Derzeit laufende Projekte

Die folgenden Forschungsvorhaben werden aktuell am Fachgebiet Regionalplanung bearbeitet:

DigPion – Digitale Pioniere in der ländlichen Regionalentwicklung

DigPion – Digitale Pioniere in der ländlichen Regionalentwicklung

 

Projektleitung an der BTU:  Dr. Julia Binder

Projektteam: Julia Zscherneck, Dr. Peter Ulrichund Lars Matthias

Förderorganisation: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Förderlinie Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Link zur Fördermaßnahme: https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/BULE/Foerdermassnahmen/Forschungsvorhaben/Digitalisierung.html

Laufzeit: 04/2020 - 03/2023

Aktuelles aus dem Projekt

Am 17. November 2021 hat Dr. Tobias Mettenberger im Rahmen der IRS-Konferenz „On-/Offline Interferences“ beim Workshop „COVID and what next? Methodological implications for digitalisation research in rural-peripheral areas“, der von Dr. Julia Binder vom Fachgebiet Regionalplanung der BTU in Kooperation mit Dr. Ariane Sept, Prof. Dr. Gabriela Christmann und Prof. Dr. Heike Mayer organisiert wurde, einen Vortrag zum Thema „Analysing digital pioneers in rural areas from my big city home office – How the pandemic shaped the issue and the methodology of an ongoing research project“ gehalten.

Das DigPion-Projekt war im Rahmen der IÖR-Jahrestagung, die zwischen dem 22.-24. September 2021 in Dresden stattfand, vertreten. Dr. Tobias Mettenberger, Dr. Julia Binder und Julia Zscherneck hielten dort einen Vortrag zu „Digitale Pionier*innen als Schlüsselfiguren für nachhaltige ländliche Entwicklung?“.

Im Rahmen des virtuellen gemeinsamen Soziologiekongresses „Post-Corona-Gesellschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) in Wien war das Projekt mit einem virtuellen Beitrag vertreten. Dr. Tobias Mettenberger, Dr. Julia Binder und Julia Zscherneck hielten einen Vortrag zu „Räumliche Nähe und Distanz in den Netzwerken ländlicher Digitaler Pioniere“. Die Konferenz fand zwischen dem 23.-25. August 2021 statt.

Bei der Konferenz "Sustainable & Resilient Urban-Rural Partnerships – URP2020" war das DigPion-Projekt mit dem Vortrag von Dr. Ariane Sept und Dr. Julia Binder "Smart Villages - Catalysts of inclusive development?" im URP 2020 Programm vertreten. Die URP 2020 fand vom 26. bis 27. November 2020 digital in Leipzig statt. Weitere Informationen zur Session können Sie dem folgenden Handout entnehmen.

Integrative Entwicklung eines gerechten Interessenausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum (ReGerecht)

Integrative Entwicklung eines gerechten Interessenausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum (ReGerecht)

 

Projektleitung an der BTU:  Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Eva Eichenauer

Verbundpartner: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Koordination), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Technische Universität Dresden, Landeshauptstadt Schwerin, Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 09/2018 - 08/2023

Link zur Projektseite: https://regerecht.de

Link zur Fördermaßnahme:  https://www.zukunftsstadt-stadtlandplus.de/

Twitter: @StadtLandPlus

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus der Leitinitiative Zukunftsstadt geförderte Verbundprojekt ReGerecht setzt sich zum Ziel, Lösungen für einen gerechten Interessenausgleich zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum zu erarbeiten und zu implementieren. Mit dem Verbundprojekt werden zwei zentrale Fragen beantwortet: Wie entstehen regionale Nutzungskonflikte? Und: Wie lassen sich gerechte Lösungen für diese Nutzungskonflikte finden?
Das Teilprojekt der BTU ist auf die Lösung von Problemen regionaler Infrastrukturen, insbesondere des Energie-Infrastruktur-Nexus in der Stadt-Land-Verflechtung gerichtet. Im Vordergrund stehen handlungsräumliche und sozio-technische Konstellationen, wobei auf informelle Institutionen zu Fragen räumlicher Gerechtigkeit und zur Kritikalität von Infrastrukturen fokussiert wird. Das Teilprojekt verortet sich in internationalen Debatten z.B. um „energy justice“, „spatial justice“ und „infrastructural justice“. Das in der Region Schwerin/Westmecklenburg durchgeführte Verbundprojekt mit insgesamt sieben Kooperationspartnern wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg koordiniert.

Aktuelles aus dem Projekt

Vom 22. bis 26. Februar 2020 findet die internationale Konferenz des Leibniz-Forschungsverbunds Energiewende "Energy Futures - Emerging Pathways in an Uncertain World!" statt.

Die Beteiligten des ReGerecht-Projektes leiten zwei Sitzungen:

  1. Whose future is it anyway? – Struggles for just energy futures. (Eva Eichenauer und Dr. Timmo Krüger)
  2. Conceptualizing the future in energy transitions – sociotechnical imaginaries, path creations, assembeling the future (Prof. Dr. Ludger Gailing).

Die Teilnahme an der virtuellen Konferenz ist kostenlos. Sie können sich bis zum 19.02.2021 unter diesem Link registrieren. Hier finden Sie das vollständige Programm.


Im September 2020 veröffentlichten Eva Eichenauer und Prof. Dr. Ludger Gailing ein Policy Paper zur finanziellen Beteiligung an Windkraftanlagen. Im Rahmen des Projektes ReGerecht analysierten sie erste Erfahrungen mit dem Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern. Das Policy Paper gibt konkrete Umsetzungshinweise zu einer gerechten Gestaltung finanzieller Beteiligung aus kommunaler Sicht.

Eichenauer, E. & Gailing, L. (2020). Gute Bedingungen für lokale Wertschöpfung aus Windkraftanlagen. Erfahrungen und Empfehlungen. IRS Dialog Policy Paper, Erkner: Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung.


Ebenfalls vertreten ist das ReGerecht-Projekt in der im Oktober 2021 erschienenen dritten Folge des Podcasts Windrad sucht Standort der Forschungsgruppe MultiplEE "Nachhaltiger Ausbau erneuerbarer Energien mit multiplen Umweltwirkungen – Politikstrategien zur Bewältigung ökologischer Zielkonflikte bei der Energiewende". Jan-Niklas Meier spricht hierbei mit Eva Eichenauer über vor Ort be- und entstehende Konflikte an geplanten Windenergiestandorten.

Die Podcast-Folge kann hier angehört werden.

 
WIR! - region 4.0 - Verbundprojekt: Weiterentwicklung der Innovationsstrategie; TP2: Innovationsumfeld und Governance

WIR! - region 4.0 - Verbundprojekt: Weiterentwicklung der Innovationsstrategie; TP2: Innovationsumfeld und Governance

 

Projektleitung an der BTU:  Prof. Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Sunna Kovanen

Verbundpartner: Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) (Koordination), Zentrum für Technik und Gesellschaft (TU Berlin), Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Investor Center Uckermark GmbH, Stadtwerke Schwedt GmbH, Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH, pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Fördermaßnahme „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“

Laufzeit: 09/2019 - 08/2022

Das Projekt „region 4.0“ ist ein Bündnis des BMBF-Programms „Wandel durch Innovation in der Region“ (WIR!), das verschiedene Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis aus Berlin und Brandenburg zusammenbringt. Das Ziel des WIR!-Bündnisses ist es, eine Innovationsstrategie „region 4.0“ umzusetzen, die die Entwicklung innovativer Wertschöpfungsnetze in verschiedenen Handlungsfeldern, u.a. Land- und Ernährungswirtschaft und Daseinsvorsorge/Infrastruktur in der Umsetzungsregion bestehend aus den Landkreisen Barnim und Uckermark in Brandenburg und dem ehemaligen Landkreis Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern beinhaltet.

Die BTU ist hauptverantwortlich für das Teilvorhaben „Innovationsumfeld und Governance“, das innerhalb des Bündnisses „region 4.0“ Bestandteil des Verbundvorhabens „Weiterentwicklung der Innovationsstrategie“ ist. Der Beitrag der BTU besteht in der Begleitung und wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit des WIR!-Bündnisses im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Innovationsstrategie. Der forschungszentrierte Projektbeitrag der BTU ist die empirische und methodische Verknüpfung dreier Perspektiven in regionalen Innovationsprozessen: wissenschaftliche Aufbereitung zu Innovationen in „organizationally thin regions“, Umfeldanalyse und -begleitung mit Governance-Akteuren in der Umsetzungsregion und Vergleich mit anderen „organizationally thin regions“ in Deutschland. Des Weiteren unterstützt die BTU bei der Verstetigung des Innovationsmanagements in der Region.

Aktuelles aus dem Projekt

Am 18.11.2021 wurden die Ergebnisse der Feldforschung im Rahmen des Teilprojekts "Innovationsumfeld und Governance" beim internationalen Konferenz & Festival "GRASP - A Festival of New Ideas" von der Universität Roskilde und Roskilde Festival, Dänemark präsentiert.

Am 15.11. wurde ein Workshop zwischen dem Bündnis WIR! Region 4.0 und dem Investor Center Uckermark in Schwedt (Oder) durchgeführt, um die Verstetigung des Bündnisses nach der ersten Förderperiode zu planen. Der Workshop wurde inhaltlich vom BTU-Team des Bündnisses vorbereitet.

Im Rahmen des Verbundvorhabens „Weiterentwicklung der Innovationsstrategie“ der ZTG an der TU Berlin und des Fachgebiets Regionalplanung ist ein Reflexionspapier entstanden, dass dem WIR!-Bündnis zur Verfügung gestellt wurde. Das Fachgebiet Regionalplanung hat das „Innovationsumfeld und Governance“ in der Umsetzungsregion untersucht:
Schäfer, Martina, Nagy, Emilia, Gailing, Ludger, & Ulrich, Peter (2021): Empfehlungen an das WIR!-Bündnis „region4.0“ auf Basis der formativen Evaluation und der Governance-Analyse des Innovationsumfelds. Ein Feedback Loop Paper.

Das WIR!-Bündnis „region4.0“ führte im Rahmen des „14. Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ am 21.01.2021 unter dem leitenden Thema „Alles digital oder doch wieder "normal"? Neue Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für die Ländlichen Räume“. Unter dem Titel „region 4.0 – regionales Innovationsnetzwerk digital“ war auch das Fachgebiet Regionalplanung vertreten bei diesem Fachforum.
Die Präsentation und Beiträge können hier nachträglich angeschaut werden.

 
Linking Borderlands: Dynamiken grenzregionaler Peripherien

Linking Borderlands: Dynamiken grenzregionaler Peripherien

 

Projektleitung an der BTU:  Prof. Dr. Ludger Gailing

Koordination Themenschwerpunkt „Policy Borderlands“: Dr. Peter Ulrich, Selma Richter

Themenschwerpunkt „Energy Borderlands“: Kamil Bembnista, Prof. Dr. Ludger Gailing, Jannik Kastrup

Verbundpartner: Universität des Saarlandes (Verbundkoordination), Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Technische Universität Kaiserslautern

Projektpartner:

BTU Cottbus-Senftenberg: Prof. Dr. Ludger Gailing und Dr. Peter Ulrich

Universität des Saarlandes: Prof. Dr. Florian Weber (Verbundkoordinator), Prof. Dr. Astrid Fellner, Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann und Dr. Peter Dörrenbächer

TU Kaiserslautern: Prof. Dr. Karina Pallagst, Prof. Dr. Georg Wenzelburger und Dr. Kirsten Mangels

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder): Prof. Dr. Nicole Richter und Dr. Konstanze Jungbluth

Vernetzungspartner: Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION, UniGR-Center for Border Studies

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Rahmenprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften (2019 bis 2025) „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“, Fördermaßnahme auf dem Gebiet der Regionalstudien „Area Studies“

Laufzeit: 04/2021 - 03/2024

Das Verbundprojekt „Linking Borderlands: Dynamiken grenzregionaler Peripherien“ untersucht und vergleicht interdisziplinär den deutsch-polnischen mit dem deutsch-französischen Grenzraum miteinander in verschiedenen Teilbereichen (Policy-Transfer und -Lernen, soziale Praxis und Sprache im Berufsbildungskontext, kulturelle Aushandlungsprozesse im Film, Planungskulturen, Energietransitionen). Der Forschungsverbund wird an der Universität des Saarlandes koordiniert und umfasst an der westdeutschen Grenze noch die TU Kaiserslautern und an der ostdeutschen Grenze die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und die BTU. Die BTU koordiniert die Teilbereiche „Energy Borderlands“ und „Policy Borderlands“, die jeweils mit einer Partneruniversität in der westdeutschen Grenzregion gemeinsam bearbeitet werden. Der Schwerpunkt „Policy Borderlands“, der von der BTU in Kooperation mit der TU Kaiserslautern durchgeführt wird, verbindet die anderen Teilbereiche im Bündnis miteinander theoretisch-konzeptionell.

Das Projekt zielt darauf ab, einen Fokus auf europäische Grenzregionen als Kontaktzonen und Übergangsbereiche an nationalstaatlichen Rändern zu richten. So können fortbestehende Entwicklungspfade sowie Umbrüche in den so genannten Borderlands beleuchtet werden. Den gemeinsamen Zugang bilden die Border Studies, die sich verstärkt seit den 1990er Jahren konstruktivistisch ausgerichtet weiterentwickelt haben und eine interdisziplinäre Bearbeitung grenzregionaler Fragen ermöglichen.

Das Verbundvorhaben wird durch das BMBF auf dem Gebiet der Regionalstudien „Area Studies“ gefördert. Mit dem Rahmenprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften (2019 bis 2025) „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ sollen u.a. Vorhaben auf dem Gebiet der Regionalstudien gefördert und an Universitäten gestärkt werden sowie der Transfer hinsichtlich Gesellschaft und Politik gefördert werden.

Aktuelles aus dem Projekt

Panel und Vorträge bei Konferenz in Saarbrücken der BTU-Teilbereiche „Energy Borderlands“ und „Policy Borderlands“
Bei der „Border Renaissance“-Konferenz in Saarbrücken (4./5.2.2022) haben Kamil Bembnista und Peter Ulrich eine Session zu „Multidimensionale (Grenz-) Raumdiskurse“ organisiert und moderiert und Vorträge gehalten zu den Themen „Transitionsdiskurse grenzregionaler Energieräume. Eine vergleichende Perspektive des deutsch-französischen und deutsch-polnischen Grenzraums” (Kamil Bembnista) und „EU-Grenzräume als mehrdimensionale Arenen des Policy-Lernens, -Transfers und –Innovation. Eine vergleichende Perspektive des deutsch-französischen und deutsch-polnischen Grenzraums” (Peter Ulrich).

Vorträge auf europäischer und regionaler Ebene vor Praxisakteur*innen
Peter Ulrich hat am 29.10.2021 eine Delegation Brandenburgischer privater/öffentlicher und non-profit Institutionen an der Europa-Universität Viadrina empfangen, um Sie über laufende Forschungsprojekte zum deutsch-polnischen Grenzraum zu informieren. Teilnehmende waren u.a. aus dem privatwirtschaftlichen Bereich Banken, Wirtschaftsförderung und Vertreter*innen der Investitionsbank des Landes Brandenburg, aus dem öffentlichen Bereich aus verschiedenen Brandenburger Ministerien (u.a. Innern und Kommunales, Infrastruktur und Landesplanung, Wirtschaft, Arbeit und Energie, Finanzen und Europa u.a.).

Am 20.10. haben Ludger Gailing, Kamil Bembnista und Peter Ulrich einen Vortrag zu „Socio-spatial challenges in the energy transition in border regions“ auf der hybriden Konferenz „Association of European Border Regions (AEBR) Cross-Border School. Governance of the Green Deal in border regions“ durchgeführt. Die Veranstaltung, die in Arnhem stattfand, brachte Wissenschaftler*innen und Praxisakteure von der europäischen, nationalen und regionalen Ebene zusammen. Im Rahmen des Vortrags haben die Themenschwerpunkte „Energy Borderlands“ und „Policy Borderlands“ des Projekts „Linking Borderlands“ miteinander kooperiert.

Am 14.10.2021 hat Peter Ulrich mit einem Vortrag aktiv an der EU Week of Regions and Cities (EWRC) teilgenommen, die vom Ausschuss der Regionen und der Generaldirektion Regionalpolitik der EU organisiert wird und vom 11.-14. Oktober 2021 online (normalerweise in Brüssel) stattfand. In dem gemeinsamen Panel zu “Citizens at the forefront of the development of cross-border living areas”, das zusammen mit dem Transfrontier Euro-Institut Network (TEIN), der Mission Opérationnelle Transfrontalière (MOT), dem Euro-Institut Kehl und der Association of European Border Regions (AEBR) organisiert wurde, kommen verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft und Politik zu Fragen von Politik & Zivilgesellschaft in (Grenz)Regionen und Europa ins Gespräch. Der Titel der Präsentation von Peter Ulrich lautet „Citizens’ engagement towards post-pandemic cross-border public services? Case study of the Polish-German border”.

Publikation und Vorträge zu 30-jährigem Jubiläum der deutsch-polnischen Beziehungen
Zu dem 30-jährigem Bestehen des deutsch-französisch-polnischem Weimarer Dreieck hat Peter Ulrich zusammen mit Birte Wassenberg (Uni Strasbourg) einen dreisprachigen (deutsch, französisch und polnisch) Beitrag „Der Eurodistrikt Strasbourg-Kehl/Ortenau: Modell für ein »lokales« Weimarer Dreieck?“ in der Publikationsreihe „30 Jahre Weimarer Dreieck: Idee von gestern oder Konzept für morgen?“ der Stiftung Genshagen am 16.6. veröffentlicht: http://www.stiftung-genshagen.de/publikationen/publikation-detailansicht/00da24978daea266117e576eca547660.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2151  Die Stiftung Genshagen hat im Nachgang dazu Peter Ulrich am 15.-16.11.2021 zum Workshop “Grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Deutschland, Frankreich und Polen” ins Schloss Genshagen eingeladen, wo er das Panel zu „Beispiele grenzüberschreitender Zusammenarbeit: Gesundheitswesen als prioritäres Handlungsfeld“ mit Vertretern u.a. von der Euroregion Spree-Neiße-Bober moderiert hat. An dem Workshop haben Wissenschaftler*innen, Praxispartner*innen und politische Entscheidungsträger*innen der deutsch-polnischen Beziehungen teilgenommen.

Des Weiteren hat Peter Ulrich zum 30.Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags auf der hybriden Veranstaltung „Von der Versöhnung zur Alltäglichkeit? 30 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft“ (organisiert vom Deutschen Polen-Institut) in Warschau am 18. Juni 2021 einen Vortrag zum Thema „Die gesellschaftliche Dimension deutsch-polnischer grenzüberschreitender Zusammenarbeit“ gehalten. Der Vortrag und die Veranstaltung ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=CTrdLSCPWlA&t=13814s 

Am 30.Juni 2021 hat er außerdem einen Beitrag zu „30 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag: State of the Art oder Aktualisierungsbedarf?“ beim Workshop „30 Jahre Deutsch-Polnischer Vertrag: Wo stehen wir? Polen in Deutschland, deutsche Minderheit in Polen. Über Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“ organisiert vom polnischen Sozialrat gehalten.

Publikation zu „verflechtungssensiblen Maßnahmenräumen in der Corona-Pandemie“ bei BBSR-Publikation und Vorträge dazu beim ARL-Kongress 2021 und beim 28. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)
Zusammen mit Norbert Cyrus hat Peter Ulrich einen Beitrag in der aktuellen Ausgabe von „Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung publiziert. In der Ausgabe 2/2021 zum Thema „Grenzerfahrungen“ thematisieren sie unter dem Titel „Verflechtungssensible Maßnahmenräume. Lehren aus dem Umgang mit der COVID-19-Pandemie in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Słubice“ resiliente grenzübergreifende Raumplanung und Daseinsvorsorge. Die Ergebnisse der Studie wurden beim ARL-Kongress 2021 „Im Zeichen der Pandemie. Raumentwicklung zwischen Unsicherheit und Resilienz“ am 2.7. unter dem gleichen Titel wie im Heft präsentiert. Auch beim 28. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) wurde das Thema aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive unter dem Thema „Grenzregionale Räume der Krisenbewältigung. Politik, Verwaltung und Gesellschaft an der Grenze zu Polen“ vorgestellt und diskutiert.

Bericht über Peter Ulrich in der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau
Am 21.4. und 4.6.2021 berichten die Märkische Oderzeitung und die Lausitzer Rundschau über die Arbeit von Dr. Peter Ulrich. Es wird eine vergleichende Studie zur Corona-Situation im deutsch-polnischem und anderen Grenzräumen Deutschlands vorgestellt. Die Online-Versionen finden Sie unter https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/corona-in-brandenburg-grenze-zu-und-mehr-geht-nicht_-wissenschaftler-vergleicht-pandemie-reaktionen-unterschiedlicher-grenzgebiete-56379347.html und unter https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/corona-in-polen-gibt-es-alternativen-zu-grenzschliessungen-in-der-pandemie_-57243051.html