

Hochschule Zittau/Görlitz, Institut für Gesundheit, Arbeit, Alter und Technik (GAT) Prof. Dr. rer. nat. Antje Petzold

Das Werkstattprojekt Soziale Landwirtschaft der AlterPerimentale untersucht, wie Landwirtschaft und soziale Dienstleistungen sinnvoll verknüpft werden können, um zukunftsfähige Lebens- und Arbeitsräume in ländlich-peripheren Regionen zu gestalten. Angesichts des demografischen Wandels und der Herausforderungen in der Versorgung, Pflege und Daseinsvorsorge sollen landwirtschaftliche Betriebe als Orte des Zusammenlebens, der Teilhabe und der Unterstützung älterer Menschen weiterentwickelt werden. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Angebote der Sozialen Landwirtschaft zur Ergänzung staatlicher Versorgungssysteme beitragen, neue Gemeinschaften des Miteinanders entstehen lassen und zugleich ökologische wie ökonomische Potentiale für Betriebe und Regionen erschließen können

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen umgesetzt und fokussiert auf folgende Aktivitäten:

  • Umsetzung von Erzählcafés und weiteren Formaten um mit Menschen in der Region über ihren biografischen Bezug zu Sorge und Landwirtschaft ins Gespräch zu kommen
  • Begleitung von „sozialräumlichen Experimenten“, in denen Angebote von Sozialer Landwirtschaft konkret in der Region mit interessierten Betrieben und Akteuren umgesetzt werden. Dafür werden Beratungsangebote für Betriebe aufgebaut und getestet.
  • Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit über das Thema im Rahmen von Fachtagungen, Runder Tisch für Soziale Landwirtschaft, Ringvorlesung und weiterer Formate
  • Wissenschaftliche Begleitung, Forschung und Publikation über die Gelingensbedingungen von Sozialer Landwirtschaft und über die Relevanz Natur für Wohlbefinden im Alter mit Hinblick auf regionale und globale Transformationsprozesse
Transferraum AlterPerimentale: Lonely Planning? Strategien einsamkeitssensibler Planung als ko-kreative regionale Praxis im Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa

Lonely Planning? Strategien einsamkeitssensibler Planung als ko-kreative regionale Praxis im Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa

 

Projektleitung: Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektbearbeitung: Julia Zscherneck

Strategische Projektbegleitung: Leonard Weiß

Förderorganisation: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Fördermaßnahme „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“

Webseite: https://alterperimentale.de

Laufzeit: 2026 bis 2029

Lonely Planning ist als Werkstattprojekt Teil des Transferbündnisses „Alterperimentale“, das in Zusammenarbeit mit folgenden Bündnispartnern umgesetzt wird:

BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für Strukturschwache Regionen 
Katholische Hochschule Berlin, Fachgebiet Soziale Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft 
Hochschule Zittau-Görlitz, Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik

Einsamkeit ist ein wachsendes gesellschaftliches Thema, das durch strukturelle und räumliche Faktoren verstärkt wird – etwa durch den Rückbau sozialer Infrastruktur, die Trennung von Wohn- und Begegnungsorten, eingeschränkte Mobilität oder digitalen Ausschluss. Besonders in ländlichen Regionen zeigt sich, dass Einsamkeit nicht nur ältere Menschen betrifft, sondern alle Altersgruppen in verschiedenen Lebensphasen.

Das Projekt »Lonely Planning« untersucht, wie räumliche Planung dazu beitragen kann, Einsamkeit im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa sichtbar zu machen und ihr entgegenzuwirken. Das Projekt versteht Einsamkeit als Querschnittsthema, das nur durch intersektorale Zusammenarbeit und ko-kreative Formate nachhaltig bearbeitet werden kann.

Durch den experimentellen Aufbau einer Ko-Forschungsgruppe werden lokale Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft eingebunden. Ziel ist es, räumliche Einflussfaktoren auf Einsamkeit zu analysieren und gemeinsam einsamkeitssensible Planungsansätze zu entwickeln. Dafür arbeitet die Ko-Forschungsgruppe zusammen, entwickelt und bearbeitet Forschungsfragen und sucht in Transferformaten nach Handlungsempfehlungen für die kommunale und regionale Planungspraxis.

ZeStuR – Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung: Cluster 4 – Gestaltete Lebenswelten

Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR): Cluster 4 – Gestaltete Lebenswelten

 

Projektleitung am Fachgebiet Regionalplanung: Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam am Fachgebiet Regionalplanung: Dr. Julia Binder (Leitung Cluster 4), Janina Hain, Leonard Weiß und Emma Elisa Friemel (studentische Mitarbeiterin)

Website: http://www.zestur.de/

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Laufzeit: November 2025 bis Oktober 2030

ZeStuR verbindet verschiedene Disziplinen der Fakultäten 4, 5 und 6 der BTU Cottbus - Senftenberg in fünf thematischen Clustern. Im Cluster 4 »Gestaltete Lebenswelten« arbeitet das Fachgebiet Regionalplanung (Prof. Dr. Ludger Gailing) zusammen mit dem Fachgebiet Stadtmanagement (Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner) und dem Fachgebiet Stadtplanung (Prof. Dr. Nina Gribat). 

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie hier.

Das Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) blickt aus den unterschiedlichen disziplinären Zugängen der Fakultäten 4, 5 und 6 der BTU Cottbus-Senftenberg auf Transformationsprozesse in der Lausitz und darüber hinaus. Ziel des Projekts ist es, Strukturwandelprozesse umfassend zu verstehen und wissenschaftlich wie praktisch gestaltend zu begleiten. Dafür wird die interdisziplinäre Forschung in den fünf thematischen Clustern gezielt fortlaufend mit transferorientierten Ansätzen in der Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren verknüpft.

Im Cluster 4 »Gestaltete Lebenswelten« arbeiten die Fachgebiete Stadtmanagement, Stadtplanung sowie Regionalplanung an raum- und planungsbezogenen Fragestellungen rund um den Strukturwandel und die Entwicklung von Dörfern, Städten und Stadt-Umland-Beziehungen. Von besonderem Interesse sind dabei die Akteurskonstellationen, die verhandelten räumlichen Zukunftsvorstellungen und der Einsatz sowie die Weiterentwicklung von Planungsinstrumenten. 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) von November 2025 bis Oktober 2030 gefördert.

BeForSt – Begleitforschung Strukturwandel

BeForSt - Begleitforschung Strukturwandel 2. Phase des Projekts

 

Projektleitung am Fachgebiet Regionalplanung: Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam am Fachgebiet Regionalplanung: Sascha Rentzsch

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projekt-Webseite: https://www.b-tu.de/beforst-lausitz

Laufzeit: 02/2026 - 10/29


BeForSt wird zusammen mit folgendem Kooperationspartner bearbeitet:

Leibniz-Insitut für Wirtschaftsforschung Halle - Centrum für evidenzbasierte Politikberatung (IWH-CEP)
PD Dr. Mirko Titze 
Dr. Matthias Brachert 

sowie Prof. Dr. emeritus Stefan Zundel

und Professor Dr. Lutz Schneider von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Die Begleitforschung zum Strukturwandel in der Lausitz hat das Ziel die Wirksamkeit der Strukturwandelmaßnahmen in der Lausitz anhand wissenschaftlicher Methoden abzuschätzen. Die Begleitforschung soll dadurch ggf. die Nachjustierung der Strukturwandelpolitik und -strategien ermöglichen.

Dafür soll an bestehende Arbeiten der ersten Phase des Projektes angeknüpft werden, welche sich insbesondere mit dem Auf- und Ausbau geeigneter Monitoringsysteme zum Einsatz der Fördermittel sowie zur Beobachtung der makroökonomischen Entwicklung beschäftigen. Während es in der ersten Phase der Begleitforschung noch vorrangig um die Auswahl geeigneter Projekte und die Entwicklung dazu notwendiger Verfahren ging, gewinnen nunmehr Aspekte der Umsetzung der Projekte und damit des Mittelabflusses an Bedeutung.

Ein zentrales Ziel liegt in der Herstellung von Transparenz über die Strukturwandelprozesse. Dies erfordert einen barrierefreien Wissenstransfer der gewonnenen Erkenntnisse – sowohl gegenüber den politischen Entscheidungsträgern als auch gegenüber der breiten Öffentlichkeit. Damit verbunden ist die Erwartung, potenzielle gesellschaftliche und räumliche Problemlagen frühzeitig zu identifizieren und sichtbar zu machen. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf einer Landesevaluierung, als eine sinnvolle und komplementäre Ergänzung zur Bundesevaluierung.

BTU-seitig wird die Integration der Ergebnisse der Begleitforschung in die transdisziplinäre Strategie des ZeStuR -Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung angestrebt, welches als als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung fungiert.